Mittwoch, 25. Dezember 2013

Warum wollte Rico nicht mehr leben?

Ein Junge, elf Jahre alt, glücklich, klug und geliebt von seiner Familie, bringt sich um. Noch heute, drei Jahre später, wissen die Eltern und Schwestern nicht: Warum wollte Rico nicht mehr leben?

Barfuß geht Rico ins Zimmer der Eltern und legt sich zwischen Simon und Simone, Rico ist elf, bester Schüler der sechsten Klasse, der Vater stammt aus dem Tal, die Mutter aus Deutschland, zwei Ärzte, gemeinsam führen sie die einzige Praxis in einem Schweizer Dorf, 1600 Meter über dem Meer, jeden Morgen legte er sich zwischen uns und begann zu kuscheln, zu plappern, zehn Minuten lang, ein fröhliches Kind, ein lustiger Bub war Rico, liebenswert und klug, klein, hübsch, ein bisschen frech vielleicht oder laut. 

Aber Probleme machte er uns nie, sagt der Vater, Simon.
mehr:
- Selbstmord: "Bitte verzeih mir. dein lieber Sohn" (Erwin Koch, die Welt, 25.11.2013)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Montag, 23. Dezember 2013

Osho – Could this be Love?



Excerpts from an Interview with Mike Wolfe KBND Radio, Bend, Oregon.
"I am destroying the whole idea of the separation, of a split between matter and mind, body and soul, materialism and spiritualism."

Sonntag, 22. Dezember 2013

Gerhard Hüther – Potentialentfaltung an Schulen

Prof. Dr. Gerald Hüther: Bildungskongress 2013 Schulen der Zukunft [55:27]

Veröffentlicht am 04.08.2013
Prof. Dr. Gerald Hüther referiert über Potentialentfaltung an Schulen

siehe auch:
- Bildung – Die Stunde der Propheten (Martin Spiewak, ZEIT Online, 08.09.2013)
- ist Gerald Hüther ein Scharlatan? Und ist das wichtig? (Hagen Grell, 01.09.2013)

Wer glücklich ist, kauft nicht - Vortrag Prof. Hüther [21:49]

Veröffentlicht am 30.05.2014
Mitschnitt eines Vortrages.
Möge sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen, was auch wieder eine gute Übung für's eigene Gehirn ist ;-)

Anmerkung: Prof. Hüther hat 2014 ein Sabbatical eingelegt. In welchen Umfang er die genannten Funktionen noch inne hat, ist mir nicht bekannt.

Freitag, 20. Dezember 2013

Gerald Hüther – Glücksgefühle

Genialer Vortrag! "Glücksgefühle" (Prof. Gerald Hüther) [22:00]

Veröffentlicht am 24.03.2014
Ständig steigender materieller Wohlstand ist das Glücksversprechen der westlichen Kultur. Dieses einzulösen, wird immer schwieriger. Dafür gibt es viele Gründe. Doch was geschieht, wenn dieses Glücksversprechen nicht mehr erfüllt wird? Solange die Bevölkerungen der früh industrialisierten Länder darauf ausgerichtet bleiben, ihren materiellen Wohlstand zu mehren, wird dessen Rückgang zu heftigen Reaktionen führen - bis hin zur Infragestellung der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Solchen Reaktionen gilt es vorzubeugen oder sie zumindest zu dämpfen. Deshalb sollten materielle Wohlstandseinbußen durch nicht-materielle Wohlstandsformen ausgeglichen werden. --- Mehr Videos, die Dir die Augenöffnen: http://www.youtube.com/user/wissen2012 ---


Dank an A. für den Link!

zuletzt aktualisiert am 21.06.2015

Samstag, 14. Dezember 2013

Marina Abramović and Ulay

Ich bin auf einen Artikel auf »Zen-Garage« hingewiesen worden:
- MARINA ABRAMOVIC AND ULAY (Justin Fox, Zen-Garage, 08.03.2013)

© 2010 Scott Rudd
www.scottruddphotography.com
scott.rudd@gmail.com
Marina Abramovic and Ulay started an intense love story in the 70s, performing art out of the van they lived in. When they felt the relationship had run its course, they decided to walk the Great Wall of China, each from one end, meeting for one last big hug in the middle and never seeing each other again. 

At her 2010 MoMa retrospective Marina performed ‘The Artist Is Present’ as part of the show, where she shared a minute of silence with each stranger who sat in front of her. Ulay arrived without her knowing and this is what happened.

How I Became The Bomb - Ulay, Oh | Music Video



Das Original-Video aus dem Post habe ich übernommen, auf youtube findet sich eine andere Version mit weiteren Infos.

Ich empfehle, sich den Post einen Tag lang durch den Kopf gehen zu lassen und sich den zweiten Post über Marina Abramović erst dann anzusehen…

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Donnerstag, 14. November 2013

Heute vor 70 Jahren – 24. Juni 1940: Der Suizid Joseph Meisters, die Geschichte eines verzweifelten Mannes

Im Juli 1885 wurde ein neunjähriger französischer Junge namens Joseph Meister von einem tollwütigen Hund übel gebissen, so dass ihm der Tod so gut wie sicher war. Stattdessen aber schrieb der junge Meister Medizingeschichte: als erster menschlicher Patient Pasteurs, der mit einem Tollwutimpfstoff behandelt wurde und überlebte. Nun geben Berichte in englischer und französischer Sprache dieser Erzählung seit mehr als einem halben Jahrhundert ein dramatisches Ende: 1940, 55 Jahre nachdem ihm das Leben gerettet worden war, arbeitete Meister als Pförtner am Pasteur-Institut in Paris. Als die Wehrmacht im Juni jenes Jahres Paris besetzte, marschierten Soldaten am Institut vor und verlangten Zugang zu Pasteurs Gruft. Statt die letzte Ruhestätte seines Retters den Nazis preiszugeben, tötete sich der 64-jährige Meister selbst – so die Geschichte. […]

Nach der verbreiteten Erzählung tötete sich Meister am 14. oder 16. Juni kurz nach dem deutschen Einmarsch in Frankreich. Wollman schreibt jedoch am 24. Juni, zehn Tage nach der Besetzung von Paris: "Heute morgen wurde Meister tot aufgefunden." Oft wird erzählt, dass er sich selbst erschossen hätte, doch Wollman sagt aus, dass er sich "mit Gas" getötet habe. Manche Quellen geben an, dass Meister sich umbrachte, weil er die Vorstellung nicht ertragen hatte, die Nazis könnten Pasteurs Grab entweihen. Wollman erwähnt nichts dergleichen. Stattdessen weist er daraufhin, dass Meister "sehr depressiv" gewesen sei und seine Frau und Kinder abgereist waren. Wie Millionen andere Menschen flohen sie vor den anrückenden deutschen Truppen aus Paris. […]

Er dachte offensichtlich, dass seine Familie in einem feindlichen Bombenangriff ums Leben gekommen war, und wurde von Schuldgefühlen überwältigt, weil er sie weggeschickt hatte. In den chaotischen Tagen nach dem Zusammenbruch Frankreichs war es nahezu unmöglich, Nachrichten von Angehörigen zu bekommen, weshalb Meister nicht wusste, dass sie in Sicherheit waren. Tatsächlich kehrten seine Frau und Töchter just am selben Tag nach Paris zurück, an dem er sich tötete. "Das Leben kann manchmal von ausgesuchter Grausamkeit sein", notierte Wollman.

Die Geschichte eines verzweifelten Mannes, der sich wenige Stunden vor Heimkehr seiner irrtümlich für tot gehaltenen Familie mit Hilfe eines Gasofens das Leben nimmt, ist tragisch. Doch hat sie wenig mit dem Mythos zu tun, laut dem ein kleiner Angestellter die Pläne von Invasoren hintertreibt.

mehr:
- Wissenschaftsgeschichte – Große Mythen sterben langsam (Héloise Dufour, Sean Carroll , Spektrum, 14.10.2013)
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Samstag, 9. November 2013

Samy Molcho lehrt uns flirten

Samy Molcho lehrt uns flirten {11:01}

MrGringocito
Am 09.11.2013 veröffentlicht 
Prof. Samy Molcho gilt als einer der bedeutenden Menschen des 20. Jahrhunderts.
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Dienstag, 22. Oktober 2013

Ohne Frage keine Antwort – Baba Rampuri

Mir geht es nicht um LSD, worüber Baba Rampuri hier spricht.
Ich rate von der Einnahme jeglicher »bewußtseinserweiternder« Drogen ab.
Der Punkt, um den es mir geht, sind Rampuris Ausführungen bezüglich der Menschen, die nach Antworten suchen, ohne sich die Mühe gemacht haben, die Frage zu formulieren.

Baba Rampuri - Asking Right Questions [2:14]


Hochgeladen am 20.11.2011
Baba Rampuri, an American expatriate, has lived in India since 1970, when be became the first foreigner to be initiated into India's most ancient order of yogis and shamans, the Naga Sannyasis.
He is now a guru with a number of disciples within the order.
During his long discipleship in this mystical and sometimes dangerous world, he received traditional teachings in sacred speech, mantra, tantra, ayurveda, logic, ritual, and, encompassing all the above, the way of the yogi in the Yoga Tradition. Baba says, "Your tool of knowledge is Speech, because its boundaries establish the possibilities of the world."
http://rampuri.com/
Idea and Creation: http://kartazon.ru/
Follow me on Facebook: https://www.facebook.com/kartazondream

Als Gertrude Stein (»Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.«) im Sterben lag, wachte sie aus einem Schlummer auf und fragte: »Was ist jetzt die Antwort?« Ihre Freunde, die an ihrem Bett saßen, antworteten: »Gertrude, Du hast keine Frage gestellt.« Gertrude antwortete: »Oh, ja, äh, wie lautet die Frage?«
Die Geschichte findet sich in einer ähnlichen Version am Ende eine SPIEGEL-Artikels (Gertrude Stein – tat was sie tat, SPIEGEL-Archiv 26.04.1961).
Das Neue, mit dem Gertrude Stein sich dem Gelächter ihrer Kritiker auslieferte, liest sich beispielsweise so:

Indem sie arbeitete als sie tat was sie tat arbeitete sie alles was sie arbeitete und sie tat alles was sie tat als sie tat was sie tat Sie tat was sie tat und sie arbeitete. Sie fühlte was sie fühlte und sie tat was sie tat und sie arbeitete. Sie tat was sie tat und sie fühlte was sie fühlte als sie tat was sie tat und sie arbeitete als sie tat was sie tat und sie tat was sie tat als sie arbeitete.

Mit solchen scheinbar endlosen Wiederholungen und unmerklichen Abwandlungen weniger Worte und Sätze beabsichtigte Gertrude Stein einen Bewußtseinsstrom aufzuzeichnen, der dem Leser das Gefühl einer "fortgesetzten Gegenwart" und eines "reinen Seins" (Stein) suggerieren soll. Vom Impressionismus Cézannes, vor allem aber von Picassos Kubismus angeregt, produzierte sie nicht mehr konventionelle Geschichten mit Handlungen, sondern eine Prosa, in der sie - nach Brinnins Kommentar als einziger Autor englischer Sprache - die Lektionen der abstrakten Malerei im buchstäblichen Sinn übernahm.
komplett überarbeitet am 16.01.2016

Donnerstag, 26. September 2013

Searching for a deeper understanding

SEARCHING FOR DEEPER UNDERSTANDING -

REFLECTIONS OF AN ANALYST.

Ian Waterhouse

My parents used to say that as a very young boy I asked one day "What part thinks?" I have no recollection of this, nor of their answer, probably it was just part of a game about parts of the body - eyes see, ears hear,
noses smell, and mouths eat, but what part thinks? I guess it points to an early curiosity about our psyche.

Mittwoch, 14. August 2013

So?

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Der Zen-Meister Hakuin wurde von seinen Nachbarn als einer, der ein reines Leben führte, gepriesen. Ein schönes japanisches Mädchen, dessen Eltern ein Lebensmittelgeschäft besaßen, wohnte in seiner Nähe. Da entdeckten die Eltern plötzlich, daß sie schwanger war.

Das machte die Eltern sehr böse. Sie wollte nicht gestehen, wer der Mann war, aber nach langem Drängen nannte sie schließlich Hakuin.

In großem Ärger gingen die Eltern zum Meister. »So?« war alles, was er zu sagen hatte.

Nachdem das Kind geboren war, brachte man es zu Hakuin. Er hatte seinen guten Ruf verloren, was ihm jedoch keine Sorgen machte, und er kümmerte sich in bester Weise um das Kind. Von seinen Nachbarn erhielt er Milch und alles andere, was das Kleine benötigte.

Ein Jahr später konnte die junge Mutter es nicht länger aushalten. Sie erzählte ihren Eltern die Wahrheit – daß der echte Vater ein junger Mann sei, der auf dem Fischmarkt arbeitete.

Die Mutter und der Vater des Mädchens gingen wieder zu Hakuin und baten ihn um Verzeihung; sie entschuldigten sich des langen und breiten und wollten das Kind wieder mitnehmen.

Hakuin war einverstanden. Während er das Kind übergab, war alles, was er sagte: »So?«



aus Paul Reps, Ohne Worte – ohne Schweigen
einige Geschichten von Paul Reps (PSP-Tao) 

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Hakuin Ekaku (jap. 白隠 慧鶴; auch Hakuin Zenji; * 1686 in der Poststation Hara (heutiges Numazu) in der Provinz Suruga; † 1769) gilt als der Vater der modernen Rinzai-shū (einer Richtung des Zen-Buddhismus). Er reformierte und erneuerte die seit dem 14. Jahrhundertallmählich verfallende Rinzai-Linie, indem er möglichst reine, d.h. einfache Praktiken lehrte und sie für einfache Laien verständlich formulierte.
In seinen Schriften prangert er mit beißender Ironie die intellektualisierende Verwässerung der Zen-Praxis an, die sich damals im japanischen Zen abzeichnete. Im Preisgesang des Zazen verdeutlicht er die grundlegende Notwendigkeit des Sitzens in Versunkenheit (Zazen) für die Verwirklichung von Erleuchtung. Er befasste sich mit der 'Zen-Krankheit' und entwickelte eine Methode zu ihrer Heilung. Hakuin war nicht nur ein hervorragender Zen-Meister, sondern auch ein bedeutender Lehrer, Maler und Kalligraphie-Meister. Seine Art der Zen-Schulung betont die Bedeutung der Kōan-Praxis. Eines der bekanntesten Kōan ist Hakuins Sekishu „Was ist das Klatschen einer Hand?“.  [Hakuin Ekaku, Wikpedia, abgerufen am 10.11.2016]
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Hakuin and the Burning Ball [44:21]
Veröffentlicht am 11.06.2014
Suryamati tells about the great Rinzai Zen teacher Hakuin Ekaku and suggests some modern koans for us to practice. Talk given at Sangha Night, Sheffield Buddhist Centre, as part of a series of talks on Buddhism Through Time and Space.

The Sound of One Hand: Paintings and Calligraphy by Zen Master Hakuin [5:14]
zzz
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aktualisiert am 10.11.2016


Samstag, 3. August 2013

Fernöstliche Autoritäten und ihre »Geistesgifte«

»Geistesgifte« oder auch »Befleckungen« sind die häufig verwendeten Übersetzungen für den Sanskrit-Begriff »klesa« (Pali: kilesa). Damit sind im Buddhismus und im Hinduismus den Geist trübende Leidenschaften gemeint. Dazu weiter unten mehr…

In unserem westlich-christlich geprägten kulturellen Kontext lösen bestimmte Titel bestimmte Assoziationen aus: Lehrer, Doktor, Bischof, Professor, General, Wissenschaftler, Nobelpreisträger usw. Diese Titel benennen und suggerieren neben einem sozialen Status bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse. (Während meiner Assistenzarzt-Zeit stellte ich immer wieder fest, wie großen Wert Privatpatienten auf die Behandlung durch den Chef – grundsätzlich einen Professor – legten, obwohl deren Oberärzte von mir meistens als kompetenter angesehen wurden. Wen wundert’s?)


Kommen jetzt Autoritäten aus dem Osten zu uns, assoziieren wir mit deren Titeln ebenfalls bestimmte Fähigkeiten: »Erleuchteter«, »Roshi«, »Meister«, »Wiedergeburtslinie«, »Dalai Lama« und so weiter. Dabei wird häufig übersehen, daß die fernöstlichen Titel weitaus größere Projektionsflächen bieten als die uns lange bekannten westlichen Titel. Heißt: wir haben uns einerseits daran gewöhnt, daß unsere westlichen Autoritäten »Macken« haben (wir sind inzwischen daran gewöhnt, bei einer Geistesgröße aus unserem Kulturkreis von einer psychischen Störung zu hören, eine Liste), gehen aber andererseits stillschweigend davon aus, daß die angereisten östlichen Autoritäten »unbemackt« sind. (Es sind ja meistens »Meister«.)


Dabei geht unsere – von einer gewissen Enttäuschung begleitete – Desillusionierung in Bezug auf westliche Autoritäten einher mit der Sehnsucht nach der Unbemacktheit – die wir dann prompt den Autoritäten fremder Kulturen zuschreiben. Wir haben zum Beispiel wesentlich weniger Probleme damit (das heißt nicht, daß wir keine Probleme damit haben!), die Arbeit westlicher Autoritäten in einem materiellen und machtpolitischen Kontext zu sehen als diejenige der Autoritäten fremder Kulturen.


Ein konkretes Beispiel: Robert Gallo und Luc Montaigner stritten sich jahrelang darum, wer das HIV-Virus als Erster entdeckt hätte und wer den wichtigen Test auf das Virus als Erster produziert hätte. Daß es bei diesem Streit neben Ansehen auch um viel Geld ging, wundert einen hierzulande nicht. Wenn Jahre später herauskommt, daß Gallo Ergebnisse seiner Studien manipuliert hatte, ist man inzwischen in unserem Kulturkreis an solche Enthüllungen gewöhnt.


Ein weiteres Beispiel: Wenn die katholische Kirche Anteile an einer Hotelkette besitzt, wundert uns das weniger als wenn dies Swami Muktananda (Bewertung auf Sarlo’s Guru Rating Page) tut: »Als ich im Dezember 1979 das Meditationszentrum Shree Gurudev Ashram in Geneshpuri besuchte, um den Swami Muktananda Paramahansa kennenzulernen, weilte dieser geistliche Vater des Ashram gerade auf Geschäftsreise in den USA, um eine Hotelkette zu kaufen…« (Gottfried Mai, Buddha – Die Illusion der Selbsterlösung, S. 89, Fußnote)


Wir dürfen uns nicht darüber hinwegtäuschen: Die frühkindlichen Sehnsüchte nach den omnipotenten und perfekten Eltern schlummern weiter in uns, die mit unserer Aggressivität infizierte Wunde unserer Enttäuschung [kein Bedauern: so sind wir konstruiert] schwelt weiter in uns, bei dem Einen mehr, bei dem Anderen weniger. Was liegt also näher, als die Erfüllung unserer frustrierten frühkindlichen Sehnsüchte auf fremde Religionen und Kulturen wie auch deren Repräsentanten zu projizieren?


Und wehe, sie werden unseren Erwartungen nicht gerecht! Dann trifft sie die geballte Wut über die Wiederholung unserer Frustration über die Unperfektheit unserer Eltern! Bob Dylan kann viele Lieder davon singen:


Heute vor 45 Jahren – 25. Juli 1965: Die Geburtsstunde des Folk-Rock (25.07.2010) 
In »My Back Pages« hat er dazu Stellung genommen, und in »Jokerman« seine Sicht der damaligen Situation pathetisch beschrieben:









Wer sich also in die Nähe eines fernöstlichen Gurus begibt, sollte sich diesen sorgfältiger aussuchen als einen Arzt, der einem den Meniskus operieren soll. Wir sollten uns darüber im Klaren sein: Die Kleshas (»Geistesgifte«) von denen uns die Gurus »befreien« (wunderschöner Ausdruck, der unsere frühkindlichen Sehnsüchte erweckt) wollen/sollen, nisten auch in den Seelen dieser Gurus. Überall da, wo glorifiziert wird, ist äußerste Vorsicht geboten. Nicht vergessen: auch Esoterik, Religion und Spiritualität sind Märkte, auf denen es auch um Einfluß, Geld und Macht geht. Diese Märkte nähren sich an unseren kindlichen Sehnsüchten und Wunden, die wir unbewußt mit uns herumtragen.


Als Faustregel sollte gelten:

Wo immer Erlösung oder Befreiung versprochen wird: Beine in die Hand und nichts wie weg!
Wenn irgend jemand weißer als weiß wäscht, funktioniert das nur, wenn es jemanden gibt, der so etwas glauben will. 
- Realität ist, was wir glauben wollen oder Hirnströme von Friseurpuppen (Post, 29.08.2013)
Die Waschmittelwerbung läßt sich problemlos auf die Sprüche spiritueller Autoritäten übertragen, heißt: es existiert ein Bedarf!
Yoga and Sex Scandals: No Surprise Here (William J. Broad, NY Times, 27.02.2012)

Hier einige Beispiele von »Fehltritten« fernöstlicher Autoritäten (in versuchter alphabetischer Reihenfolge):
Und noch eine Bemerkung: Ich empfehle dringend, sich den Begriff des Fehltritts ausführlich zu Gemüte zu führen.



Kalu Rinpoche:
- Des Kaisers tantrische Roben - Kalu Rinpoches geheime Gefährtin (Buddhismus heute, Nr. 22, 1997)

Kalu Rinpoche - BARDO {43:33}


Am 08.04.2016 veröffentlicht
esoyoga
Kalu Rinpoche describes the diferent aspects of the Bardo, accordingly with te 6 Yogas of Naropa and Niguma.

KALU Rinpoche 1982 "The Nature of Mind" lecture 2 {1:23:53}

Veröffentlicht am 16.02.2014
Lectures of the late KALU Rinpoche (1905-1989),
Tibetan with English translation by Lama Chökyi Nyima (Richard Barron)

Themes of lecture 2 (1:24 h) :
Karma,
dream,
bardo,
emptinessof mind,
the process of samsara,
the I,
mind in bardo

Kamalashila-Institut, Wachendorf 1982

Filmed and edited by Wolfgang Neugebauer © 2014

Zitat June Campbell:
»Meinem Verständnis nach sind die Ideale des Tantra, daß zwei Leute zu einem rituellen Austausch gleichwertiger und unterschiedlicher Energien zusammenkommen. Idealerweise sollte diese Beziehung wechselseitig, gegenseitig sein. Das Weibliche sollte von beiden Seiten als in der Beziehung ebenso wichtig wie das Männliche angesehen werden. Meine Beziehung mit Kalu Rinpoche war keine Partnerschaft von Gleichgestellten. Als es anfing, war ich Ende zwanzig. Er war beinahe siebzig Jahre alt. Er kontrollierte die Beziehung. Ich wurde auf Geheimhaltung eingeschworen. Was ich sagen will ist, daß es keine formelle ritualisierte Beziehung war und auch nicht die "tantrische" Beziehung, die Leute sich gerne vorstellen mögen.«
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June Campbell, a former Kagyu nun who is an academic feminist, acted as Kalu Rinpoche's translator for several years. In her book Traveller in Space: Gender, Identity and Tibetan Buddhism[2] she writes that he subjected her to an abusive sexual relationship which he told her was tantric spiritual practice. She raises the same theme in a number of interviews, including one with Tricycle magazine in 1996.[3] Campbell's claims were met with disbelief among Kalu Rinpoche's followers and are still disputed by followers of Kalu Rinpoche who were familiar with him over the same period that June Campbell alleges she was in the abusive sexual relationship. Since the book was published she has received "letters from women all over the world with similar and worse experiences" with other gurus.[4] She waited 18 years before publishing her work. The book itself does not detail the relationship in any detail or provide conclusive proof. It seeks to place her understanding of her personal experiences within a more theoretical understanding of the role of the feminine in Tibetan Buddhism. (Kalu Rinpoche, Controversy, engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 21.01.2018)
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mein Kommentar:
»Halb zog er sie, halb sank sie hin.«
Wenn June Campbell schreibt: »Er kontrollierte die Beziehung.« ist das eine Aussage aus Sicht des Opfers. Zum Kontrollieren gehören zwei: auch der- oder diejenige, die das mit sich machen läßt.


Kyozan Joshu Sasaki:
- Zen Groups Distressed by Accusations Against Teacher (Mark Oppenheimer, Ian Lovett, NYTimes, 11.02.2013)
- Kyozan Joshu Sasaki Roshi (Post, 21.05.2008)

Ole Nydahl:
- F. Rupprecht: Zur Geschichte der Karma-Kagyü-Übertragungslinie
- AfD-Lama Nydahl: Zeugen gesucht! (M. Steingass, Der Unbuddhist, 07.11.2017)
mein Kommentar:
Man könnte ihn auch den Donald Trump des tibetischen Buddhismus nennen…

Hinnerk Polenski:
Slavoj Zizek, Hinnerk Polenski, Westlicher Buddhismus und gendergerechtes Chi-Spezialtraining (Post, 22.05.2016)


Swami Rama:

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Katharine Webster has written about a number of controversies involving Swāmī Rāma in a 1990 issue of Yoga Journal. The article tells the story of several women who alleged that they were sexually abused or exploited by Swāmī Rāma.[1] It was reported by William Broad in an article which appeared in The New York Times that: "In 1994, one of his victims filed a lawsuit charging that he had initiated abuse at his Pennsylvania ashram when she was 19. In 1997, shortly after his death, a jury awarded the woman nearly $2 million in compensatory and punitive damages."[4] (Kalu Rinpoche, Controversy, engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 21.01.2018)
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Eido Shimano:
- Der Fall Shimano: Rhizome (M. Steingass, Der Unbuddhist, 01.02.2014)

Sogyal Rinpoche:
- Sogyal Rinpoche: Buddhistische Tabus und sexueller Missbrauch (Mary Finnigan, Guardian, übersetzt auf BrightsBlog, 06.07.2011)
- Die alten Geschichten vom libidinösen Lama (Markus Bäuchle, Irland News, 06.07.2009)
mein Kommentar:
sicher ist Sogyal Rinpoche noch nicht »erwacht«, aber möglicherweise übt er sich in den so schön beschriebenen »bewußtseinserweiternden Federn« im sogenannten »distanzierten Mitgefühl«… 
siehe dazu: 

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Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvanaverwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation (Samsara) gebunden. Das Erwachen ist von transzendenter Natur, mit dem Verstand nicht zu erfassen, ist „tief und unergründlich wie der Ozean“, weshalb sich diese Erfahrung einer Beschreibung mit sprachlichen Begriffen entzieht. Ihre Qualität ist für Menschen, die diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen. [Buddha, Wikipedia, 2. Absatz, zuletzt abgerufen am 21.01.2018]
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mein Kommentar zum Wikipedia-Artikel:
Immer und immer wieder diese Überhöhungen: Was soll mit einer »grenzenlosen Entfaltung aller vorhandenen Potenziale« gemeint sein? 
Aber es gibt definitiv Menschen, die sich durch solche Formulierungen sehr beeindrucken lassen

Klaus Zernickow:
Dr. Klaus Zernickow und Mumon Kai (Blog Buddhistische Sekten, 14.05.2012)
Zitat:
Zernickows Zen-Lehrstil wird im Allgemeinen als selbstherrlich[28] und autoritär beschrieben.[29] Verfehlungen von Schülern sollen willkürlich mit Geldstrafen zwischen fünf und 500 € bestraft worden sein; der jeweilige Betrag sei in die so genannte Unachtsamkeitskasse zu entrichten. Berichten zufolge wurde von den Schülern verlangt, ein „Notfall-Handy“ bei sich zu tragen, damit sie 24 Stunden am Tag erreichbar wären30, und die Gruppe stellte, angeblich zum Schutz weiblicher Gruppenmitglieder, ein mit Schlagstöcken und Pfefferspray bewaffnetes aus vier Bodyguards bestehendes Team bereit.31 Mehr als einmal hat Zernickow selbst Schülern von der Schusswaffe erzählt haben, die er angeblich stets bei sich trug. […]
Später beschreibt er dann die nächste Hürde, die es auf dem Weg in den Kreis der „persönlichen Schüler des Meisters“ zu nehmen galt, d. h., „dass man mit seinem Blut eine Erklärung unterschreibt, in der es u. a. heißt, man solle den Anweisungen des Meisters unbedingt und mit uneingeschränktem Bemühen folgen und für ihn sorgen, so lange man lebt, so wie er für einen sorge, so lange er lebe.“ Der Lehrplan der Koanschulung besteht Beschreibungen zufolge aus einem Teil mit einleitenden Koans und einem Teil mit Hauptkoans. Es sei durchaus üblich, Schüler für Vergehen wie den Aus- tausch mit ehemaligen Gruppenmitgliedern oder sexuelle Beziehungen zu Zernickows früheren Sexualpartnerinnen mit einem sechsmonatigen Ausschluss vom Koan-Studium zu bestrafen.[41][…]
in diesen Therapie-Sitzungen wurde eben auch auf nahezu jeden der männlichen Schüler massiver Druck ausgeübt, sich sterilisieren zu lassen, um sich in seinem Leben ganz auf die Zen- Übung und die Gemeinschaft konzentrieren zu können, ohne Ablenkung durch Kinder oder eine Familie. Auch wurden diese Stunden Berichten zufolge von Zernickow nicht nur dafür benutzt, sich „massiv“ in Privatleben und Arbeitsbereich der Schüler einzumischen und so an genau die Details und Informationen zu kommen, die er ihnen später nicht selten in aller Öffentlichkeit vor- warf, sondern sie dienten gleichermaßen als „Austragungsort” seiner heimlichen sexuellen Bez- iehungen mit bis zu 12 verschiedenen Schülerinnen.[45] So kamen in einem Gespräch, das der ehemalige Schüler B mit anderen ehemaligen Gruppenmitgliedern über die in der Gruppe gemachten Erfahrungen suchte, auch die anderen daran Beteiligten zu der Erkenntnis, dass Zernickow tatsächlich
zu einer großen Vielzahl von Frauen ein Verhältnis hatte – nicht zu jeder, aber es gab zumindest Versuche zu sexuellen Aktivitäten bei fast jeder und auch etliche Verhältnisse – entweder bei Meditationsübungen, die mehrtägig waren, den sogenannten Sesshins – oder ganz massiv in der Arztpraxis, der sogenannte „Stunde“ – die lief bei einigen Frauen offenbar nur mit Sex ab. [...] Eine Frau hat mir nur erzählt, es wurde eben  gesagt, „Dein Thema is die Hingabe – das Sich-Öffnen – fang doch mal an und öffne dich doch mal!“46 […]
Aufgrund dieser Vorwürfe wurde der Mumon-Kai als erste Zen-Gruppe in Deutschland aus der Liste der von der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) empfohlenen Übungszentren herausgenommen. [„Zen hat keine Moral!“ – Die latente Anfälligkeit des Zen-Buddhismus für Korruption und Missbrauch, veranschaulicht an zwei jüngst bekannt gewordenen Fällen – Christopher Hamacher, Eine der Jahreskonferenz der International Cultic Studies Association in Montreal, Kanada, am 7. Juli 2012 vorgelegte Studie, gefunden bei Der Unbuddhist]

siehe dazu aber auch:

- Was bedeutet Ethik im Zen? (Asso-Blog, Februar 2014)
- Sprache, Erkenntnis und Ethik bei Wittgenstein und Nagarjuna. Eine Untersuchung in komparativer Sprachphilosophie (Felix Baritsch, Diplomier Verlag, Hamburg, 2016, GoogleBooks)
Stripping the Gurus (Geoffrey D. Falk, StrippingTheGurus.com, PDF)
siehe auch:
- Mißbrauch im Dharma (Franz Johannes Litsch, Buddhistische Sekten)
Buddhist Personality Cults (zendirtzendust)
Neurose und Erleuchtung (Weischede, Zwiebel, Googlebooks)

Noch eine abschließende Bemerkung:

Wer immer glaubt, durch den sexuellen Kontakt mit einer spirituellen Autorität einen besonders großen Entwicklungsschritt (chakrentheoretisch über die Aktivierung der Kundalinienergie) tun zu können, sollte vor allem seine Erwartungshaltung prüfen. Asymmetrische Beziehungen bleiben asymmetrisch, gleich, auf welcher Ebene sie stattfinden. Und seien wir uns bewußt, daß wir selbst an der Herstellung und Aufrechterhaltung der Asymmetrie beteiligt sind!


»The best you have in the west is your critical consciousness, keep it! Keep it!« [Dalai Lama, zu Michael von Brück, mündl. Mitteilung]
zum Schluß etwas Versöhnliches:

Taizan Maezumi:


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Maezumi publicly admitted he was an alcoholic in 1983, and sought treatment at the Betty Ford Center. This coincided with revelations that he had been having sexual relationships with some of his female followers at the Zen Center of Los Angeles despite being married to his wife, Martha Ekyo Maezumi, "including one of the recipients of his dharma transmission".[17] According to Kirsten Mitsuyo Maezumi, this "caused the separation of my parents and was the reason my mother left the Zen Center of Los Angeles with my brother and I in 1983".[18]
Maezumi was forthcoming in admitting his mistakes and did not justify his behaviors.[5] These events caused much turmoil in his school, and many students left as a result. Some members who stayed described themselves as forced to see Maezumi on a more human level, even seeing this period as a breakthrough for them, no longer deluded into thinking a teacher could be beyond imperfection.[19] Both Bays and Tetsugen Bernard Glassman founded their own sanghas at this time.[7][20] When remembering Maezumi, author David Chadwick had this to say: "I'd say he had an interesting mix of humility and arrogance. Mainly to me he'd seem arrogant at a distance, but close up he'd be right there with me not putting on any airs."[5] [Taizan Maezumi, Criticism, engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 21-01-2018]
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White Plums and Lizard Tails: The story of Maezumi Roshi and his American Lineage (Noa Jones, Lion's Roar, 01.03.2004)
When Maezumi Roshi admitted in public that he was an alcoholic, he did so with deep remorse. But remorse alone could not prevent a mass exodus. Puritanical American idealism with its unrealistic expectations led many to assume the master was above vices. “In fact he was a great teacher with unresolved issues,” recalls long-time student John Daishin Buksbazen. “It knocked the idea of the perfect guru into a cocked hat.”

Seeing their Japanese master at a human level forced students to re-examine their own motivations. Why had they come here? Some came to work out personal problems, seeking salvation, seeking answers to the great “Who am I?” and “What is reality?” questions. Others came looking for bliss experiences without drugs. And some were merely attracted to the exoticness of Zen aesthetics and form. Whatever the reasons, suddenly they had to assess what practice meant to them and jettison the rest. ZCLA began to sell off its properties. Many made a permanent break from the group, including Maezumi’s third heir, Charlotte Joko Beck.

One of those who felt the crisis most keenly was Ekyo Maezumi, Roshi’s wife. But she speaks without a trace of bitterness. “It helped the students to see that the teacher wasn’t omnipotent and the teacher was human,” says Ekyo. “It made each person realize that they were responsible for their practice.” Using money sent from Maezumi Roshi’s mother, Ekyo moved the children to Idyllwild, a small California mountain community. With time, she gained perspective: “I can take it as a learning experience.”

There were others who felt the same. In a revealing documentary shot by Ann Cushman at the time of the crisis, one student expressed heartbroken joy with his fallen guru. “Disillusionment is great,” he told the camera crew. “It means I’ve stopped being illusioned and from that point of view my relationship with the teacher has worked. I am not angry, but free.” 
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His daughter Kirsten Mitsuyo Maezumi writes:
He was not a good father, or a good husband to my mother, but he was an outstanding teacher with a love for the dharma and a vision of liberation that took precedence in all he did. [Taizan Maezumi, Influence, engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 21.01.2018]
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- Hakuyu Taizan Maezumi, Roshi (1931-1995) (Bernie Glassman?, Zen Peacemaker Order)
- Hakuyu Taizan Maezumi, Roshi (Linksammling zu Teizan Maezimi, Zen Peacemaker Order)
- Memories of Taizan Maezumi (David Chadwick, Cuke.com)
[…] Remembering the times I've been with him, seen him in ceremonies, and stuff I've heard about him, I'd say he had an interesting mix of humility and arrogance. Mainly to me he'd seem arrogant at a distance, but close up he'd be right there with me not putting on any airs. I went to visit him once when he was staying at the SFZC. I guess I was feeling sort of cynical at the time and started asking him if anyone in America had learned anything from studying Zen, from Suzuki, from him, from any teacher. He just let me rag on and said he didn't know, maybe not. When I first knew him he'd on the one hand say he came from an important family and then say that he wasn't really a teacher, that he could only show people the posture of sitting and join them. He got transmission from his father in 1955, a year before he went to America. But he didn't ride on those laurels as he could easily have. He continued studying with other teachers after he'd started his own center and got transmission in two other lineages.
I was sad to hear about Maezumi’s death in May of 1995.I’d interviewed him one month earlier at Green Gulch. This piece was originally written in the December before that. His death is attributed by most to him being drunk and falling asleep. That doesn’t quite do it for me because I have slept in bathtubs all my life and hot tubs in my adult life – with my nostrils just above the water line. And back when I used to drink, I’d do so now and then when I was very drunk. It hardly ever happened but the slightest bit of water in my nose would wake me up. Seems to me the amount of alcohol then would have to be at the level of general anesthetic. I think for Maezumi a stroke or heart attack are just as likely. And I’d not give any credence to anything official there. Japan is cover-up city.

When he talked to me in later years I noticed he tended to stress the positive about others. Any Japanese priest who knew Shunryu Suzuki could say critical things about him since they, being from the same culture, they weren't so enamored (fooled?) by Suzuki's presence. But Maezumi would say to look at what Suzuki had done, what he left behind, that that was the important thing. I suppose if I had the character he had I would only say the same thing about Maezumi - look at all the teachers and centers he's left behind. He had twelve successors and there are over fifty groups in his lineage around the world. My relationship with Maezumi was not a dharmic one, but I respect him and his students for what they are doing. I present my memories here, which add up to not much more than a bunch of gossip, which cast no light on his teaching or understanding, not to detract from his legacy but to say that this is what I remember and that I really liked him and respect him - and to say to the judgmental, puritan, Calvinist, whatever we want to call it in us that our shortcomings and indulgences, our sins and our woes, need not hold us back from carrying the shapeless ball of the dharma forward.
 
Es gibt keinen Weihnachtsmann, keinen Osterhasen
und keinen makellosen, perfekten Menschen,
es gibt nur unsere blinden Flecken, unsere Sehnsüchte und unsere Ansprüche,
von denen wir manchmal nicht ablassen wollen.
Bemühen wir uns darum, erwachsen zu werden!
oder, wie Johannes Pfeiffer es in der letzten Szene der »Feuerzangenbowle« formuliert:
Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen,
die Träume, die wir spinnen
und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Damit wollen wir uns bescheiden.
Aus tiefem Leiden entsteht tiefes Mitgefühl (Franz Johannes Litsch, Das internationale Netzwerk engagierter Buddhisten, Hervorhebung von mir, als PDF-Datei bei Komm und sieh’) 
Es geht darum, die Meditation zu verlassen, ohne die Meditation zu verlassen. Es gilt dieses Koan, diese Paradoxie, die sich uns Schülern des Buddha unvermeidlich als konkrete Schwierigkeit und Herausforderung unseres Lebens einstellt, bewußt und schöpferisch zu bewältigen. Es gilt unsere Praxis der inneren Befreiung von leidverursachendem Denken und Fühlen auch nach außen in unser persönliches Leben und Handeln zu tragen, in unsere unmittelbare Alltagswelt, wie auch in die von uns nicht abtrennbare größere soziale, gesellschaftliche und ökologische Mitwelt. […]

Ob es unsere Arbeit, unser Beruf, das Studium oder die Freizeittätigkeit ist, die zumeist besonders leidvolle Geschichte unserer Liebesbeziehungen, die Schwierigkeiten mit unseren Kindern oder Eltern, die Konfrontation mit Einsamkeit, Krankheit und eigenem Tod oder der uns nahestehender Menschen, es ist notwendig, daß wir unser kleineres oder größeres, aber konkretes Leiden wirklich sehen und tief berühren.
Feuerzangenbowle [1:09]

Hochgeladen am 01.01.2008
Es ist die letzte Szene eines wunderbaren Filmes

zuletzt aktualisiert am 10.01.2017

Freitag, 2. August 2013

Asperger-Autismus – So geht’s auch!

Jacob (Jake) Barnett Math and Science Prodigy on 60 Minutes {18:16}

Veröffentlicht am 28.04.2013
For speaking and book signing events: http://www.apbspeakers.com/speaker/kr...

mein Kommentar:
Ich denke, das dass Asperger-Syndrom zuerst einmal eine Ansammlung erstaunlicher Fähigkeiten beinhaltet. Inwieweit diese Menschen dann sozial kompetent sind, steht auf einem zweiten Blatt. Heißt: Nicht jeder Asperger (siehe »Monk«) muß sozial weniger kompetent sein. Wichtig ist einfach, daß Menschen mit solchen Fähigkeiten genügend soziale Ansprechpartner haben und sich und ihr So-Sein gewertschätzt fühlen dürfen.

mehr in:

- Jacob Barnett, 14-Year-Old With Asperger’s Syndrome, May Be Smarter Than Einstein (Huffingtonpost, 13.05.2013)

Jacob Barnett age 12 teaches calculus. His own lecture on Techniques of Integration. {9:14}


Hochgeladen am 02.11.2011
Jacob Barnett is an American math and science prodigy who overcame autism and began attending college classes at age 8. He is currently 13 and is a published researcher. In this lecture Jacob teaches some basic techniques from calculus on a "back of the house calculation". Jacob's origional theories in the field of astrophysics have been considered ground breaking and to have wide implications for math and science. These theories were developed at age 9 and 10. Jacob also has a charity at www.myjacobsplace.org

bei Youtube finden sich auch noch mehr Videos.

siehe auch:

- Temple Grandin (Wikipedia)

Inspiring Speech About Learning Differently - Temple Grandin On Autism [2:50]

Einbetten auf Anfrage deaktiviert

Grandin-Temple-Kurzreportage.mpg {6:10}


Hochgeladen am 14.02.2012
David Mörike
Kurzbericht über Temple Grandin - German short feature about Temple Grandin

Temple Grandin discusses Autism Spectrum Disorder on TED.com {19:44}

Veröffentlicht am 12.04.2013
"Grandin's books about her interior life as an autistic person have increased the world's understanding of the condition with personal immediacy -- and with import, as rates of autism diagnosis rise. She is revered by animal rights groups and members of autistic community, perhaps because in both regards she is a voice for those who are sometimes challenged to make themselves heard." From TED.com

Dr. Temple Grandin: "The Autistic Brain: Thinking Across the Spectrum" | Talks at Google {58:17}

Veröffentlicht am 18.01.2014
Dr. Temple Grandin comes to Google to talk about her book: The Autistic Brain: Thinking Across the Spectrum.

When Temple Grandin was born in 1947, autism had only just been named. Today it is more prevalent than ever, with one in 88 children diagnosed on the spectrum. And our thinking about it has undergone a transformation in her lifetime: Autism studies have moved from the realm of psychology to neurology and genetics, and there is far more hope today than ever before thanks to groundbreaking new research into causes and treatments. Now Temple Grandin reports from the forefront of autism science, bringing her singular perspective to a thrilling journey into the heart of the autism revolution.

Weaving her own experience with remarkable new discoveries, Grandin introduces the neuroimaging advances and genetic research that link brain science to behavior, even sharing her own brain scan to show us which anomalies might explain common symptoms. We meet the scientists and self-advocates who are exploring innovative theories of what causes autism and how we can diagnose and best treat it. Grandin also highlights long-ignored sensory problems and the transformative effects we can have by treating autism symptom by symptom, rather than with an umbrella diagnosis. Most exciting, she argues that raising and educating kids on the spectrum isn't just a matter of focusing on their weaknesses; in the science that reveals their long-overlooked strengths she shows us new ways to foster their unique contributions.

From the "aspies" in Silicon Valley to the five-year-old without language, Grandin understands the true meaning of the word spectrum. The Autistic Brain is essential reading from the most respected and beloved voices in the field.

Autism - How My Unstoppable Mother Proved the Experts Wrong: Chris Varney at TEDxMelbourne {17:55}

Veröffentlicht am 16.06.2013
Chris Varney is an advocate for children's rights. His advocacy began as a 16-year-old Youth Ambassador for World Vision during which he became active in anti-poverty campaigning. He went on to become National Co-Director of World Vision's youth movement and later, the 2009 Australian Youth Representative to the United Nations. As Youth Representative he put together a book Dear Kevin which helped catalyse many practical outcomes for vulnerable children and youth. For his efforts he has received the 2011 Monash University Student Alumni Award, the 2012 National Award for Youth in Advancing the Legal Rights and Interests of Children and Young People and the 2012 Future Justice Medal.

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About TEDx, x = independently organized event

In the spirit of ideas worth spreading, TEDx is a program of local, self-organized events that bring people together to share a TED-like experience. At a TEDx event, TEDTalks video and live speakers combine to spark deep discussion and connection in a small group. These local, self-organized events are branded TEDx, where x = independently organized TED event. The TED Conference provides general guidance for the TEDx program, but individual TEDx events are self-organized.* (*Subject to certain rules and regulations)

My life with Asperger's: Daniel Wendler at TEDxUniversityofArizona {18:05}

Veröffentlicht am 17.06.2013
How can we make sure everyone has a community where they feel accepted ? For many people -- the awkward, the shy, or the simply misunderstood -- life is a lonely experience, and good friends are hard to come by.

Daniel Wendler experienced this firsthand. He has Asperger's Syndrome, which is a neurological condition that prevented him from learning social skills naturally. Without the social skills to make friends or defend himself from bullies, Daniel grew up an outcast.

However, Daniel did not let his challenges define him. When he realized that his struggles were due to his lack of social skills, he decided to study social interaction like a foreign language. Over time, he manually taught himself the social skills that he was unable to learn automatically. He used his newfound skills to reach out to other "outsiders" and discovered the power of close relationships and genuine community.

Today, he works to share what he learned with others. He works as a social skills coach and runs an online resource -- www.improveyoursocialskills.com -- that has had over a quarter million visits. He believes that everyone deserves a place where they belong, and that all of us have something in common with the awkward kid sitting alone in the cafeteria.

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See the world through her Asperger eyes: Wendy Lampen at TEDxDelft {10:07}

Veröffentlicht am 12.12.2012
Wendy Lampen (Belgium, 1969 -- @lampadedromy) works as a lecturer for a university of applied sciences. She got diagnosed with Aspergers syndrome herself. Trained as a teacher in English, History and Ethics she later on worked with adolescents with autism in a school setting.

Next to being an MA in autism, she extensively studied neurotypical (non-autistic) behaviour in order to understand people better. It gave her insight into what really set her apart from (most of the) others: sensory processing and its ongoing processes and the way the two braintypes give meaning to the world they experience.

This hightend awareness made her start her own company with her (neurotypical) partner. From her international experience in how different cultures look at autism or 'disorders' in general, Wendy is an advocate for a neuro-divers society. She focusses on the competences and the possibilities of the different braintypes and how they each can contribute to a richer life.

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aktualisiert am 20.12.2017