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Donnerstag, 8. Oktober 2020

Krishnamurti - Do we look at anyone with fresh eyes?

Krishnamurti - Do we look at anyone with fresh eyes? {1:59}

Krishnamurti Foundation Trust  
Am 08.10.2020 veröffentlicht 
Extract form an interview by Oliver Hunkin held at Brockwood Park, 1970.
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Sonntag, 7. Juni 2020

Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit

Gerald Hüther | Würde – was uns stark macht | Neue Stadt Feldbach | vulkantv.at {5:53}

Vulkan TV
Am 09.10.2019 veröffentlicht 
Im Rahmen ihres Bildungsprogramms lud die Stadt Feldbach zu zwei Vorträgen des Hirnforschers Gerald Hüther. Der Neurobiologe und Autor weiß mit seinen Themen die Besucher stets zu begeistern.
Das Thema „Würde – was uns stark macht, als Einzelne und als Gesellschaft“ stand im zweiten Vortrag im Mittelpunkt - eine Ermutigung, das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen Menschen künftig stärker an den neurobiologisch verankerten inneren Kompass, der Würde als Mensch, auszurichten. 3.10.2019
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Hirnforscher: Wie Masken Verhalten verändern. Prof. Hüther, das ganze Interview zum Coronakomplex. {40:56}

Langemann Medien
Am 06.06.2020 veröffentlicht 
Hallo und willkommen im Clubderklarenworte.de zu einem Interview mit Professor Gerald Hüther, er ist Jahrgang 1951, Neurobiologe, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und sehr erfolgreicher Sachbuchautor, der bekannteste Hirnforscher im Land.
Wenn Sie möchten das mehr Menschen dieses Video sehen, kommentieren Sie bitte kurz unter dem Video. Der YouTube-Algorithmus rankt dann das Video etwas höher in der Sichtbarkeit.
*** Wir verfolgen keine ideologischen oder parteipolitischen Interessen. Wir sind unabhängig und überparteilich und stellen diese Informationen aus staatsbürgerlicher Verantwortung zur Verfügung, können Irrtümer nicht ausschließen.***
Wir werden für unsere Arbeit nicht honoriert, von keiner Institution finanziert, auch nicht verdeckt finanziert. Das ist uns wichtig zu betonen, weil es unsere Unabhängigkeit garantiert. Wir investieren dennoch viel Zeit und Geld, auch in IT-Technik. Unser Betriebsstoff ist stets Kaffee oder eine gute Flasche Wein. Wenn Sie uns mit etwas Treibstoff unterstützen möchten, dann folgen Sie gerne diesem PayPal Link:
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Fühlen Sie sich geliebt? | Corona Aktuell (Gunnar Kaiser) {11:52}

RPP Institut
Am 07.06.2020 veröffentlicht 

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Mittwoch, 3. Juni 2020

Wohltuend: Ein böser Buddhist – Achtsamkeit in Corona-Zeiten

Verrückte regieren Blinde – bzw. darf ein Buddhist sich ärgern? {16:54}

Astrovitalis GmbH - die beste Astrologie-Ausbildung
Am 03.06.2020 veröffentlicht 
Persönliches Statement von Peter-Johannes Hensel zu dem momentanen Irrsinn in Deutschland... und dem Zwiespalt zwischen Ärgern und buddhistischem Verhalten.
https://www.astrovitalis.de/produkte/... - Peter-Johannes Hensel ist der Herausgeber der derzeit besten AstroMedizin & Astrologie-Ausbildung. In diesem Monat für nur 599 Euro! AstroMedizin & Astrologie-Software nur 49 Euro!
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Rüdiger Dahlke - Demo Stuttgart 31.05.2020 - Grundrechte {13:45}

QUERDENKEN 711 - Wir für das Grundgesetz
Am 01.06.2020 veröffentlicht 
Video-Botschaft von Rüdiger Dahlke an die Teilnehmer der 9. Mahnwache für das Grundgesetz am 31.05.2020 auf der Theodor-Heuss-Straße.

Dadurch wird meine Geschichte noch viel schwerer - Eckhart Tolle {3:08}

One Life
Am 07.05.2020 veröffentlicht 
Kostenlose Lehr-Serie mit Eckhart Tolle. Nimm jetzt an dieser besonderen Lehr-Serie teil, die wir mit Eckhart Tolle in Vancouver, Kanada aufgenommen haben. Eckhart teilt darin, wie sein Erleben des Erwachens von jedem Menschen selbst erlebt und erschaffen werden kann. Melde Dich noch heute für die kostenlose Lehr-Serie an: https://www.digistore24.com/content/2...
Mit freundlicher Erlaubnis der Kamphausen Media GmbH https://www.kamphausen.media
Ein Ausschnitt aus: "Es ist immer Jetzt" https://www.kamphausen.media/produkt/...
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Corona – Zenmeister Muhō reflektiert über die Krise als Chance | Gert Scobel {10:16}

Scobel
Am 12.04.2020 veröffentlicht 
Abt Muho, geboren als Olaf Nölke in Berlin, lebt in Japan, im Kloster Antai-ji, wo die Mönche im Winter 90 Tage lang eingeschneit sind. Im Gespräch mit Gert Scobel reflektiert er über die Corona-Krise. Welche Chancen sie bietet und welchen Nutzen die Gesellschaft daraus ziehen kann, im Kleinen wie im Großen.
Das Gespräch via Skype wurde am 1.4.2020 aufgezeichnet.
Scobel-Sendung vom 16.04.2020
https://www.3sat.de/wissen/scobel/sco...
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Donnerstag, 13. Februar 2020

Master Shi Heng Yi – 5 hindrances to self-mastery | Shi Heng YI | TEDxVitosha

Master Shi Heng Yi – 5 hindrances to self-mastery | Shi Heng YI | TEDxVitosha {18:36}

TEDx Talks  
Am 13.02.2020 veröffentlicht 
Meet Shaolin Master Shi Heng Yi in his serene talk about self-discovery. Learn why rainfall is an essential part of each flowering. And every small step – part of the journey to the highest peek. The hindrances along the way to self-discovery and personal growth are easy to overcome. Learn how from his talk. For more than 30 years, Master Shi Heng Yi has been studying and practicing the interaction between mind and body. His strength is the ability to smoothly combine this knowledge with physical exercises and to practice Martial art –Kung Fu and Qi Gong. He has an academic background but he prefers to live at the Shaolin Temple Europe, Monastery located in Otterberg, Germany. Since 2010 he has been taking care of the settlement and he personifies the sustainable development and spreading the Shaolin culture and philosophy. As a contemporary monk, Master Yi holds a smartphone in the folds of his clothes as he sees no contradiction between living together with ancient knowledge and high technology. “The universal law of being successful and happy at the same time means finding the balance”, says master Yi. And as for flying – yes, he really can do it! He only needs a stick and a little space. We expect him to fly-in and share about the Shaolin way at TEDxVitosha 2020.
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Donnerstag, 16. Januar 2020

Zeitforscher Geißler: “Mehr Let-it-be- statt To-do-Listen”

Für eine von Stress und Erschöpfung geplagte Gesellschaft ist Zeit zum Luxusartikel geworden. Der deutsche Forscher und Wirtschaftspädagoge Karlheinz Geißler widmet sich seit 30 Jahren dem Phänomen Zeit und untersucht, warum wir so schlecht damit umgehen können.

„Na, Sie sind aber pünktlich!“ Das Lob aus dem Mund eines Zeitforschers für einen Anruf zum abgemachten Zeitpunkt erscheint deswegen paradox, weil Karlheinz Geißler in seinen Büchern und Seminaren für die Abschaffung der Uhren plädiert, selbst keine mehr trägt und den gesellschaftlichen Zwang zur Pünktlichkeit als überholt empfindet. Nein, nein, natürlich würde er seine Überzeugung von einer besseren Welt ohne ein Diktat der Uhr auch selbst leben, aber auf seinem Computerbildschirm habe sich eine Zeitangabe eingeschlichen. Der emeritierte Universitätsprofessor für Wirtschaftspädagogik hat sich seit Jahrzehnten der Erforschung des Phänomens Zeit verschrieben.

Tatsächlich leben wir in einem paradoxen Zustand, was unsere Fähigkeit im Umgang mit der Zeit betrifft. In den vergangenen 100 Jahren hat sich, so der Wiener Freizeitforscher Peter Zellmann, die durchschnittliche Arbeitszeit halbiert; der Elf-Stunden-Tag für Fabriksarbeiter war in der Ersten Republik tatsächlich die Norm; Mitte des 19. Jahrhunderts mussten Arbeiter sogar noch ein Tagespensum von bis zu 18 Stunden bewältigen. Urlaub wurde in Österreich zwar schon 1919 gesetzlich eingeführt, beschränkte sich aber auf maximal zwei Wochen pro Jahr. Seit Jänner 1975 ist die 40-Stunden-Woche gesetzlich verankert. Obwohl wir wesentlich mehr Zeit zur freien Gestaltung als alle Generationen zuvor besitzen, gilt Stress, der auch zu einem großen Teil aus Zeitkonflikten entsteht, heute als Hauptauslöser für seelische Krankheiten. Laut dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist die Zahl der Erwerbsunfähigkeitspensionen aufgrund psychiatrischer Erkrankungen seit 1995 auf das Dreifache gestiegen. Stressbedingte Zeitkonflikte sind, so die Experten, die Ursache für viele medizinische Störungen wie Herzrhythmus-Probleme, Rückenschmerzen, Tinnitus und Migräne, um nur die häufigsten aufzuzählen.

mehr:
- Zeitforscher Geißler: “Mehr Let-it-be- statt To-do-Listen” (Angelika HagerInterview mit Karlheinz Geißler, Profil.at, 23.08.2019)
siehe auch:
- Arbeitslosigkeit als erstrebenswertes Ziel (Holger Lang, Freitag-Community, 14.01.2016)
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Karlheinz Geissler | Unsere Not mit der Zeit (NZZ Standpunkte 2013) {49:21}

NZZ Standpunkte
Am 28.05.2016 veröffentlicht 
Zeitdruck, Zeitmangel, die Zeit, die den Menschen davonläuft - das Verhältnis zur Zeit und vor allem der Umgang mit ihr sind eines der großen Themen des modernen Menschen. Professor Karlheinz Geissler ist Zeitforscher. Mit ihm unterhalten sich «NZZ»-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber über Zeitzwänge und Zeitsouveränität, über Beschleunigung, Multitasking und grenzenlose Arbeitstage, über Bedeutung von Rhythmen und Langsamkeit und das Eilen mit Weile.
Abonniere NZZ Standpunkte: https://goo.gl/QcwGjL
Sendung vom 29. Dezember 2013
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Mittwoch, 30. Januar 2019

Die eigene Welt verändern

Bewusstes Atmen hilft uns, inneren Frieden zu fühlen. 

Unser Atem ist die Verbindung zwischen Innen und Außen, Körperlichem und Geistigem. Sich von ihm leiten zu lassen, bringt uns direkt dorthin, wo wir jetzt sind: in die Gegenwart. So ist der Atem die Basis vieler Meditationstechniken. Wer seine Aufmerksamkeit auf ihn lenkt, der befreit sich vom Geplapper in seinem Kopf und erkennt, was wesentlich ist. 


Ich habe ein Wundermittel entdeckt! Ich habe es immer bei mir. Es wiegt nichts, es kostet nichts und immer, wenn ich ein Problem habe, kann ich darauf zurückgreifen. Es steht mir jederzeit und unbegrenzt zur Verfügung und es hilft mir immer. Je nach Bedarf gibt es mir Energie oder entspannt mich. Es beruhigt meinen Herzschlag, senkt meinen Blutdruck, lindert Schmerzen und löst jede Art von Spannung in mir auf.

Wenn ich nervös bin, gestresst, genervt, durcheinander, unsicher, ängstlich, wütend, aufgebracht, wenn wieder einmal alles daneben läuft, muss ich nur daran denken, von diesem Werkzeug Gebrauch zu machen. Ich halte einen Moment inne in dem, was ich gerade tue, und atme tief durch. Ich spüre, wie die Luft in meine Lungen strömt, in den Bauch, das Becken, bis in den Rücken hinein. Sofort geht es mir besser, egal, ob ich gerade auf einem Zahnarztstuhl sitze, etwas Unangenehmes vor mir habe oder mir den Kopf darüber zerbreche, warum der Nachbar schon wieder so komisch geguckt hat.

mehr:
- Die eigene Welt verändern (Kerstin Chavent, Rubikon, 30.01.2019)
siehe auch:
- Achtsamkeit (Post, 12.11.2012)

Sonntag, 14. Oktober 2018

Die Bedeutung der exekutiven Funktionen

Die Fähigkeit sich selbst zu regulieren stellt eine wichtige Basiskompetenz für das Leben in der Gesellschaft und das Erreichen der eigenen Ziele dar. Besonders kleineren Kindern fällt es jedoch schwer, an einer Sache dran zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen, sich Regeln zu merken, mit ihren Gefühlen angemessen umzugehen oder sich in andere hineinzuversetzen. Exekutive Funktionen liegen diesen Dingen zugrunde. Mit ihnen steuern wir unsere Emotionen, Gedanken und Verhaltensweisen. Sie entwickeln sich vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter.

Zahlreiche Studien zeigen, dass die exekutiven Fähigkeiten bereits frühzeitig gefördert werden können und einen weitreichenden Einfluss auf die sozial-emotionalen Kompetenzen des Kindes sowie seinen schulischen Erfolg haben (Rhoades et al. 2009). Es zeigt sich, dass dem pädagogischen Setting im Kindergarten und dem Handeln der Fachkräfte im Hinblick auf die Entwicklung der exekutiven Fähigkeiten eine besondere Bedeutung zukommt.

Im folgenden Beitrag wird zunächst die Begrifflichkeit der exekutiven Funktionen, ihre Entwicklung sowie ihre lebenslange Bedeutung beschrieben und abschließend mit dem Blick in die Praxis die alltagsintegrierte Förderung des exekutiven Systems betrachtet.

mehr:
- Die Bedeutung der exekutiven Funktionen und ihre alltagsintegrierte Förderung im Kindergarten (Carmen Deffner, Sabrina Braunert, Katrin Hille in: Martin R. Textor, Antje Bostelmann [Hrsg.], Das Kita-Handbuch, gefunden auf Kindergartenpaedagogik.de, undatiert)

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Zu den exekutiven Funktionen zählen unter anderem:
  • das Setzen von Zielen,
  • strategische Handlungsplanung zur Erreichung dieser Ziele,
  • Einkalkulieren von Hindernissen auf dem Weg dahin,
  • bewusste Aufmerksamkeitssteuerung,
  • zielgerichtetes Beginnen, Koordinieren und Sequenzieren von Handlungen,
  • motorische Umsetzung, Beobachtung der Handlungsergebnisse und Selbstkorrektur.
Es handelt sich also um die höheren mentalen und kognitiven Prozesse, die der Selbstregulation und zielgerichteten Handlungssteuerung des Individuums in seiner Umwelt dienen. Die EF können zusammenfassend als diejenigen psychischen Fähigkeiten verstanden werden, „die der Ausführung von Handlungen unmittelbar vorangehen oder sie begleiten.[3] Auch Selbstmotivation, die Willensbildung (Volition) und der Anstoß zum Beginnen einer Handlung (Initiative) werden den exekutiven Funktionen zugerechnet.
Die exekutiven Funktionen sind überall im Alltag von zentraler Bedeutung: Sie sind unverzichtbar für eine eigenständige Lebensführung und machen Selbstdisziplin, gutes ZeitmanagementUmsetzungsstärke und Belohnungsaufschub erst möglich.
[Exekutive Funktionen, Beschreibung, Wikipedia, abgerufen am 14.10.2018
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siehe auch:
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Samstag, 13. Oktober 2018

Immer vernetzt – Wenn das Gehirn überfordert ist

Smartphones, Computer, Tablets digitale Geräte durchdringen heute alle Lebensbereiche des modernen Menschen. Diese permanente Informationsüberflutung gilt besonders in der Arbeitswelt als ein Auslöser für mentale Erschöpfung und Stress. Basierend auf unterschiedlichen Untersuchungen beleuchtet die Dokumentation die Risiken der digitalen Vernetzung.
mehr:
- Immer vernetzt Wenn das Gehirn überfordert ist (Arte, 13.10.2018, 22:55h)
52 Min. Verfügbar von 06/10/2018 bis 11/12/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Samstag, 13. Oktober um 22:55

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Immer vernetzt - Wenn das Gehirn überfordert ist - Arte Doku 2016 HD {2:10:01}

仲志闕
Am 05.02.2018 veröffentlicht 
Die Hälfte der Weltbevölkerung surft heute im Internet, täglich tauschen wir über digitale Geräte riesige Datenmengen aus. EMails, Blogs und soziale . Die Hälfte der Weltbevölkerung.
Wahrnehmung von Zeit stößt auf ihre Grenzen und ist ein unbegreifliches Phänomen. Ein grundsätzlicher Unterschied zum Raum ist doch auch, dass man sich . Im Kosmos tritt der Zusammenhang.
Die Hälfte der Weltbevölkerung surft heute im Internet, täglich tauschen wir über digitale Geräte riesige Datenmengen aus. E-Mails, Blogs und soziale . Die Hälfte der Weltbevölkerung.
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Montag, 13. August 2018

Warum Beziehungen scheitern

Ich las kürzlich eine Studie des Paar-Forschers John Gottman über die Stabilität in Beziehungen. Er richtete eine Art kleiner Pension als Labor ein. Dort brachte er Paare für ein Wochenende unter, verkabelte sie für die Gewinnung physiologischer Messdaten und beobachtete ihre Reaktionen aufeinander. Mit 94-prozentiger Sicherheit kann er vorhersagen, ob Paare sich scheiden lassen werden. Eine eindrucksvolle Quote.

Gottman identifizierte zwei Phänomene, die hochinteressant sind. Das erste: Paare, die sich in Zukunft scheiden lassen werden, kommen in die Pension und sprechen ganz ruhig miteinander. Aber es ist eine angespannte Ruhe, wie ein Gehen auf Eierschalen. Obwohl sie ruhig miteinander reden, zeigen die physiologischen Messdaten, dass sie sehr erregt sind, so stark, als stünden sie einem Raubtier gegenüber.

In einer unglücklichen Beziehung betrachten sich die Partner sozusagen gegenseitig als Raubtiere. Ihre Worte dienen nicht der Kommunikation, sondern sollen vielmehr Angriffe verhindern und die Oberfläche ruhig halten. Was aber liegt unter der Oberfläche? Nach Freuds Auffassung liegt das Unbewusste darunter. Man kann auch sagen, dass das Kaputte und Verworrene darunter liegt, das, was sich nicht in eine vernünftige Form bringen ließ. Niemand will die Tür dorthin öffnen. Manche aber tun es – und zwar in Form einer Freud’schen Fehlleistung.

Und damit sind wir beim zweiten von Gottman beobachteten Phänomen. Angenommen, die Frau geht zum Fenster und sagt: „Oh, schau, da draußen ist ein Roter Kardinal!“ (also die seltene Vogelart mit dem ungewöhnlichen Aussehen). Das ist zunächst etwas Triviales. Aber es ist auch eine positive Bemerkung – zwanzig solche Bemerkungen davon täglich wären eine gute Dosis für die Beziehung. Der Mann hat nun zweimal zwei Möglichkeiten, zu reagieren.

Die erste: „Wer interessiert sich schon für deinen blöden Vogel!“

Die zweite: Genervtes, verächtliches Stöhnen – und dann geht er hin und schaut sich den Vogel an.

Die dritte: Er verzichtet zwar auf das verächtliche Stöhnen, verhält sich aber entsprechend.

Und die vierte: Er verhält sich wie ein zivilisierter Mensch, der mit jemandem interagiert, den er wirklich mag, schaut sich den verdammten Vogel an und freut sich darüber. Und das mit dem Maximum an Aufrichtigkeit, die er aufbringen kann.

mehr:
- Warum Beziehungen scheitern (Jordan B. Peterson , Achgut.com, 09.08.2018)

2015 Maps of Meaning 5: Narrative, Neuropsychology & Mythology III / Part 1 (Jordan Peterson) {2:09:05}

Jordan B Peterson
Am 06.02.2015 veröffentlicht 
Twitter: https://twitter.com/jordanbpeterson
Facebook: https://www.facebook.com/drjordanpete...
University of Toronto PSY434
Course Information: http://jordanbpeterson.com/Psy434H/
Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list...
February 4, 2015 Want to support this channel?
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Jordan Peterson Website: http://jordanbpeterson.com/
Podcast: http://jordanbpeterson.com/jordan-b-p...
Reading List: http://jordanbpeterson.com/2017/03/gr...
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Mittwoch, 30. Mai 2018

Gestalttherapie: Was ist ein Impasse-Erlebnis?

Fritz Perls hat sein Leben lang abstrahierendes Denken möglichst vermieden. Er hat sich bemüht zu beschreiben, was beobachtbar ist und möglichst im Beobachtbaren zu bleiben, wenn er Veränderungen angestrebt hat. Seinen Wahlspruch kennt ihr ja: Verliere deinen Verstand und komme zu deinen Sinnen - lose your mind and come to your senses.
Offenbar ist es nicht so leicht, seinen Verstand auf die Dauer zu verlieren, wenn man einen solchen besessen hat - früher oder später macht er sich geltend. Gegen Ende seines Lebens, ein paar Jahre vor seinem Tod im Jahre 1970, ist er wiedet aktiv geworden. Und eine Ausgeburt von Verstandestätigkeit ist seine Einteilung der Neurose in fünf Schichten.
Er stellt sich „der Neurose“ wie etwas Räumlichem gegenüber und möchte ihre Struktur erkennen.
Er sagt dazu gleich am Anfang eines Vortrags: Ich möchte euch jetzt etwas darüber erzählen, wie ich die Struktur der Neurose sehe. Ich weiß natürlich nicht, wie meine nächste Theorie sein wird, weil ich ständig das, was ich tue, entwickle und immer mehr vereinfache. Ich sehe die Neurose jetzt als etwas an, das aus fünf Schichten besteht.
Jede dieser Schichten, die er bei seiner Theoriebildung gefunden hat, bekommt einen Namen, und einer dieser Namen heißt Impasse, zu deutsch Sackgasse. Von der Sackgasse soll heute die Rede sein.
mehr:
- Was ist ein Impasse? (Vortrag von Robert Schigutt, Jour Fixe der Fachsektion Integrative Gestalttherapie im ÖAGG Wien 20. 3. 2018, PDF)

Fritz Perls - What is Gestalt (1970) - byronevents.net/gestalt {23:42}

Am 05.12.2015 veröffentlicht 
byronevents
Awareness of what is true in the present. Top dog - Under dog dynamics. byronevents.net/gestalt
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GESTALT THERAPY (Simply Explained) {3:53}

Am 15.10.2017 veröffentlicht 
Pinnacle Of Man TM
Gestalt Therapy was created by Fritz Perls. It is an experiential and existential type of therapy. This means it uses present moment techniques to examine the issue clients bring in a phenomenological way. One of the most common techniques is the empty chair technique.
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Donnerstag, 17. Mai 2018

Mahamudra: Offen und entspannt

Wach und präsent ruhen wir in der unmittelbaren Wahrnehmung. So erscheinen Entzücken und Knieschmerzen, Bergumrisse und Farben, Husten und Motorengeräusche, Kommentare und Erkenntnisse, Ängste und Freuden im offenen Raum des Gewahrseins, ohne Verstrickung, ohne Bewertung.
Offen und entspannt, lautet die Anweisung. Das heißt auch gelassen – und zwar liebevoll gelassen, soweit es uns möglich ist. Annehmend, auch wenn es infolge von Geräuschen oder Gefühlen oder Körperempfindungen unangenehm ist. Nicht anhaftend, auch wenn sich die Dinge angenehm anfühlen. Mit voller Zuwendung, auch wenn die Erfahrungen neutral sind, nicht besonders toll, aufregend oder mühsam. Es ist die uneingeschränkte Bereitschaft, mit allem frisch in Tuchfühlung zu bleiben – allzeit im Wandel, immerzu neu und wach dabei – ein flexibles Präsent-Sein, das wir immer wieder üben. Das klingt einfach, ist aber anspruchsvoll und kann nicht erzwungen werden. Deshalb gehen wir in Retreats. Deshalb heißt das Ganze auch »Praxis«.

siehe auch:
Meditation: Geistesruhe und Einsicht (Post, 07.03.2018)

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Vipassanā (pali „Einsicht“) bezeichnet im Buddhismus die „Einsicht“ in die Drei Daseinsmerkmale Unbeständigkeit (anicca), Leidhaftigkeit bzw. Nichtgenügen (dukkha) und Nicht-Selbst (anatta).[1]
Der Übungsweg zur Entfaltung dieser Einsicht wird „Vipassana-Meditation“ (vipassanā-bhāvanā), „Einsichtsmeditation“ oder „Vipassana-Praxis“ genannt.[2] Vipassana-Praxis ist ein Weg, um das durch Nichtsehen (avijjâ) und Verblendung (kilesa) verursachte Leiden (dukkha) zu überwinden bzw. im Leben die Befreiung des Nirwana zu erlangen. Er wird auf einen Kommentar (Visuddhi-Magga) zu den im Pali-Kanon überlieferten Lehrredendes historischen Buddha zurückgeführt.
Die Vipassana-Praxis und das Erreichen ihrer Ziele ist grundsätzlich an keine Religionszugehörigkeit gebunden. Vipassana-Meditation wird auch von Nicht-Buddhisten geübt und gelehrt. Wesentlicher Teil der verschiedenen Schulungsmethoden ist die Übung von Achtsamkeit (sati). In der psychologischen Literatur wird Vipassana-Meditation gewöhnlich „Achtsamkeitsmeditation“ statt Einsichtsmeditation genannt.[3]
[Vipassana, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]
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Der Mahamudra-Ansatz wird oft auch als die Essenz der Lehren Buddhas (Dharma) bezeichnet und mag in seinen drei Bedeutungsebenen unter günstigsten Umständen innerhalb einer einzigen Lebensspanne zur Erleuchtung führen. Die damit eintretende Erkenntnis wird auch als „Erkennen der höchsten Wirklichkeit“, „Erkennen der Natur des Geistes“ oder schlicht als „Erkennen der Buddha-Natur“ bezeichnet. In diesem vollkommenen Zustand sind alle dualistischen Geistes-Konzepte überwunden, die dauerhafte Erfahrung einer „absoluten Wirklichkeit“, gleichbedeutend mit „höchster Weisheit“ tritt ein.
Man findet in der klassischen tibetischen Literatur daher auch die Umschreibung, „bei Erlangung der Mahamudra trage alles das Siegel der absoluten Natur“ oder „alle Phänomene erscheinen als Elemente des Weisheits-Mandala des Geistes“. Diese Einsicht ist nicht verschieden von der Erkenntnis der im Herz-Sutra des Mahayana-Buddhismus beschriebenen Prajnaparamita, der sogenannten vollkommenen Weisheit, der höchsten Erkenntnis aller Buddhas.
[Mahamudra, Essenz der Lehren Buddhas, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]
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Die Lehre der Mahamudra basiert auf verschiedenen Stufen meditativer Praxis, den sogenannten „Vier Yogas der Mahamudra“:
1. Die Entwicklung eines einsgerichteten Geistes,
2. Die Transzendierung konzeptueller Vorstellungen,
3. Die Kultivierung der Sicht, dass alle Phänomene von grundlegend nichtdualer Natur, „ein Geschmack“ sind,
4. Die Frucht des Pfades, der jenseits der Anstrengung der Meditation liegt.
Es wird gesagt, dass durch diese vier Stufen der Praktizierende die vollständige Verwirklichung der Mahamudra erlangt.
[Mahamudra, Essenz der Lehren Buddhas, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]
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Mittwoch, 7. März 2018

Meditation: Geistesruhe und Einsicht

Dank fortgesetzter Meditation wird der Geist unabgelenkter, ruhiger und klarer, und damit zu einem immer präziseren Instrument, mit dem wir diese Fragen erforschen können. Es ist, als würde uns ein immer besseres Mikroskop zum Untersuchen feiner Vorgänge zur Verfügung gestellt. Aber auch wenn der Geist ruhig und klar wird, hören wir nicht auf zu studieren, zu kontemplieren und zu forschen, sondern nutzen jedes bisschen zusätzliche Klarheit, um genauer hinzuschauen.
Buddhistische Meditation ist immer Weisheitsmeditation. Es geht nicht nur um Geistesruhe, sondern darum, dass wir uns befreien. Befreiung geschieht durch einen Prozess des Verstehens, in dem irrige Annahmen über die Wirklichkeit losgelassen werden und sich das zeigt, was vorher nicht gesehen wurde. Dabei gibt es keine Trennung zwischen Geistesruhe und Einsichtsmeditation.
Buddha Sākyamuni beschreibt in wichtigen Lehrreden zum Kultivieren von Gewahrsein (Satipatthāna- und Änāpānasati-Sutta) einen Prozess, wo zunächst das Beruhigen des Geistes betont wird und der ruhige Geist dann allmählich ins forschende Schauen gelenkt wird, um Einsicht zu entwickeln. In diesem Prozess erleben wir gleitende Übergänge zwischen Ruhe und Einsicht. Bereits die erste der vier Übungen in Achtsamkeit, wo die Körperwahrnehmung im Mittelpunkt steht, ist eine Gewahrseinsübung, die auch dem Entwickeln von Einsicht dient. Dies gilt umso mehr für die Meditation auf Empfindungen (geistige Gestaltungen), Geist an sich und Dharmas (Gesetzmäßigkeiten): Sie alle dienen dem Entwickeln von Einsicht. Spätere Kommentatoren haben dann zunehmend die Geistesruhe von der Einsichtsmeditation abgegrenzt, was vielleicht didaktische Vorteile hat.
Doch immer wieder gab es Meister, die gegen solch eine Abgrenzung protestiert haben, in allen Traditionen. Ich komme aus der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus, in der die Einheit von Geistesruhe und intuitiver Einsicht betont wird. Wenn mein Lehrer Gendün Rinpoche Meditation erklärte, wussten wir als Zuhörende oft nicht, ob er nun über Geistesruhe oder über Einsichtsmeditation sprach, oder gar über Mahāmudrā? Alles verschmolz zu einer einzigen Unterweisung über das Entwickeln von Gewahrsein. Geistesruhe befähigt zur Einsicht und diese vertieft die Ruhe.
So entdecken wir auch schon bei geringer Geistesruhe, dass Emotionen aufsteigen und von selbst vergehen, dass Gedanken kommen und gehen. Dadurch entsteht ein gewisser Grad von Einsicht, dass Emotionen und Gedanken keinen Bestand haben. Egal worauf wir den Geist lenken: Interessiert-offenes Hinschauen führt zu einem Wissen, wie die Dinge sind. Dieses interessierte Hinschauen sollte stets weiter stimuliert werden durch forschendes Fragen. Der Motor ist unser Interesse, immer tiefer zu verstehen, was eigentlich Samsāra, die Welt des Leidens, ausmacht und was mit Freiheit gemeint ist, mit Nirvāna. Was führt zum einen und was zum anderen?
Wenn wir dem Hören und Kontemplieren nicht den gebührenden Platz einräumen, dann halten wir beim Meditieren die ganze Zeit, ohne es zu merken, eine unzureichend überprüfte Interpretation der Wirklichkeit aufrecht. So können wir beispielsweise beim Meditieren auf den Atem innerlich an der Anschauung festhalten: »Ich« meditiere auf »den Atem«. Dies gilt für alles Meditieren auf sogenannte Meditationsobjekte. Unbewusst und unüberprüft gehen wir davon aus, Subjekt und Objekt seien getrennt, und diese irrige Annahme verfestigen wir beim Meditieren weiter.
Ein etwas subtilerer Fehler könnte so aussehen: Jemand hat über Leerheit gehört und meditiert dann auf diese Leerheit. Er sagt sich: »Ich meditiere auf die Leerheit aller Phänomene«, bis er überzeugt ist, die Leerheit gesehen zu haben. Doch leider hat er sich in eine irrige Annahme über die Wirklichkeit hineinmanövriert, denn die Leerheit kann man nicht sehen oder über sie als Objekt meditieren. Das oft beschriebene »Sehen der Leerheit« ist nur das Wegfallen eines Irrtums. Ein richtiges, zur Erkenntnis führendes Verständnis können wir uns schwerlich nur durch Meditation erarbeiten. Wir brauchen dazu Austausch, Studium und tiefes Bedenken des Gehörten und Gelesenen.

siehe auch:
Meditation: Mehr Handwerkszeug (Post, 19.12.2017)

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Vipassanā (pali „Einsicht“) bezeichnet im Buddhismus die „Einsicht“ in die Drei Daseinsmerkmale Unbeständigkeit (anicca), Leidhaftigkeit bzw. Nichtgenügen (dukkha) und Nicht-Selbst (anatta).[1]
Der Übungsweg zur Entfaltung dieser Einsicht wird „Vipassana-Meditation“ (vipassanā-bhāvanā), „Einsichtsmeditation“ oder „Vipassana-Praxis“ genannt.[2] Vipassana-Praxis ist ein Weg, um das durch Nichtsehen (avijjâ) und Verblendung (kilesa) verursachte Leiden (dukkha) zu überwinden bzw. im Leben die Befreiung des Nirwana zu erlangen. Er wird auf einen Kommentar (Visuddhi-Magga) zu den im Pali-Kanon überlieferten Lehrredendes historischen Buddha zurückgeführt.
Die Vipassana-Praxis und das Erreichen ihrer Ziele ist grundsätzlich an keine Religionszugehörigkeit gebunden. Vipassana-Meditation wird auch von Nicht-Buddhisten geübt und gelehrt. Wesentlicher Teil der verschiedenen Schulungsmethoden ist die Übung von Achtsamkeit (sati). In der psychologischen Literatur wird Vipassana-Meditation gewöhnlich „Achtsamkeitsmeditation“ statt Einsichtsmeditation genannt.[3]
[Vipassana, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]
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Der Mahamudra-Ansatz wird oft auch als die Essenz der Lehren Buddhas (Dharma) bezeichnet und mag in seinen drei Bedeutungsebenen unter günstigsten Umständen innerhalb einer einzigen Lebensspanne zur Erleuchtung führen. Die damit eintretende Erkenntnis wird auch als „Erkennen der höchsten Wirklichkeit“, „Erkennen der Natur des Geistes“ oder schlicht als „Erkennen der Buddha-Natur“ bezeichnet. In diesem vollkommenen Zustand sind alle dualistischen Geistes-Konzepte überwunden, die dauerhafte Erfahrung einer „absoluten Wirklichkeit“, gleichbedeutend mit „höchster Weisheit“ tritt ein.
Man findet in der klassischen tibetischen Literatur daher auch die Umschreibung, „bei Erlangung der Mahamudra trage alles das Siegel der absoluten Natur“ oder „alle Phänomene erscheinen als Elemente des Weisheits-Mandala des Geistes“. Diese Einsicht ist nicht verschieden von der Erkenntnis der im Herz-Sutra des Mahayana-Buddhismus beschriebenen Prajnaparamita, der sogenannten vollkommenen Weisheit, der höchsten Erkenntnis aller Buddhas.

[Mahamudra, Essenz der Lehren Buddhas, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]


Die Lehre der Mahamudra basiert auf verschiedenen Stufen meditativer Praxis, den sogenannten „Vier Yogas der Mahamudra“:
1. Die Entwicklung eines einsgerichteten Geistes,
2. Die Transzendierung konzeptueller Vorstellungen,
3. Die Kultivierung der Sicht, dass alle Phänomene von grundlegend nichtdualer Natur, „ein Geschmack“ sind,
4. Die Frucht des Pfades, der jenseits der Anstrengung der Meditation liegt.
Es wird gesagt, dass durch diese vier Stufen der Praktizierende die vollständige Verwirklichung der Mahamudra erlangt.
[Mahamudra, Essenz der Lehren Buddhas, Wikipedia, abgerufen am 08.03.2018]
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Donnerstag, 15. Februar 2018

Meditation: Mehr Handwerkszeug

Bei etwas schwierigeren emotionalen Zuständen finden es manche hilfreich, sich wieder im Gewahrsein des Körpers niederzulassen und achtsam zu spüren, wie sich diese Gefühle und emotionalen Zustände im Körper anfühlen. Es fällt uns leichter, uns nicht in der Geschichte, im Drama, zu verlieren, wenn wir im Körper verankert sind. Wenn wir die Erfahrung im Körper spüren, bedeutet dies, dass wir sie zugelassen haben. 
Manchmal besteht die Gefahr, dass wir zwar irgendwie wahrnehmen, was läuft, aber das Gewahrsein dazu benutzen, die Erfahrung nicht zuzulassen. Das kann zwar meditativ und befreiend anmuten, ist es aber nicht. Es ist eine Art von Verdrängung. Wenn ihr mit Vipassanā und Mahāmudrā experimentiert, dann schaut, ob ihr die Achtsamkeit dazu missbraucht, die unerwünschte Erfahrung zu verdrängen – eher die Vipassanā-Fehlvariante, oder ob ihr euch in ein eher abgehobenes Gewahrsein begebt, das nicht mehr in Kontakt mit der eigentlichen Erfahrung ist – eher die Mahāmudrā- Fehlvariante. 
Seid so weit wie möglich gewahr und präsent, genau mit dem, was die Erfahrung jetzt ist, ohne etwas dazu zu tun, ohne etwas davon wegzunehmen, ohne sie loswerden zu wollen, ohne euch darin zu verlieren, zu vergessen, zu verstricken. Seid präsent und nicht-eingreifend, so dass mehr und mehr offensichtlich werden kann, wie all die Erfahrungen von selbst kommen und gehen, entstehen und verschwinden – seit jeher. Da ist nichts, was wir dazutun müssen und nichts, was wir wegnehmen müssen. Es ist dieser phänomenale Tanz der Erfahrung. 
Gelassenheit besteht darin, wirklich willens und fähig zu sein, die ganze Skala der Erfahrungen zuzulassen, zu spüren, ohne davon hinund hergezerrt zu werden, ohne sich ständig im Drama zu verlieren, aber auch ohne abzuhängen und aus dem Kontakt und der Verbundenheit mit der Erfahrung zu fliehen. Gelassenheit, wie wir sie hier verstehen, und Gleichgültigkeit mögen zwar manchmal ähnlich aussehen, der Unterschied zwischen ihnen ist aber immens. Er besteht im Kontakt. Echte Gelassenheit ist wirklich mit der Erfahrung im Kontakt, sie spürt sie und ist mit ihr einverstanden, auch wenn sie unangenehm, schwierig oder unerwünscht ist. Echte Gelassenheit verliert sich nicht in der Erfahrung, auch wenn sie fantastisch, angenehm und erwünscht ist. Gelassenheit ist die Fähigkeit, alle Gipfel und Täler des Erlebens voll und ganz mitzuerleben, ohne davon überwältigt zu werden. 
Sobald wir aus dem Kontakt herausgehen und Meditation benutzen, um die momentane Erfahrung nicht zu spüren, entstehen Gleichgültigkeit oder Teilnahmslosigkeit – eindeutig keine heilsamen Geisteszustände. Eine ähnliche Situation liegt vor, wenn wir auf abgehobene Weise im offenen Gewahrsein ruhen, fern von den körperlichen und emotionalen Erfahrungen. 
Wir lassen uns also interessiert und wach nieder im Erleben der Körperempfindungen, der anderen Sinneserfahrungen, der Gefühle, Emotionen oder Geisteszustände. Was immer im Geist entsteht und vergeht: Nichts muss eine Ablenkung sein, denn alles hat Platz im Raum des achtsamen Gewahrseins. Jedes Mal wenn wir aus dem Verlorensein aufwachen, entsteht ein neuer, wertvoller Moment, in dem wir wieder präsent sein können, unverstrickt und zugleich voll und ganz im Kontakt mit dem Erleben von Moment zu Moment.

Samstag, 20. Januar 2018

Wünschenswert? - Gelassenheit

Geld, Glück, Gesundheit - und Gelassenheit. Die wohl meist geäußerten Wünsche, davon hätte fast jeder gerne mehr. Was genau erhoffen wir uns von der Gelassenheit, und ist sie tatsächlich wünschenswert? Studiogast: Susanne Boshammer, Philosophin; Moderation: Jürgen Wiebicke
zur Sendung:
- Wünschenswert? – Gelassenheit (WDR 5 Das philosophische Radio | 18.08.2017)



Gleichmut - Nicht Gleichgültigkeit ! - Fred von Allmen {29:13}

Am 29.07.2016 veröffentlicht
Buddhismus im Alltag  
- Mehr als tausend Vorträge, Meditations-Anleitungen... zum Thema Buddhismus findet ihr auf "Buddhas Lehre": https://www.youtube.com/channel/UCMOP...
HIER erscheinen nun weitere ( so wie nach und nach auch alle älteren - größtenteils noch einmal bearbeitet = besserer Ton )...!

siehe auch:
- Gelassenheit, die förderliche innere Haltung (Post, 03.11.2017)
- Der Sinn des Lebens: 42 (Post 27.07.2017)

Samstag, 13. Januar 2018

Mark Fisher, Depression, Gesellschaft und das Leben in einer Illusion

Die Alternativlosigkeit des Kapitalismus, ideologische Gespenster und Depression: Damit hat sich Mark Fisher beschäftigt. Vor einem Jahr hat sich der britische Kulturtheoretiker das Leben genommen. Eine Erinnerung. Oder: Warum man hinter rote Vorhänge schauen sollte.

Die Sängerin Rebekah Del Rio tritt vor den schweren, roten Samtvorhang und beginnt ein wunderschönes, trauriges Lied zu singen: die spanische Version von Roy Orbisons „Crying“. Während die beiden Zuhörerinnen im „Club Silencio“ beim Klang der berührenden Ballade selbst zu weinen beginnen, fällt Del Rio plötzlich um und liegt wie tot auf der Bühne – doch ihre Stimme singt weiter.

Gänsehautmomente gibt es viele im Film „Mulholland Drive“ (2001) von David Lynch. Doch die Stimme, die weitersingt, obwohl die Sängerin kollabiert ist, hat Mark Fisher besonders fasziniert: Für ihn ist dies eine der Schlüsselstellen des Films und ein Beispiel für das, was er in seinem Buch „Das Seltsame und Gespenstische“ untersucht hat.

Er lehnte sich dabei an Sigmund Freuds Begriff vom Unheimlichen an. Das Unheimliche, so Freud, irritiert vor allem deshalb, weil es mit dem Heimlichen, also dem von der eigenen Heimat Bekannten, so nahe verwandt ist. Eine kleine Abweichung von diesem Bekannten, Heimlichen reicht aus, um großen Schrecken zu erzeugen, um „un-heimlich“ zu werden. Spuren dieser Art hat Mark Fisher in seinem Spezialfeld, der Popkultur, viele gesucht und gefunden, in der Musik ebenso wie im Kino.

Das Seltsame, Unbehagen Verursachende an der Szene aus „Mulholland Drive“ war für Fisher die plötzliche Einsicht, dass wir uns in einer Illusion befinden. Kino an sich ist immer Illusion, in die wir uns freiwillig und mit großem Glücksversprechen begeben. Das wird in „Mulholland Drive“ sogar an anderer Stelle explizit betont, ändert aber nichts daran, dass wir bei der Einsicht in diese Wirklichkeit – beim Gewahrwerden, dass die Stimme auch weitersingen kann, wenn die Sängerin am Boden liegt – zusammenzucken.

mehr:
- Hinter roten Vorhängen (Lukas Wieselberg, science.ORF.at, 13.01.2018)

Zum Tod des Popkritikers Mark Fisher (11. Juli 1968 – 13. Januar 2017) {1:26:05}

Am 25.01.2017 veröffentlicht
Raoul de Bragelonne
Reste einer verlorenen Zukunft: https://www.neues-deutschland.de/arti...
Aus aktuellem Anlass: http://www.konkret-magazin.de/aktuell...
Das Gefühl, dass sich nichts jemals wieder ändern wird: http://jungle-world.com/artikel/2015/...
Die Geister seines Lebens: https://www.taz.de/!5374241/
Das neue Jahr beginnt mit dem Tod einer Person, die sich für eine kritische Theorie der Popkultur verdient gemacht hat: Am 13. Januar 2017 hat sich der Kulturwissenschaftler Mark Fisher das Leben genommen. Im Gespräch mit Philipp Böhm haben wir sein theoretisches Vermächtnis gewürdigt.

mehr zu Mark Fisher:
- Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus ohne Alternative?“ (PhilosophieUndLiteratur.de)
- Dem Störenden folgen (Diedrich Diederichsen, taz, 17.12.2017)
- Mark Fisher – Wenn die Begriffe nicht mehr greifen (Philipp Rhensius, WOZ, 26.10.2017)
- Zum Tod des Popkritikers Mark Fisher: Depression und Kapitalismus (Hartwig Vens, Deutschlandfunk Kultur, 16.01.2017)
- Nachruf auf Mark Fisher – Die Geister seines Lebens (Christian Werthschulte, taz, 15.01.2017)
- Mark Fisher: Der Gespensterforscher (Thomas Groß, ZON, 26.02.2015, beachte auch die Kommentare!)


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Als Reaktion auf die Aussage des US-amerikanischen Historikers Francis Fukuyama, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gehöre dem siegreichen Kapitalismus nunmehr uneingeschränkt die Zukunft und es sei somit das „Ende der Geschichte“ eingetroffen, formulierte der französische Philosoph Jacques Derrida im Jahr 1993 seine Theorie der Hauntologie. Unter diesem Begriff, der die Konzepte von haunt (dt. von etwas heimgesucht werden) und Ontologie (Lehre des Seienden) in einem Wort verbindet, versteht man nach Derrida die Gegenwart (oder auch „offensichtliche Nicht-Gegenwart“) von Ideen, Theorien und Ideologien aus der Vergangenheit, die selbst bei ihrem Scheitern in der Praxis noch in den Denkgebäuden der Gegenwart präsent sind und diese dadurch prägen. Dem Titel des zugehörigen Buches – Spectres de Marx (dt.: Geister von Marx) – entsprechend, bezog sich Derrida in erster Linie auf die Theorien von Karl Marx, die durch das Ende des Kalten Krieges nach 1989 in weiten Teilen als gescheitert und nicht mehr relevant galten, obschon die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ursachen von Marx' Kritik am Kapitalismus auf nach dem Fall des Eisernen Vorhangs weiter Bestand haben sollten. Zum weiteren Umfeld der Hauntologie gehört bespielsweise auch die Theorie der „heimgesuchten Orte“, nach der sich bestimmte einschneidende Ereignisse in einen Ort so einprägen können, dass sie sich ständig wiederholen. 
[
Hauntology, "Hauntologie" in der Philosophie, Indiepedia, abgerufen am 21.01.2018]

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zu Derridas Buch siehe:
- Derrida über Marx und die neue Weltordnung (Moishe Postone, Krisis, 31.12.1998)

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Mark Fisher on why Modern Life causes Depression {3:31}

Am 28.04.2017 veröffentlicht
Symrun Citizen
Mark Fisher speaking at a lecture about Capitalist Realism and Cybernetics, specifically about how Neoliberalism is exhausting us all.

- „There’s more to the picture“ (EduardMinor, 04.11.2014)
- Neue Bücher zum „Burnout“ – Hurra, hurra, die Klasse brennt (Klaus Walter, taz, 13.11.2013)
- Realismus und Unmündigkeit (Markus Rackow, e-politik.de, 19.06.2013)
- Hauntology-Pop: Elektronische Musik erforscht ihr Unbewusstes (Felix Stephan, ZON, 06.02.2012)
- Mark Fisher: Kapitalistischer Realismus ohne Alternative? Symptome unserer kulturellen Malaise (Steffen Vogel, getidan, 24.01.2011)

siehe auch:
- Ego-Kult, Selbst-Optimierung und Wettbewerbsfähigkeit (scobel, 3sat, 11.01.2018)
- Achtsamkeit im Neoliberalismus: Warum nicht?! (Post, 16.11.2017)
- »Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein« (Post, 15.11.2017)
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.03.2016)
- Angewandte Psychoanalyse: Masse und Mob – Wie sich Emotionen in der Menge entladen, und wie sie gesteuert werden können (Post, 14.03.2016)
- Deutschlands Hypnotherapeutin Nr. 1 und das Herstellen von Alternativlosigkeit (Post, 18.01.2016)
- Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post, 17.12.2015)
- Wie gehen wir mit gemachter Realität um? (Post, 15.06.2014)
- Realität ist, was wir glauben wollen oder Hirnströme von Friseurpuppen (Post, 29.08.2013)
- Wir geben ihnen Macht 1 (Post, 14.03.2013)
- Die neurobiologische Verankerung von Erfahrungen und ihre Auswirkungen auf das spätere Verhalten (Gerald Hüther, Archiv der Lindauer Psychotherapiewochen, Plenarvortrag, 24. April 2001, PDF)

Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther: Quantenphysik und Kommunale Intelligenz {1:27:38}

Am 03.11.2017 veröffentlicht
Georg Dygruber
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Was ist Kommunale Intelligenz: Es geht dabei in erster Linie darum, einen gesellschaftlichen Prozess auszulösen und Menschen in ihrer Entfaltung zu unterstützen.
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