Sonntag, 11. August 2019

Die 4 Phasen nach einer Trennung und was am Ende am meisten hilft

Eine Trennung und die drauf folgende Achterbahnfahrt an Gefühlen von Wut, Trauer, Enttäuschung, Angst bis hin zur Erleichterung ist eine Herausforderung. Wie wir eine Trennung erleben und damit umgehen hängt dabei von vielen Faktoren ab: Habe ich mich getrennt oder sich der Partner von mir? Ist es die Trennung der ersten großen Liebe oder habe ich mehrere durchlebt? Was für eine Rolle spielten Trennungen in meiner Kindheit und wie stabil ist mein Selbstwert.
In der Trennungszeit ist es hilfreich zu wissen, welche Phasen es gibt – und vor allem die Sicherheit: Nach einer gewissen Zeit geht es immer wieder Bergauf, garantiert! In diesem Beitrag beschreibe ich die vier Trennungsphasen, welche wir durchlaufen werden. Die Reihenfolge kann variieren, wie auch die Dauer und Intensität der einzelnen Abschnitte bei jedem Menschen unterschiedlich sein können.
mehr:
- Die 4 Phasen nach einer Trennung und was am Ende am meisten hilft (Wieland Stolzenburg, auf seiner Seite, undatiert)
siehe auch:
Trennung verarbeiten: Die 5 Phasen einer Trennung + 8 Heilmittel (Lernen.net)
Die fünf Phasen einer Trennung (welt.de)
Aus und vorbei – Diese 6 Phasen macht jeder nach einer Trennung durch (Sarah Peters, Express.de, 15.02.2017)
- Die 7 Phasen der Trennung (Vera Matt, Praxis für Paartherapie Berlin, 05.05.2019)
- Trennungsschmerz: "Man muss seine Leidenspower nutzen" (Karin Spitra, Stern)
Nach der Trennung: Wie werde ich mit meinen Gefühlen fertig? (Doris Wolf, Familien-Handbuch)
- Der Schmerz nach der Trennung (Interview: Tilmann Botzenhart und Bertram Weiss, Geo.de)
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Samstag, 10. August 2019

Von der Lust am Dialog – der Hermeneutiker Hans-Georg Gadamer

Am 11. Februar 1900 begann das Lebens eines Mannes, dessen über hundertjähriges Bemühen stilbildend werden sollte: Sein Bemühen um das Verstehen, um das Wort, und darin begründet seine Fähigkeit zum offenen Dialog.

Seine „philosophischen Lehrjahre“ verbrachte Hans-Georg Gadamer in Breslau, Marburg, München und Freiburg; als Hochschullehrer wirkte er danach bis zum Jahre 1968 in Marburg, Leipzig, Frankfurt am Main und Heidelberg. Und erst dann, als „emeritus“ trat er mit großen schriftlichen Arbeiten an die Öffentlichkeit – Fortsetzungen, ja Entfaltungen jenes Werkes aus dem Jahre 1960, dessen Titel programmatisch bleibt: „Wahrheit und Methode“.

Wieder und wieder kreist Hans-Georg Gadamer in Schrift und Wort – und da besonders in der freien Rede – um die Fragen, was gemeint ist und was verstanden wird, versucht in sokratischer Tradition dialogisch zu erheben, was Wahrheit ist. 

In Reden und Gesprächen nähert sich die Lange Nacht dem Jahrhundertleben von Hans-Georg Gadamer.

mehr:
- Von der Lust am Dialog – Eine Lange Nacht mit dem Hermeneutiker Hans-Georg Gadamer (Bernd H. Stappert, Deutschlandfunk, 20.02.2010)
siehe auch:
Philosophie heute: Warten auf den großen Sprung ( Marion Kretz-Mangold interviewt Wolfram Eilenberger, WDR Wissen, 09.06.2017)
Was ist eigentlich Hermeneutik? (Philosophisches Kopfkino, 3sat-Mediathek, 25.01.2012)
Video-Transkriptionen zu Gadamer (PhilosophieRaum, 19.12.2009)
- Interpretation zu Hans-­Georg Gadamers "Mensch und Sprache" (Christian Heller, Hausarbeit, SoSe 2006)
Hans-Georg Gadamer: "Suchende sind wir im Grunde alle" (Farkas-Zoltán Hajdú’s Gespräch mit dem Heidelberger Philosophen, Veröffentlicht in Aufklärung & Kritik 2/2002, S. 141-149, Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg)
Der ununterbrochene Dialog: Hans-Georg Gadamer und Jacques Derrida (Martin Gessmann, Uni Heidelberg, Ruperto Carola Ausgabe 3/2004)
"Wer eine Frage stellt, auf die er die Antwort weiß, lügt doch!" (Gespräch mit dem Philosophen Hans Georg Gadamer vom 02.08.2001 [Kurzfassung eines Interviews von Sigrid Beckmann-Lamb])
Über das Leben von Hans Georg Gadamer (Hans-Georg Gadamer im Gespräch mit Cato Wittusen über die Philosophie Ludwig Wittgensteins, 1997, siehe Fußnote 1 im verlinkten Text)
- Sprache als Medium der hermeneutischen Erfahrung (Hans-Georg Gadamer, Auszug aus: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, 1960, Tübingen – Die erste Seite ist sehr empfehlenswert)
- Die Kontinuität der Geschichte und der Augenblick der Existenz (Hans-Georg Gadamer, Auszug aus: Wahrheit und Methode. Ergänzungen, Register, Gesammelte Werke Band 2, Mohr 1993, Tübingen)
Hans-Georg Gadamer - Portrait & Gespräch {28:29}

PhilosophieKanal
Am 22.08.2012 veröffentlicht 
"Ein Philosoph wird 100 Jahre" (Stefano Tognoli, 2000)
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