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Freitag, 31. Juli 2020

Die Geschichte der Chippendales – Männerstrip

Die Geschichte der Chippendales | Doku | ARTE {52:00}

Irgendwas mit ARTE und Kultur
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
"Es war Disneyland für Frauen. Ein Ort, wo die Ladys machen konnten, was sie wollten", erinnert sich Candace Mayeron. Sie spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im ersten Club der Welt, in dem Männer sich für Frauen auszogen: bei den Chippendales. Striptease "for ladies only". Der ehemalige Choreograph und Sänger der Chippendales in Las Vegas, Bryan Cheatham, sagt es auf seine Weise: "Worum geht es am Ende des Tages? Um Sex, jeder liebt Sex."
Doch was die wenigsten wissen: Hinter der glamourösen Fassade blieb über Jahre ein dunkles Kapitel verborgen. Ein brutaler Kriminalfall, den die Dokumentation beleuchtet. Denn die Geschichte der Chippendales ist durchdrungen von Machtspielen, vom Kampf zweier narzisstischer Männer und von Geldgier.
Dokumentation von Nicola Graef und Julia Zinke (D 2019, 52 Min)
► Auf Youtube verfügbar bis zum 25.08.2020
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The Chippendales, oder kurz Chipps, wurden 1979 in Los Angeles von Somen „Steve“ Banerjee und Bruce Nahin als Showtanz-Gruppe gegründet, die sich speziell der Unterhaltung von weiblichem Publikum widmet. Die Gründer Banerjee und Nahin waren im Besitz eines Nachtclubs mit dem Namen „Destiny II“. Nach mehreren Versuchen, diesen gewinnbringend zu führen, präsentierte Paul Snider den beiden Betreibern eine Striptease-Tanzshow, welche ausschließlich aus männlichen Mitgliedern bestand. Diese Idee wurde das Merkmal und zum Namen des Clubs. Er wurde von Nahin gewählt, da der Club Möbel im Chippendale-Stil hatte.[1]
Mit einer professionell choreografierten Show – einer Mischung aus Tanz, Gesang und Striptease – treten die jungen Männer der Chippendales weltweit auf. Ihr Markenzeichen sind weiße Kragen mit schwarzen Fliegen sowie weiße Manschetten an den Handgelenken. Eine Show dauert – plus einer Pause von etwa 20 Minuten– ca. anderthalb Stunden. Anschließend können sich die Zuschauerinnen mit ihren Favoriten fotografieren lassen.
Die Chippendales haben ihren Sitz in New York City und daneben Büros in anderen Ländern, so unter anderem in London. Mitte der Nuller Jahre gab es fünf Gruppen. Vier davon traten in den Vereinigten Staaten auf: an der Westküste, an der Ostküste, in Boston sowie in Las Vegas. Die fünfte Truppe tourte jedes Jahr in Europa und war 2005 auch in Südafrika.
[Chippendales, Wikipedia, abgerufen am 06.08.2020]
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siehe auch (😂):
- Unten Ohne – Exhibitionismus: Mein Leben ohne Slip (Jaqueline Horner, Berliner Zeitung, 24.07.2020) x

Freitag, 3. April 2020

Keine Lust auf Sex…

Warum ich kein Sex mehr will! {5:43}

Dr. med. Sheila de Liz
Am 24.03.2019 veröffentlicht 
Jeder kennt es. Nicht immer aber haben wir Frauen Lust auf Sex. Die amerikanische Gynäkologin Dr. med. Sheila de Liz erklärt Euch die emotionalen Hintergründe und schafft Abhilfe.
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Freitag, 20. März 2020

Rezension: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe

Dieses Buch ist der krönende Höhepunkt einer langjährigen Forschungsarbeit: John M. Gottman und Nan Silver haben sieben Prinzipien herauskristallisiert, die erfolgreiche Paare auf ihrem Weg zu einer harmonischen und langlebigen Beziehung anwenden.

Sie zeigen neue und überraschende Strategien, damit eine Ehe glücklich werden kann, bieten praktische und wissenschaftlich fundierte Einsichten über das Funktionieren guter Partnerschaften. Nicht zuletzt ist dieses umfassende und kompetente Buch über erfolgreiche Beziehungsstrategien eine höchst vergnügliche Lektüre. Gottmans Vorschläge sind leicht zu verstehen und unproblematisch nachzuvollziehen. Und ihre Auswirkungen sind beträchtlich.



1. Kapitel: Ehelabor in Seattle

Im Ehelabor beobachtet Gottman Paare. Er meint nun genügend wissenschaftliche Daten zu besitzen, die es ihm erlauben ein Paar ca. fünf Minuten lang zu beobachten, um anschliessend mit einer 91%-iger Treffsicherheit sagen zu können, ob sich dieses Paar scheiden lassen wird.

Einer der traurigsten Gründe, warum eine Ehe stirbt, ist, dass keiner der Partner ihren Wert erkennt, ehe es zu spät ist. Eine gute Ehe wird zu oft als selbstverständlich hingenommen, anstatt dass man ihr die Nahrung und den Respekt gewährt, den sie verdient und braucht.

Warum sich um die Ehe bemühen?

Unglückliche Ehen machen krank, glückliche stärken das Immunsystem. Wenn Fitnessfans, nur 10% ihrer wöchentlichen Trainingszeit – ca. 20 Minuten am Tag – darauf verwenden würden, an ihrer Ehe anstatt an ihrem Körper zu arbeiten, würden sie dreimal mehr Gesundheit ernten, als wenn sie einen Langlauf unternehmen.

Das Leiden der Kinder: Es ist nicht klug um der Kinder willen in einer schlechten Ehe zu bleiben. Eine friedliche Scheidung ist besser als eine Ehe im Kriegszustand.

Warum die meisten Ehetherapien scheitern?

G. meint, weil die meisten Ratschläge schlichtweg falsch seien, da sie nicht auf wissenschaftlichen Untersuchungen und Belegen basieren. Nun zeigt er kurz, weshalb auch die, aus der Theorie von C. Rogers abgeleitete, Kommunikationsform zur Konfliktbewältigung nicht genügen kann. Der Grund sei, dass die wenigsten Paare überhaupt in der Lage wären diese Gesprächsstrategie erfolgreich durchzuführen. Eine erfolgreiche Konfliktbewältigung sei nicht das, was eine Ehe gut mache. Auch glückliche Paare schreien sich mal an.
mehr:
- Re­sü­mee: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe (Felix Ruther, wp.vbg.net, 20.02.2019)
siehe auch:
- Drei Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn Sie Ihre Partnerin behalten wollen (Post, 13.08.2019)

Eine kleine Beziehungskomödie - Intensiv-Station - Die NDR Satire-Show {5:29}

ARD
Am 01.04.2011 veröffentlicht 
Viele Paare kennen gegenseitige Schuldzuweisungen in der Beziehung. Auch für Jürgen von der Lippe ist "GV" in den mittleren Jahren manchmal wie ein Ritt über den Bodensee.
http://www.ndr.de/intensivstation/
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Mittwoch, 26. Februar 2020

Sex: Richtig Fingern

Fingerleicht zum Höhepunkt mit diesen Techniken {5:01}

Orion Versand
Am 26.02.2020 veröffentlicht 
In diesem Video spricht Simone mit Euch über das richtige Fingern und welche Techniken Ihr kennen solltet, um Frauen fingerleicht zum Orgasmus zu bringen. Denn das Fingern gilt neben dem Cunnilingus als Königsdisziplin, da das perfekte Zusammenspiel aus Technik, Rhythmus, Druck und Geschwindigkeit nicht ganz leicht ist. Habt Ihr noch andere Techniken auf Lager, die wir unbedingt in unserer Liste ergänzen sollten?
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Dienstag, 11. Februar 2020

Sex im Alter

Sex im Alter - Jetzt erst recht! {5:03}

Orion Versand
Am 11.02.2020 veröffentlicht 
In diesem Video spricht Jasmin mit Euch über Sex im Alter. Viele Frauen und Männer denken in jungen Jahren, dass sich das Sexleben im Alter deutlich verändert. Das stimmt auch - aber nicht unbedingt in eine negative Richtung! Mit dem Alter kennt jeder seine eigene Vorlieben und die des Partners und weiß genau, was er möchte. Also lasst Euch nicht abschrecken von Menopause, Wechseljahren und Co!
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Sonntag, 20. Oktober 2019

50 Jahre "Dr. Sommer" Liebeskummer, Brüste und das erste Mal

Werde ich vom Küssen schwanger? Ist mein Penis zu klein? Fragen, die Teenager brennend interessieren, die sie ihren Eltern aber nie stellen würden, beantwortet seit 50 Jahren "Dr. Sommer". Zum Jubiläum verrät Klaus Mauder vom "Dr. Sommer"-Team n-tv.de, welche die drängendsten Fragen sind, wie Pornos das Sexleben der Jugendlichen verändern und wer sich hinter "Dr. Sommer" verbirgt.

n-tv.de: "Dr. Sommer" beantwortet jetzt bereits seit 50 Jahren Fragen in der "Bravo". Haben Teenager im Jahr 2019 die gleichen Probleme wie Teenager 1969?
Klaus Mauder: Die Fragen haben sich im Wesentlichen nicht verändert. Jugendliche haben während der Pubertät Probleme, die sich in jeder Generation wiederholen. Sie stellen vor allem Fragen zur körperlichen Entwicklung, der ersten Liebe oder zur Verhütung. Mit der Digitalisierung und dem Internet kamen natürlich neue Fragen dazu. Online flirten, sich im Internet verlieben - das sind ganz neue Möglichkeiten für Jugendliche, die aber auch wieder neue Fragen aufwerfen. Hinzu kommen Themen wie Sexting oder Cybermobbing.

Stichwort Internet: Sexuelle Inhalte sind heute viel leichter zugänglich als noch vor einigen Jahrzehnten. Führt das dazu, dass die Jugendlichen früher aufgeklärt sind oder verunsichert es eher?
Ich denke, das trifft beides zu. Dank des Internets kennen sich viele Teenager mit Verhütung und Co gut aus, sind aufgeklärt und informiert, aber auch verunsichert - und zwar immer dann, wenn es um sie persönlich geht, um ihre Fragen, um ihre Pubertät. Die können sie oft schwer ergoogeln. Denn wann ist denn nicht für irgendwen, sondern für mich persönlich der richtige Zeitpunkt für das erste Mal? Dazu kommt, dass Inhalte im Internet zum Thema Sexualität oft nicht altersgerecht aufbereitet sind. Vieles verwirrt dann eher, als dass es für Aufklärung sorgt.

mehr:
- 50 Jahre "Dr. Sommer" Liebeskummer, Brüste und das erste Mal (n-tv, 20.10.2019)

Freitag, 18. Januar 2019

Pornofilme – Der weibliche Blick

Immer mehr Frauen schauen Pornos, doch die meisten bevorzugen immer noch Filme, die für Männer gemacht sind. Was macht das mit ihnen – und was macht sie dort an?

Alle schauen Pornos. Okay, nicht alle, aber viele. Obwohl die meisten Pornos immer noch von Männern gesehen werden, gibt es gerade unter jüngeren Frauen immer mehr, die auch welche konsumieren. Laut einer Studie, die Porn Hub 2018 veröffentlichte, zählt die Seite in Deutschland mittlerweile 24 Prozent Nutzerinnen, drei Prozent mehr als noch im letzten Jahr.

Die meisten Männer, die ich kenne, finden Frauen, die über Pornos reden, irgendwie "cool". Frauen, die keine Pornos schauen beziehungsweise nicht darüber reden wollen, werden zur gleichen Zeit noch und immer wieder als verklemmte Alte abgestempelt, die insgeheim keine Lust auf Sex haben. In offener Solidaritätsbekundung zu allen Frauen, die keine Pornos schauen oder nicht darüber reden wollen, rede ich jetzt über Pornos. Weil in unserem Verhältnis zu ihnen etwas ausgetragen wird, das uns alle angeht.

Und ja, es wird jetzt explizit. Weil das die Sprache dieser Bilder ist, denen die meisten von uns sich regelmäßig aussetzen. Und ja, es wird auch pornografisch. Nicht zuletzt, weil es eine Frau ist, die spricht. Wenn Philip Roth in Portnoys Beschwerden auf 20 Seiten über sein Masturbationsfrühlingserwachen schreibt, ist das lustig oder radikal. Wenn ich es tue, mache ich mich darin zum Objekt der Fantasien des Lesers. Sich dem zu entziehen, ist unmöglich: Ins Klinisch-Distanzierte zu verfallen, wäre genauso eine Anpassung an diese Erwartung, wie in die Vollen zu gehen. Die Sprache, in der wir uns selbst neu schreiben können, muss erst noch erfunden werden. Vorerst ist es diese.

Ich sehe Pornos ungefähr seit dem Zeitpunkt, als meine Eltern mir mit zwölf einen Computer mit DSL-Anschluss ins Zimmer gestellt haben. Seitdem bewegen sich meine Präferenzen innerhalb einer relativ engen Bandbreite aus heterosexuellem Hardcore. Einer meiner Lieblingspornos ist der, in dem Rocco Siffredi eine Frau an den Haaren in eine Toilettenschüssel drückt, nachdem er sie sechs Minuten lang von hinten gevögelt hat, um anschließend in ihr mit Mascara verschmiertes Gesicht zu kommen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich dafür schäme, dass mich diese Szenen anmachen. Vielleicht finde ich es sogar selber ein bisschen cool. Trotzdem stellt sich jedes Mal, nachdem ich gekommen bin, ein dumpf-widerliches Gefühl ein, das mich dazu bringt, sofort panisch alle Tabs zu schließen.

mehr:
- Der weibliche Blick (Anna Gien, ZON, 18.01.2019 – Hervorhebung von mir)

Mein Kommentar:
Sie »kann nicht sagen«, daß sie sich schämt, aber nach ihrem Orgasmus »stellt sich jedes Mal ein dumpf-widerliches Gefühl ein«.
Wo ist das Problem? 


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Madison Young, eigentlich Tina Butcher (* 20. September 1980 in Loveland, Ohio) ist eine amerikanische Pornodarstellerin und -regisseurin sowie Besitzerin der Galerie Femina Potens, in der erotische Kunst von Frauen und Transgenders ausgestellt wird. Madison Young gilt als eine der „namhaftesten weiblichen Pornoproduzentinnen“[1] und wurde mehrfach mit dem Feminist Porn Award ausgezeichnet.[2]
[Madison Young, Wikipedia, abgerufen am 31.01.2019]
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siehe auch:
- Pornografie: Grausame Geilheit (Anselm Neft, ZON, 25.03.2018)
Porno, politisch korrekt (Antje Hildebrandt, WELT, 23.10.2017)
Das ist die (gratis) frauenfreundliche Pornoseite, auf die wir alle gewartet haben (Wienerin.at, 21.02.2017)
- Die Befreiung der weiblichen Lust (Lorraine Heist, WELT, 19.10.2009)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Kinsey-Institut: Häufig gestellte Fragen zur Sexualität

Topics
This is not a repository for all answers and statistics related to human sexuality, gender, or reproduction. The following only addresses questions frequently asked of the Kinsey Institute and its researchers. All information includes research sources and/or links to published studies and additional information. [KI] denotes any answer citing Kinsey Institute research.

Note: If you have personal questions about sexuality, please visit Kinsey Confidential.
(click topics to expand)

  • Age & sexual activity
  • BDSM
  • The Body
  • Condom use
  • Hormones
  • Masturbation
  • Orgasm
  • Perceptions about sexual behavior
  • Pornography
  • Prostitution/sex work
  • Sex in relationships
  • Sexual assault & nonconsensual sexual contact
  • Sexual orientation
  • Transgender

siehe:
- Commonly searched topics (Kinsey Institute, Indiana University, abgerufen am 12.12.2018)

Freitag, 30. November 2018

Junge Hüpfer, alte Säcke

"Ich geb' dir mein Geld, du gibst mir deine Jugend": Echte Liebe zwischen alten, reichen Männern und jungen, hübschen Frauen ist wohl eher selten. Was auch völlig in Ordnung wäre, wenn das Spiel nicht nur in eine Richtung funktionieren würde.

Ich war vor Kurzem in Miami. Eine schreckliche Stadt und genau das Richtige für alle, die gerne bei 33 Grad im Schatten und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit ihre Botoxpolster über die Strandpromenade schieben - selten habe ich so viele Menschen auf einem Haufen gesehen, die ihre Wohlstandsverwahrlosung so offensiv zur Schau stellen. Aber unangenehme Orte schärfen ja auch immer die Sicht und in Miami war das nicht anders: Wohin ich auch blickte, überall flanierten alte weiße Männer Hand in Hand mit jungen hübschen Frauen durch die Gegend. Nie andersherum. Es ist ein Phänomen, das man in abgeschwächter Form auch aus Deutschland kennt und das ich ehrlich gesagt noch nie verstanden habe: Was wollen all die jungen Hüpfer mit den alten Säcken?

mehr:
- Männer? Die Kolumne. Junge Hüpfer, alte Säcke (Julian Vetten, n-tv, 24.11.2018)
siehe auch:
- Sextouristinnen in Afrika (Post, 20.05.2012)

mein Kommentar:
Im verlinkten Artikel aus 2012 scheint es ziemlich klar zu sein, was die »jungen Hüpfer« mit den alten Frauen wollen.
Die Prinzessin von Griechenland (die Quelle kann ich nicht mehr finden) soll sich bei Sigmund Freud darüber beklagt haben, die Männer wollten nur ihr Geld. Freud soll geantwortet haben:
»Ich Geld gehört zu Ihnen, Madame.«

Montag, 12. November 2018

Bei Frauen und bei Männern Sexsucht ist viel häufiger als gedacht

Gibt es Sexsucht überhaupt oder ist das eher ein hochgehyptes Thema? Und wenn es sie gibt - wie häufig kommt sie vor? Forscher finden dazu überraschende Antworten. So etwa, dass besonders schlecht oder besonders gut verdienende Menschen häufiger Probleme hätten. 

Deutlich mehr Menschen als bislang angenommen leiden darunter, dass sie ihr sexuelles Verlangen und Verhalten nur unzureichend kontrollieren können. Das berichten Forscher zumindest für die USA im Fachblatt "JAMA Network Open". Unter den Betroffenen seien wesentlich mehr Frauen als gedacht, zeigt die Befragung von mehr als 2300 Menschen. Fachleute sollten sich der hohen Zahl Betroffener bewusst sein und das Problem sorgfältig ergründen, um Behandlungsmöglichkeiten für Männer und Frauen zu finden. Diese Meinung teilt auch der deutsche Psychiater und Sexualmediziner Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover. Was die Zahlen zur Häufigkeit anbelangt, müsse man jedoch vorsichtig sein, sagt er. 

Über "Sexsucht" wird in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert, oft in Zusammenhang mit - angeblichem - sexuellem Fehlverhalten von Prominenten. Ob es ein derartiges Problem aber überhaupt gibt und wie groß das Ausmaß ist - das ist unter Wissenschaftlern umstritten. Im Sommer dieses Jahres hatten sich Experten darauf geeinigt, "zwanghaftes Sexualverhalten" als psychische Störung anzuerkennen und in den internationalen Diagnoseschlüssel für Krankheiten aufzunehmen (ICD-11), der ab 2022 gelten soll. Damit können Ärzte eine entsprechende Diagnose stellen und eine Behandlung abrechnen.
mehr:
- Bei Frauen und bei Männern: Sexsucht ist viel häufiger als gedacht (n-tv, 09.11.2018)

Sexsucht - Wenn die Lust zur Droge wird {43:25}

Doku Freund
Am 22.10.2016 veröffentlicht 
Bis zu einer halben Million Menschen leiden unter Sexsucht, schätzen Experten. Genaue Zahlen gibt es nicht. Denn es ist eine Sucht, über die viele nicht reden wollen.
In der ZDFinfo-Dokumentation berichten fünf Menschen über ihr Schicksal. Mit dem anerkannten Paar- und Sexualtherapeuten Michael Sztenc treffen wir auf Patienten, die uns von ihrem Leben mit der Sucht erzählen.
Wir erleben den Leidensdruck, wenn die Lust zur Qual wird, wenn der Alltag zunehmend der Kontrolle entgleitet. Sexsucht kann Existenzen vernichten.
Das Unternehmerpaar Uwe und Claudia hat sich dafür entschieden, mit ihrem Lebens-Trauma an die Öffentlichkeit zu gehen. Die beiden sprechen offen über Uwes Sexsucht.
Auch Stephan (Name geändert) kommt von seiner Sucht nicht los. Trotz Therapie ist er rückfällig geworden. Er hat seine Arbeitsstelle verloren, hat keinen Kontakt zu seiner Familie.
Wir sprechen mit Lukas (Name geändert). Er leidet unter seinem Pornokonsum und kann nur mit professioneller Hilfe damit umgehen.
Jeden Tag entstehen etwa 300 neue Porno-Webseiten, und jeder zweite Nutzer geht angeblich ins Netz, um Pornos anzusehen. Laut einer Statistik schaut jeder deutsche Mann im Durchschnitt eine halbe Stunde Pornografie – pro Tag.
Welche Rolle spielt unsere sexualisierte Gesellschaft mit aufreizender, doppeldeutiger Werbung und einem schier unbegrenzten Angebot an Internetpornografie? Wir sprechen mit dem Erotikmodel Micaela Schäfer und besuchen eine Erotikmesse, um den "Normalkonsumenten" der angesagten Erotikbranche kennenzulernen.
An der Universität Gießen untersucht Prof. Rudolf Stark die Hirnaktivitäten von pornosüchtigen Menschen. Mit Hilfe der Kernspintomografie können die neuronalen Reaktionen auf sexuelle Reize gemessen werden. Mit dieser Methode lässt sich auch überprüfen, ob die Muster im Gehirn von Sexsüchtigen mit denen von Drogenabhängigen übereinstimmen.
Fest steht: Sexsucht kann sich zu einer ernstzunehmenden Krankheit ausprägen. Die Dokumentation zeigt auch Lösungswege und berichtet über Hilfsangebote für Betroffene.

Domian 01.11.1996 (Thema: Sexsucht) {1:00:01}

Hakan Karaman
Am 27.09.2017 veröffentlicht 
Quelle: https://domianarchiv.de
Inoffizielles Archiv. Ich habe keinerlei Rechte an den gezeigten Bildern, Videos oder Tonaufnahmen.
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Mittwoch, 10. Oktober 2018

Darauf stehen Männer beim Sex

Männer und Sex: Wie mögen sie ihn am liebsten? Was törnt Kerle im Bett ab? Und wie leben Männer ihre Sexualität mit 18, 30 und 45 aus? Wir haben alle Antworten:

Inhalt 
  1. Auf was stehen Männer im Bett wirklich? 
  2. Auf was stehen Männer im Bett: Liebe, Vertrauen, Glück als perfekte Sexformel 
  3. Das stresst Männer beim Sex 
  4. Was Männer wollen im Bett: begehrt und verführt werden! 
  5. Auf was stehen Männer im Bett: Zeige deinem Partner, dass du ihn begehrst 
  6. Was ist für Männer guter Sex? 

Was wollen Männer im Bett? Mögen sie es wirlich am liebsten hart, wild und ausgefallen? Von wegen! 1.043 Mutige verrieten in einer Sex-Studie, wonach sich Männer beim Liebesspiel wirklich sehnen, und was sie stresst.
mehr:
- Studie Sex-Vorlieben Männer: Was Männer im Bett wirklich wollen – und was sie stresst (Marija Latkovic, Cosmopolitan, 10.10.2018)

Dr. Ruth: Show your man what you need {1:11}

HLN
Am 04.12.2012 veröffentlicht 
On Wednesday night, HLN’s Dr. Drew welcomed the mother of all sex therapists, Dr. Ruth Westheimer.The legendary personality took a few moments during the night’s sex and relationship-themed show to address arousal issues a woman may have with her man.“You have to take his hand and you have to show him what you need… don't expect him to know it by himself,” she explained.Watch the full and rather intimate clip in the video player above. For more informaton please visit http://www.hlntv.com/video/2012/08/29...
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Montag, 25. Dezember 2017

Was Frauen im Bett wirklich wollen…

Was Frauen im Bett wirklich wollen und leider wenige Männer wissen {16:18}

Dominik Borde
Am 25.12.2017 veröffentlicht 
https://www.sozialdynamik.at/coaching...... Beziehungsexperte und Paarcoach Dominik Borde MSc. zum Thema: Was Frauen im Bett richtig scharf macht und was sie abtörnt, Geheime Wünsche von Frauen die ihre Lust steigern, was Frauen beim Sex wirklich wollen.
In diesem Video erfährst du: Was Frauen im Bett richtig scharf macht und was sie abtörnt, Geheime Phantasien von Frauen die Ihnen Lust bereiten, was Frauen beim Sex wirklich wollen.
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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Japanische Frauen sind zu müde, um nach einem Liebespartner zu suchen

Nach einer Umfrage stresst die Arbeit die Frauen, die dennoch gerne heiraten würden, was wiederum die Männer stresst - und dann sind da noch die Parasiten-Singles

Es gibt immer einmal wieder Umfrageergebnisse aus Japan – und auch in anderen Ländern – , die zeigen, dass es mit den sexuellen zwischenmenschlichen Kontakten nicht mehr so recht klappt. Die sexuelle Enthaltsamkeit in dem Land, das am stärksten vergreist und mit die geringste Fertilitätsrate hat, steigt, immer mehr bleiben nicht nur Singles, sondern partnerlos, auch bei den verheirateten Paaren ist die Sexlosigkeit auf eine Rekordniveau gestiegen.

Bei einer Umfrage, die im Februar veröffentlicht wurde, stellte sich auch wieder heraus, dass das Begehren nach Sex mit einem menschlichen Partner - nach Sexrobotern wurde noch nicht gefragt - auch unter jungen Menschen wenig ausgeprägt ist. Unter den 18-24-Jährigen Singles hatten 47,9 Prozent der Männer und 52,9 Prozent der Frauen noch niemals Geschlechtsverkehr. Die Verheirateten gaben als Grund für die verschwundene Sexlust vorwiegend an, von der Arbeit erschöpft zu sein oder dass Sex Mühsal ist, also nur noch mehr Arbeit und keine Lust verursacht (Sex ist Mühsal).

Eine aktuelle Umfrage ergab nun, dass 60 Prozent der heiratsfähigen, aber noch nicht verheirateten Frauen sagen, sie seien einfach nicht entspannt genug, um an Liebesbeziehungen interessiert zu sein. Frauen scheinen, so Japan Times, nun ebenso überarbeitet zu sein wie vormals die Männer mit langen Arbeitszeiten und kaum Urlaub.

Das geht so weit, dass immer mal wieder Menschen, zunehmend Frauen, an Karoshi, also an Überarbeitung sterben. Dazu zählen Suizide, aber auch Todesfälle durch Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Es ist ziemlich gewöhnlich, dass Arbeitnehmer mehr als 80 Überstunden im Monat machen. Die Regierung will die Arbeitszeit langfristig auf 60 Wochenstunden herunterbringen und darauf einwirken, dass der Urlaub auch wirklich genommen wird. Vielleicht hätten dann die Japaner schon alleine aus Langeweile wieder mehr Lust am Sex - und vielleicht auch am Kinderkriegen?

Die befragten Frauen geben an, auch zu müde zu sein, um unter Arbeitskollegen nach Partnern zu suchen oder zufällige Dates wahrzunehmen, weil das zu stressig sei. Von den Frauen, die sich aufraffen, hin und wieder auszugehen, sagt ein Viertel, sie seien schon einmal während eines Dates eingeschlafen. Das mag an ihrer Müdigkeit liegen, vielleicht aber auch an der Langeweile der (ebenso müden?) Männer. Allerdings würden Liebesbeziehungen überbewertet, sie seien anstrengend und unbefriedigend.

mehr:
- Japanische Frauen sind zu müde, um nach einem Liebespartner zu suchen (Florian Rötzer, Telepolis, 06.12.2017)

Heirate Dich selbst - Japans einsame Frauen | Journal Reporter {12:11}

Veröffentlicht am 11.05.2014
DW Deutsch
Eine Reportage von Oliver Mojen
Japan könnte aussterben - dieses Schreckgespenst plagt derzeit die japanische Politik. Grund dafür: Immer weniger Japaner finden den Weg vor den Traualtar. Viele Frauen sind in den letzten Jahren selbstbewusster geworden, wollen sich auch im Job beweisen. Die Männer hingegen träumen noch immer von einer Partnerin, die nach der Hochzeit ganz für den Haushalt und die Familie da ist.
Mehr Journal-Reportagen: http://www.dw.de/programm/journal/s-3...

[Doku] Einmal noch die große Liebe - Langzeitsingles auf der Suche [HD] {28:33}

Veröffentlicht am 15.03.2017
MegaDokusHD
Sie sind sympathisch, attraktiv und haben die Hoffnung auf die große Liebe keineswegs aufgegeben. Doch warum finden Esther (44), Viola (34) und Elke (60) keine passenden Partner? "37 Grad" begleitet die drei Frauen, die seit vielen Jahren Singles sind.

Freitag, 24. März 2017

China: Wer schwul ist, kommt ins Krankenhaus

"Homosexuelle sind krank", steht in Büchern für chinesische Medizinstudenten. Dagegen klagt eine lesbische Studentin. Sie zeigt, wie Aktivismus in China funktioniert.
Als Qiu Bai zum ersten Mal ein chinesisches Ministerium verklagte, kam sie dafür ins Krankenhaus. Die Universität, an der die 22-Jährige Design studiert, schickte ihren Eltern einen Brief, in dem stand, dass mit Qiu Bai etwas nicht stimme. Ihre Eltern brachten sie sofort ins Krankenhaus. "Der Arzt sagte dann genau das, was ich in den Büchern gelesen hatte: Homosexualität sei eine Krankheit und ich müsste heiraten und schwanger werden, um ein normales Leben führen zu können."

Qiu Bai ist lesbisch. Und die Bücher, in denen sie gelesen hatte, dass Homosexuelle krank seien, sind offizielle Lehrbücher für Medizin und Psychologie. Weil sie das ändern will, hat sie im August 2015 das chinesische Bildungsministerium verklagt.

Zwei Jahre dauert ihr Kampf gegen die Bücher inzwischen, der sie bis zum höchsten Gericht Pekings geführt hat. Er zeigt, wie widersprüchlich die Lage für LGBT-Menschen (Lesbische, Schwule, Bisexuelle und Transgender) in China ist – und wie Bürger in einem autoritären System für ihre Rechte kämpfen können.

mehr:
- Wer schwul ist, kommt ins Krankenhaus (Tiara Haktin, ZEIT Campus, 29.01.2017)
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Montag, 16. Januar 2017

Warum ich keinen perfekten Sex habe – und das auch gar nicht will

Eine der besten Nächte meines Lebens begann wie eine schlechte Komödie: Manuel und ich waren heftig verliebt. Als er von einem Kongress zurückkam, konnte ich es kaum erwarten, ihn wiederzusehen – und endlich mit ihm zu schlafen. Wir gingen essen, später legten wir uns in mein Bett, teilten uns Wein, zogen uns aus – doch kurz, bevor wir es tun wollten, verabschiedete sich seine Erektion.

Er war enttäuschter als ich. Wir hatten doch noch die ganze Nacht Zeit – und hoffentlich auch noch viele weitere, sagte ich. Langsam begannen wir, uns wieder zu streicheln, und beim nächsten Versuch klappte alles. Bei Kerzenlicht sahen wir uns in die Augen und begannen, Liebe zu machen – ein Ausdruck, den ich sparsam verwende, doch diesmal war es genau das.

Leider spürte ich schon nach 30 Sekunden einen Schmerz auf meinem Schenkel. Ich ignorierte es erst, spürte es aber bald wieder. Dann sah ich, dass auch Manuels Gesicht sich vor Schmerz verzog. Die verdammte Kerze tropfte von meinem Hängeregal auf uns herab. Es tat zu weh, um weiterzumachen.

mehr:
- Warum ich keinen perfekten Sex habe – und das auch gar nicht will (Livia Augustin, bento, 11.01.2017)

perfekter Sex {0:12}

Newsserver aktuell
Veröffentlicht am 03.01.2013


Sonntag, 27. November 2016

"Befriedigst du dich besser?"

Fast alle Männer masturbieren, nun holen auch die Frauen auf: Wie gut kann Solosex sein und wo ist die Gefahr zur Sexsucht? Der Sexualtherapeut Ulrich Clement klärt auf.
mehr:
- "Befriedigst du dich besser?" (Wenke Husmann im Gespräch mit Sexualtherapeut Ulrich Clement)

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Im Jahr 1712 erschien in England das vermutlich von dem geschäftstüchtigen Quacksalber und Schriftsteller John Marten geschriebene und anonym veröffentlichte Pamphlet Onania: or, the Heinous Sin of Self-Pollution[23] („Onanie oder die abscheuliche Sünde der Selbstbeschmutzung“), das nach und nach in alle europäischen Sprachen übersetzt wurde und große Verbreitung erfuhr. Darin wurde behauptet, dass exzessive Masturbation vielfältige Krankheiten wie Pocken und Tuberkulose verursachen könne. Bezeichnend ist, dass John Marten gleichzeitig zahlreiche kleinere softpornografische Schriften veröffentlichte und in Onania eine von ihm erfundene „Medizin“ gegen die angeblich aus der Masturbation resultierenden Krankheiten anbot. Selbst die großen Aufklärer der Zeit glaubten dem anonym veröffentlichten Werk. Denis Diderot nahm die fragwürdigen Thesen unter dem Artikeltitel Manstupration ou Manustupration[24] sogar in seine Encyclopédie auf.
Im 18. und 19. Jahrhundert fand in der Folge in ganz Europa geradezu ein „Feldzug gegen die Masturbation“ statt. Es erschienen unzählige wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Veröffentlichungen, die die angeblichen Gefahren der Masturbation anprangerten und Methoden zu ihrer Verhinderung anboten. Als Standardwerk kann die ab 1760 in unzähligen Auflagen verbreitete Schrift L'Onanisme. Dissertation sur les maladies produits par la masturbation.[25] (Die Onanie. Abhandlung über Krankheiten durch Masturbation) des Lausanner Arztes Simon-Auguste Tissot gelten.Erst von jener Zeit an wurde die betreffende Bibelstelle über Onan nicht mehr als Coitus interruptus begriffen.
Falsche Vorstellungen kursierten über Jahrhunderte, dass „Selbstbefleckung“[26] die gesunde geschlechtliche Entwicklung eines Knaben behindere und zur Gehirnerweichung und zum Rückenmarksschwund führe. Auch KrebsWahnsinn oder Lepra sollten angeblich die Folge der Masturbation sein. Erst nachdem Robert Koch 1882 den Tuberkelbazillus entdeckte, behaupten die Mediziner nicht mehr, dass Masturbieren Tuberkulose hervorrufe.Neben gesundheitlichen Gefahren wurden auch moralische Argumente gegen die Masturbation vorgebracht: sie sei egoistisch, verleite zur Disziplinlosigkeit, stelle ein „nutzloses Vergnügen“ dar und wurde mitunter als „sexueller Missbrauch“[27] bezeichnet. Die Masturbation fördere die Abkapselung des Masturbators von der Gesellschaft, da er zu seiner sexuellen Befriedigung keinen Partner benötigt.
Sigmund Freud befasste sich eingehend mit der Masturbation als Ursache neurotischer Erkrankungen, insbesondere der Neurasthenieals sogenannter Aktualneurose. Kindliche Masturbation sah er je nach Stand seiner Theorieentwicklung als Ausdruck einer vorhergehenden Verführung des Kindes oder im Rahmen der Theorie der infantilen Sexualität als spontanes, entwicklungsbedingtes Geschehen an. Gelegentlich bezeichnete er die Masturbation als die Ursucht, an deren Stelle später andere, erwachsenentypische Süchte wie das Rauchen etwa träten. Als suchthaftes Verhalten aber spiele sie auch eine ungeheure Rolle im Verständnis der (als Psychoneurose beurteilten) Hysterie.[28] Die Frage der Schädlichkeit der Onanie war um 1912 Gegenstand einer Debatte der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung; Freud wendete sich resümierend gegen eine grundsätzliche Verharmlosung: In der Neurasthenie als direkte Folge, aber auch durch Verminderung der Potenz, Verweichlichung des Charakters durch Fixierung auf phantasierte Befriedigung statt realer Anstrengung und Stagnation der allgemeinen psychosexuellen Entwicklung disponiere die Selbstbefriedigung zur Neurose.[29]
Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war der Glaube weit verbreitet, dass Akne durch Masturbation hervorgerufen werde. Die Hypothese konnte sich wohl deshalb so lange halten, weil Jugendliche in der Pubertät fast immer unter Akne leiden und gleichzeitig in der Pubertät auch häufig masturbieren (siehe auch Cum hoc ergo propter hoc). Bis in die 1980er Jahre wurde Masturbation auch in medizinischen Kreisen gelegentlich als unreife, im Erwachsenenalter als pathologische Form der Sexualität betrachtet.[30] [Masturbation, Medizingeschichtlich, Wikipedia, abgerufen am 27.11.2016]
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siehe auch:
- Die Verteufelung der Masturbation (Anonymous, DasBiber, 18.03.2010)
- Die konstitutionelle Neurasthenie (G. Aschaffenburg in: Hans Curschmann, Lehrbuch der Nervenkrankheiten, Springer, 1909, S. 778ff., GoogleBooks)
Ätiologie.   Die allgemeine Nervosität beruht auf einer angeborenen Disposition. Dieser Tatsache wird man sich in den meisten Fällen schwerlich verschließen können, wenn man die Lebensgeschichte der nervösen bis in die früheste Kinderzeit hinein verfolgt. Wir finden dann fast regelmäßig schon in einem sehr frühen Alter, in dem äußere Schädigungen ausgeschlossen sind, nervöse Symptome, deren Auftreten nur verständlich ist, wenn wir annehmen, dass der Nervosität dieser Kinder eine konstitutionelle Eigenart darstellen. Sehr viel schwerer ist es, den statistischen Nachweis der angebotenen Degeneration aus der Vorgeschichte der Eltern zu führen. Zu absolut brauchbaren Zahlen wird man nie kommen können. Nur zu häufig stellen die Angehörigen nervöse Erkrankungen in Abrede, auch da, wo in reichlischstem Maße Erkrankungen vorgelegen haben.
Mit der einfachen Feststellung, dass in einer Familie nervöse Erkrankungen vorgekommen sind, ist das Rätsel der psychopathischen Konstitution noch nicht gelöst. Dafür sehen wir zu oft in schwer degenerierten Familien einzelne Glieder sich völlig normal entwickeln, und umgekehrt stammen aus scheinbar gesunden Familien oft schwer entartete Menschen. In manchen dieser Fälle wird man nicht fehlgehen in der Annahme, dass zur Zeit der Zeugung irgendwelche schädigenden Ereignisse sich abgespielt haben. Ich erinnere hier nur an den gefährlichen Einfluss eines Rausches zur Zeit der Konzeption. Auch während der Schwangerschaft können Erkrankungen die Gesundheit der Mutter zu untergraben, dass die Entwicklung der Frucht darunter notleidet.

 - Christians Explain the Dangers of Masturbation (AtheistMediaBlog, 02.08.2015)

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Der Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant sah Selbstbefriedigung als eine sittliche Verfehlung. Für ihn war der natürliche Zweck des Sexualtriebes, dem nicht zuwider gehandelt werden dürfe, die Fortpflanzung. In seiner Metaphysik der Sitten legt er dar, dass die „wohllüstige Selbstschändung“ (d. h. die Masturbation) eine Verletzung der Pflicht des Menschen gegen sich selbst sei, weil er seine eigene Persönlichkeit aufgebe, indem er sich selbst als reines Mittel zur Befriedigung seiner Triebe gebrauche.[5]Diese Selbstaufgabe erfordere nicht einmal Mut, sondern nur ein Nachgeben gegenüber dem Trieb, und wird deshalb von Kant als noch schlimmeres moralisches Vergehen bewertet als der  Selbstmord [Selbstbefriedigung, Philosophisch, WikiBooks, abgerufen am 27.11.2016]
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- Masturbation, Viele machen’s, keiner sagt’s (Ottilia Becker, Top-Impotenz-Hilfe, 20.02.2014)
- Onans Sünde und die Bekämpfung des Lasters (Riccardo Castrovilli, LenkerundDenker, 20.08.2010)
- Kinsey, mein Held (Oswalt Kolle, n24, 18.03.2005)

Günther Amendt R.I.P [2:39]

FeuerloescherTV Networx Hochgeladen am 15.03.2011 
Zur Erinnerung an Günter Amendt: ein Videoschnipsel aus dem Jahre 2000 im Schanzenpark auf dem Hamburger Hanffest.(im Anschluss an seinen Vortrag "No Drugs - No Future" im Museum für Völkerkunde.) Günter Amendt starb am 11.03.2011
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Samstag, 24. September 2016

Verrückte Flirttipps für Männer

Sei charmant.

Sei authentisch.

Sei mutig.

Jeder, der im Internet nach Flirttipps googelt oder mehr übers Frauenkennenlernen herausfinden will, landet ziemlich schnell bei diesen platten und nichtssagenden Tipps für die Männerwelt.

Und ja diese Tipps funktionieren. Irgendwie. Und ja, diese Tipps sind wichtig. Öfters.

Schließlich haben Martin und ich auf unseren Blog auch eine ganze Auswahl dieser funktionierenden Strategien.

Aber ich nehme mir in diesem Artikel die Freiheit, Tacheles zu sprechen. Ich will hier Flirttipps für Männer geben, die es wirklich in sich haben. Ich will dir Strategien geben, die sich noch niemand getraut hat, öffentlich im Internet zu verbreiten.

Und jetzt bekommen du und ich ein Problem miteinander.

Ja genau: Du & ich!

Ich werde dir nämlich Tipps geben, die dir gar nicht gefallen werden. Das sind Tipps, die an deine Grundängste deines ganz persönlichen Mannseins gehen und deine Männlichkeit grundsätzlich in Frage stellen.

Dein Verstand wird deswegen sehr viele logische Gründe finden, warum gerade diese Tipps nichts für dich sind. Er wird dir Märchen einflüstern wollen, dass es besser ist, einfach charmant, authentisch und mutig zu sein.

Und ich weiß, dass viele Männer den Schwanz einziehen werden und sich lieber bei einschlägigen Pornoseiten 5 Minuten-Clips von willigen Frauen reinziehen, ohne jemals selber mit einer hingebungsvollen Frauen Sex zu haben.

mehr:
- 3 komplett verrückte Flirttipps für Männer, die trotzdem funktionieren (Nur für Fortgeschrittene) (Sven Philipp, MännerPortal.Net, 24.09.2016)
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Dienstag, 14. Juni 2016

Sex, Roboter und ethische Überlegungen

Die Frage ist nur, wie und wann


Die Sexroboter kommen. Die Frage ist nur, wie sie kommen. Laut oder leise? Mit vorgetäuschten Gefühlen oder mit ermahnenden Hinweisen? Als menschenähnliche oder als funktionsorientierte Maschinen? Als Unterhaltungs- und Behandlungsmittel für die Allgemeinheit oder als Nischenprodukt für Einzelpersonen? Und die Frage ist, wann sie kommen. Sie sind bereits jetzt ein gewisses Phänomen. Aber werden sie, wie Sexspielzeug, zum allgemeinen Trend? Im vorliegenden Beitrag werden Ausführungen und Ansätze vorgestellt, vor allem aber moralphilosophische Fragen gestellt, um Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.


Ethiker haben, so meldeten es Medien im Herbst 2015, eine Kampagne gegen Sexroboter gestartet, um deren Entwicklung verbieten zu lassen. Sie sind der Meinung, dass menschliche Beziehungen beeinträchtigt und Frauen und Kinder zu Sexobjekten herabgewürdigt werden.
mehr:
- Die Sexroboter kommen (Oliver Bendel, Telepolis, 13.06.2016)

Freitag, 19. Februar 2016

Missbrauchsvorwürfe – Der Fall McMartin

Die Missbrauchsvorwürfe an der McMartin-Vorschule betrafen hunderte Fälle angeblichen satanistisch-rituellen Missbrauchs von Kindern an einer Vorschule in Manhattan Beach (Kalifornien) in den 1980er Jahren. Der Prozess um die Vorwürfe zog sich von 1987 bis 1990 hin und war der längste und teuerste Strafprozess in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Alle Angeklagten wurden freigesprochen.
Nachdem 1983 erste Missbrauchsvorwürfe durch die Mutter eines Kindes erhoben wurde, begann das Children's Institute International(CII), eine Klinik für Missbrauchsfälle in Los Angeles unter der Leitung von Kee MacFarlane, mit Untersuchungen. Die Befragungen waren suggestiv.[1][2] Man wollte herausgefunden haben, dass es auch zu satanischen Ritualen gekommen sei; die Kinder hätten von Geheimtüren und Tunneln gesprochen. Im Frühjahr 1984 wurde behauptet, dass über 360 Kinder missbraucht worden seien.[3] (Missbrauchsvorwürfe an der McMartin-Vorschule, Wikipedia)
The infamous McMartin Case - The Movie - Indictment [2:11:58]

Veröffentlicht am 07.04.2014
Film - Indictment. Movie of the McMartin Case starring James Woods. Verrnena Bergin from the States gave me a copy of the movie when I met her at the Protectors And Clients Conference in Utrecht in Holland many years ago. I had it on old VHS and converted the movie from VHS to Video. I have no idea why there was a clicking noise on the first upload - hopefully it will be gone now. If so enjoy and share. Eddie Yu.

siehe auch:
- Wie glaubwürdig sind Kinderzeugen? (Renate Gingma, Informationsdienst Psychologie 2/2002, Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen)
Entscheidend ist, wie Kinder befragt werden: Es gibt suggestive Fragen, es gibt ungenaue Fragen, es gibt Fragen, die beim Kind den Eindruck hinterlassen, dass es dem Befrager einen Gefallen tut, wenn es seine Sicht der Dinge übernimmt, und es gibt suggestive Fragen ("was könnte er getan haben...?"), die beim Kind die Phantasie anregen, etwas zu erfinden. Schließlich wird die Unterscheidung, ob man etwas selbst erlebt oder nur gehört hat, mit zunehmender Häufigkeit der Befragung immer schwieriger.
- Aussagepsychologisches Glaubhaftigkeitsgutachten – Möglichkeiten und Grenzen von Gutachten bei Sexualdelikten (Renate Volbart, korasionNr. 3, August 2011, gefunden bei Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendgynäkologie)

Samstag, 15. August 2015

"Viele Männer wissen nicht mal, wo der Kitzler liegt"

Die junge Autorin Nina Wagner erzählt im Interview über Online-Dates, Sex und die Suche nach der Liebe

Nina Wagner, 28, lebt in Berlin, hat ein Chemie-Studium abgebrochen und arbeitet nun als Selekteurin an den Türen diverser Clubs. Nebenbei ist sie als Bloggerin aktiv - dabei entstand ihr neues Buch "Fucking Good", das über die ebenso alte wie aktuelle Frage handelt: Wie klappt das denn jetzt mit dem guten Sex, der funktionierenden Beziehung und überhaupt der Liebe?
mehr:
- "Viele Männer wissen nicht mal, wo der Kitzler liegt" (Telepolis, 15.08.2015)