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Sonntag, 23. Februar 2020

Drogen – Eine Weltgeschichte (Terrra X)

Drogen haben seit Anbeginn der Zivilisation die Menschen begleitet. In der Antike waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Opium und Cannabis gehörten in jede Hausapotheke. Drogen halfen den Menschen, sesshaft zu werden, Städte und Pyramiden zu bauen. Und sie sorgten für Religion und Zusammenhalt - bevor ihre Massenproduktion zu Missbrauch führte. Die Dokumentation erzählt von Drogen in Antike und Frühgeschichte. "Terra X" spürt Drogen und ihrem Gebrauch an den Fundorten nach: in Europa, Nordafrika, Asien und Mittelamerika. Der Fliegenpilz hat wahrscheinlich die älteste Drogenkarriere - eindrucksvolle Felszeichnungen im Tassili-Gebirge der Sahara zeigen ihn auf dem Kopf von Menschen: Magic Mushrooms! In vielen Kulturkreisen tauchen vor 15 000 Jahren diese Pilze auf - und vor 10 000 Jahren folgt ein weiterer Muntermacher: der Alkohol, zufällig entstanden durch die Gärung von Getreidebrei. "Terra X" diskutiert eine beliebte Frage: Wurden die Menschen damals gar sesshaft, um Bier herstellen zu können? Denn in Göbekli Tepe, jener frühesten Siedlung im Südosten der heutigen Türkei, gab es alles, was das Herz eines Partygängers vor 10 000 Jahren begehrte: ein Festareal, Gäste aus nah und fern und große Steingefäße - in denen jetzt erstmals Bier-Rückstände isoliert werden konnten. Kein Wunder, denn Bier schaffte nicht nur Geselligkeit, sondern es machte vor allem satt, war vitaminreich und keimfrei. "Bier war im Prozess der Zivilisation ein ganz wichtiger Faktor", sagt der Experte Professor Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg. Bald trat eine weitere Droge ins Leben der Menschen: Die Kulturpflanze Mohn breitete sich entlang des Mittelmeers aus, das aus ihr gewonnene Opium wurde geradezu zur Alltagsdroge der antiken Hochkulturen. Professor Harald Lesch erklärt die fatale Doppelfunktion dieser Drogen der Antike: Einerseits schufen sie Gemeinschaftsgefühl, andererseits wurden sie schnell missbraucht. Sie machten stark für Krieg und Eroberungen - und Gewalt, Schmerz und Verlust erträglich. Diese fatale Allianz von Krieg und Droge besteht bis heute. "Terra X" erzählt die Geschichte der Drogen als Weltgeschichte. Neben umfangreicher Dokumentation illustrieren Reenactments und Comics ihre Verwendung in Medizin und Alltag, Grafiken stellen ihre gesundheitlichen Gefahren dar.
Quelle:
- Drogen - Eine Weltgeschichte – Zwischen Rausch und Nahrung (ZDFInfo, 23.02.2020)

Drogen – Eine Weltgeschichte (1/2) | Ganze Folge Terra X mit Harald Lesch {43:00}

Terra X Natur & Geschichte
Am 26.08.2018 veröffentlicht 
Schon früh sind die Menschen auf den Rausch gekommen: Magic Mushrooms wurden vermutlich schon vor 15.000 Jahren in der Steinzeit konsumiert. Darauf weisen Pilze in Felszeichnungen weltweit hin. Vor rund 10.000 Jahren kamen dann das Bier und andere alkoholische Getränke. Möglicherweise der Grund für die Sesshaftwerdung der Menschen um diese Zeit? Und schließlich trat der Opium seinen Siegeszug an und wurde zur Alltagsdroge antiker Hochkulturen, aber auch zum wichtigen Begleiter der Soldaten im Krieg. Und auch die schmerzlindernde Wirkung von Cannabis ist schon früh entdeckt worden, wie Funde in einem Skythen-Grab zeigen.
Moderator Professor Harald Lesch erklärt die fatale Doppelfunktion der Drogen der Antike: Einerseits schufen sie Gemeinschaftsgefühl, andererseits wurden sie schnell missbraucht. Sie machten stark für Krieg und Eroberungen - und Gewalt, Schmerz und Verlust erträglich. Diese fatale Allianz von Krieg und Droge besteht bis heute.
Dieses Video ist eine Produktion des ZDF, in Zusammenarbeit mit Storyhouse.
Den zweiten Teil der Doku "Drogen - Eine Weltgeschichte (2/2) – Zwischen Medizin und Missbrauch" gibt es hier: https://www.zdf.de/dokumentation/terr...

siehe auch:
- Drogen - Eine Weltgeschichte (2/2) – Zwischen Medizin und Missbrauch (ZDF, verfügbar bis 25.08.2028)

Dienstag, 29. August 2017

Meister Eckharts Gottesbild

Er wurde vor über 750 Jahren geboren und ist doch so modern wie kaum ein anderer Theologe: Eckart von Hochheim, genannt Meister Eckart, Dominikaner-Mönch und der wohl wichtigste Theologe und Mystiker des späten Mittelalters. Sein Geheimnis sind wohl seine originellen und sehr zeitgemäßen Gedanken über Gott, den Menschen und die Kunst des christlichen Lebens, vor allem aber seine Hilfestellung zu einem mündigen, erwachsenen Glauben und Lebensstil. Doch Meister Eckarts Schriften sind so universal, dass er auch in in anderen Religionen wie Hinduismus und Buddhismus hoch respektiert ist. Sogar für Atheisten und Erkenntnissuchende ist er oft ein großer Gewinn, denn beinahe alle wichtigen Fragen des menschlichen Lebens kommen bei ihm vor, ohne, dass er je Vorschriften macht.
mehr:
- "Gott, ein Nichtgott, eine Nichtperson, ein Nichtbild" – Der große Mystiker Meister Eckart heute (Elena A. Griepentrog, Deutschlandfunk Kultur, 26.06.2011)
siehe auch:
- Karl Heinz Witte, Eckharts revolutionäres Verständnis des Menschen
- Manstetten, Gelassenheit, Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit bei Meister Eckhart (in: Ulrike Anderssen-Reuster, Hrsg. , Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode , Schattauer, 2. Aufl., 2011, S. 21.ff, GoogleBooks )
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Sonntag, 13. August 2017

Über die Notwendigkeit, den Buddhismus in die Sprache unserer Zeit zu übersetzen,

Seit ein paar Jahren gibt es eine zum Teil leidenschaftlich geführte innerbuddhistische Debatte um säkularen versus traditionellen Buddhismus, im Kern also darum, was eine angemessene Interpretation der buddhistischen Lehre für unsere Zeit sein kann. Sylvia Wetzel beschreibt in ihrem Beitrag die Notwendigkeit, den Buddhismus in die Sprache unserer Zeit zu übersetzen, und die Chancen und Grenzen säkular buddhistischer Ansätze.

Der Begriff „säkular“ (von lateinisch saeculum, Jahrhundert) hat für mich zwei Hauptbedeutungen: 1. auf unsere Zeit bezogen, ohne die explizite Abwehr einer transzendenten Dimension, 2. nur weltlich-immanent, im Sinne der europäischen Aufklärung, als Abwehrbegriff gegen religiöse Ansätze. Wenn ich von „säkularem Buddhismus“ spreche, dann in der ersten Bedeutung, denn ein Buddhismus, der sich nur auf das bezieht, was wir mit den fünf Sinnen und dem Denken erfassen können, ist für mich eine Schrumpfversion des Weges zum Erwachen.

Es geht für mich darum, die Denkweisen und kulturellen Sprachen unserer Zeit zu berücksichtigen und den Buddhismus kulturell zu übersetzen, denn es gibt keine kulturneutrale Vermittlung. Wenn wir uns mit dem Buddhismus beschäftigen, tun wir das als EuropäerInnen, und unsere Kultur ist säkular und christlich, psychologisch und philosophisch, naturwissenschaftlich geprägt. Zu dieser kulturellen Übersetzung gehört für mich, die brennenden Fragen unserer Zeit aufzunehmen und buddhistisch zu reflektieren: überzogenes Leistungsdenken und Burn-out, Sinnkrisen, Ängste und Verzweiflung, soziale Gerechtigkeit und Ökologie, Finanzkapitalismus und so weiter.

mehr:
- Säkularer Buddhismus. Chancen und Grenzen (Sylvia Wetzel, Buddhismus aktuell 2016/2)

Sylvia Wetzel zum Thema Meditation {3:37}

Veröffentlicht am 12.12.2016
Sylvia Wetzel ist Buddhismus-Expertin, Autorin und Lehrerin. In diesem Video spricht sie über Meditation und wie diese uns im Alltag unterstützen kann.

Lernen von Buddha - Im Dialog mit dem Dalai Lama ( Interview Scobel ) {28:53}

Veröffentlicht am 31.01.2017
- Mehr als 1400 Vorträge, Meditations-Anleitungen... zum Thema Buddhismus findet ihr auf "Buddhas Lehre": https://www.youtube.com/channel/UCMOP...
Die Vorträge hier sind größtenteils noch einmal bearbeitet ( Ton )

Donnerstag, 27. Juli 2017

Der Sinn des Lebens: 42

42 - endlich das allwissende Alter mit der Antwort auf Alles erreicht :-) {1:55}

Veröffentlicht am 10.03.2014
whoisthemaniac
Endlich das allwissende Alter, das Alter mit der Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest erreicht :-)

Stephen Hawking spricht über Gott {4:01}

Veröffentlicht am 18.09.2010
ekiufjeu
ZDF Heute Journal, 07.09.2010

“An artist’s life Manifesto”, by Marina Abramovic. {3:15}

Veröffentlicht am 25.10.2015
Pedro Menchén
1. An artist’s conduct in his life:
– An artist should not lie to himself or others
– An artist should not steal ideas from other artists
– An artist should not compromise for themselves or in regards to the art market
– An artist should not kill other human beings
– An artist should not make themselves into an idol
2. An artist’s relation to his love life:
– An artist should avoid falling in love with another artist
3. An artist’s relation to the erotic:
– An artist should develop an erotic point of view on the world
– An artist should be erotic
4. An artist’s relation to suffering:
– An artist should suffer
– From the suffering comes the best work
– Suffering brings transformation
– Through the suffering an artist transcends their spirit

5. An artist’s relation to depression:
– An artist should not be depressed
– Depression is a disease and should be cured
– Depression is not productive for an artist
6. An artist’s relation to suicide:

– Suicide is a crime against life
– An artist should not commit suicide
7. An artist’s relation to inspiration:
– An artist should look deep inside themselves for inspiration
– The deeper they look inside themselves, the more universal they become
– The artist is universe
8. An artist’s relation to self-control:
– The artist should not have self-control about his life
– The artist should have total self-control about his work
9. An artist’s relation with transparency:
– The artist should give and receive at the same time
– Transparency means receptive
– Transparency means to give

10. An artist’s relation to symbols:
– An artist creates his own symbols
– Symbols are an artist’s language
– The language must then be translated
– Sometimes it is difficult to find the key

11. An artist’s relation to silence:
– An artist has to understand silence
– An artist has to create a space for silence to enter his work
– Silence is like an island in the middle of a turbulent ocean
12. An artist’s relation to solitude:
– An artist must make time for the long periods of solitude
– Solitude is extremely important
– Away from home
– Away from the studio
– Away from family
– Away from friends
– An artist should stay for long periods of time at waterfalls
– An artist should stay for long periods of time at exploding volcanoes
– An artist should stay for long periods of time looking at the fast running rivers
– An artist should stay for long periods of time looking at the horizon where the ocean and sky meet
– An artist should stay for long periods of time looking at the stars in the night sky

13. An artist’s conduct in relation to work:
– An artist should avoid going to the studio every day
– An artist should not treat his work schedule as a bank employee does
– An artist should explore life and work only when an idea comes to him in a dream or during the day as a vision that arises as a surprise
– An artist should not repeat himself
– An artist should not overproduce
– An artist should avoid his own art pollution

14. An artist’s possessions:
– Buddhist monks advise that it is best to have nine possessions in their life:
1 robe for the summer
1 robe for the winter
1 pair of shoes
1 begging bowl for food
1 mosquito net
1 prayer-book
1 umbrella
1 mat to sleep on
1 pair of glasses if needed
– An artist should decide for himself the minimum personal possessions they should have
– An artist should have more and more of less and less

15. A list of an artist’s friends:

– An artist should have friends that lift their spirits

16. A list of an artist’s enemies:
– Enemies are very important
– The Dali Lama has said that it is easy to have compassion with friends but much more difficult to have compassion with enemies
– An artist has to learn to forgive

17. Different death scenarios:
– An artist has to be aware of his own mortality
– For an artist, it is not only important how he lives his life but also how he dies
– An artist should look at the symbols of his work for the signs of different death scenarios
– An artist should die consciously without fear

18. Different funeral scenarios:
– An artist should give instructions before the funeral so that everything is done the way he wants it
– The funeral is the artist’s last art piece before leaving

mehr zu Marina Abramović:
Die acht Lehren der Marina Abramović – Statements der Performance-Künstlerin zum Leben (Alexander Glodzinski, 3sat – Kulturzeit, März 2017)
Marina Abramović and Ulay (Post, 14.12.2013)
- Marina Abramović (Post, 14.07.2013)

"Der Mensch ist nicht zuvor, um danach frei zu sein, sondern es gibt keinen Unterschied zwischen dem Sein des Menschen und seinem Freisein." [Jean Paul Sartre, Das Sein und das Nichts (L'être et le néant), 1943]

Muhammad Ali ┇ Sinn des Lebens ᴴᴰ

Veröffentlicht am 04.06.2016
Digital Dawah
Muhammad Ali ┇ Sinn des Lebens ᴴᴰ



Einfach nur glücklich sein. Wer wünscht sich das nicht? Doch wie findet man das ganz persönliche Lebensglück?
42, so lautet die Antwort, die der Computer Deep Thought in dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ auf die Frage gibt, was denn der Sinn des Lebens sei. Dass die Antwort natürlich keineswegs befriedigend und äußerst sinnfrei ist, macht den Charme des Romans von Douglas Adams aus. Auf skurrile Weise wird ein philosophisches Problem aus der Welt geschafft, das noch bis ins letzte Jahrhundert Menschen durch alle Nationen und Klassen hindurch beschäftigt hat: Was ist der Sinn des Lebens? Warum bin ich auf dieser Welt? Wo komme ich her und wo gehe ich hin?

Heutzutage scheint diese Frage nach dem Sinn des Lebens viele Menschen nicht mehr so zu bewegen wie noch vielleicht vor 30 Jahren. Konsum und Lifestyle sind wichtiger. So zumindest das Ergebnis der Studie „Jugend unter Druck“ des Jugendforschers Bernhard Heinzlmaier, der Jugendliche im Alter von 11 bis 29 Jahren befragt hat.

Es geht darum, glücklich zu sein
Haben Menschen in vergangenen Jahrhunderten den Sinn des Lebens in der Religion oder in sozialen Utopien wie der des Marxismus gesucht, so geht es heutzutage eher um eine Lustmaximierung. Es geht darum, sich lebendig zu fühlen und das Leben zu genießen, wie Heimzlmaier in seiner Studie feststellt.: „Wo ein das materielle Leben transzendierender (über das materielle Leben hinausreichender, Anm. d. Red.) Sinn fehlt, bekommt das intensive Erlebnis, die unmittelbare Leidenschaft im Hier und Jetzt, überragende Bedeutung. Dass ihnen ein tieferer Sinn, ein ideelles Lebensziel fehlt, ist vielen Jugendliche überhaupt nicht bewusst, da ihnen die Bedeutung eines solchen für ein erfülltes Leben von den Erwachsenen nie vermittelt wurde.“

Demnach bleibt die Grundmotivation, die Menschen bislang nach dem Sinn des Lebens suchen ließ, unverändert: Letztlich geht es um ein erfülltes Leben. Es geht darum, glücklich zu sein. Das könnte ein Grund dafür sein, dass in den letzten Jahren immer wieder Bücher über das Glück auf den Bestellerlisten waren (z.B. "Glück kommt selten allein", Hirschhausen; "Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück", Francois Lelord).

mehr:
- Sinn des Lebens: Einfach nur glücklich sein (Michael Gerster, ERF, 25.08.2010)


"Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf, er existiert nur in dem Maße, in dem er sich verwirklicht, er ist also nichts anderes als die Gesamtheit seiner Handlungen, nichts anderes als sein Leben." [Jean-Paul Sartre, L'existentialisme est un humanisme (Der Existenzialismus ist ein Humanismus), 1946]

Gabriellas Song - Wie im Himmel {4.21}

Veröffentlicht am 07.06.2010
IToMoTI - non-profit channel
One of most beautiful scenes from my most beloved movie...
"AS IT IS IN HEAVEN" (OT: Så som i himmelen, 2004) by Kay Pollak

Ray Cooper Percussion-Layla {6:45}

Veröffentlicht am 20.09.2008
toastermac
Clapton, Beck, Jimmy Page, Andy Fairweather, Wyman, Winwood , Kenny Jones and Charlie Watts on drums, and Ray Cooper.

Wie im Himmel Finale {3:31}

Veröffentlicht am 24.08.2015
Ralf E. Grüger

Flashmob Nürnberg 2014 - Ode an die Freude {6:31}

Veröffentlicht am 05.08.2014
Evenord-Bank eG-KG
http://www.evenordbank.de/
Aus Wertschätzung gegenüber unserer Region! Vielen Dank an alle Mitglieder des Hans-Sachs-Chors und der Philharmonie Nürnberg, die mit uns dieses Vorhaben begeisternd aufgegriffen und am 14.06.2014 an der Lorenzkirche in Nürnberg so toll umgesetzt haben. Vielen Dank auch an alle, die mit einem Like den Beteiligten ihre Anerkennung zollen!


Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zu Grunde gehn. [Friedrich Wilhelm Nietzsche, Der Wille zur Macht II, IV. Der Wille zur Macht als Kunst. 822]

Dienstag, 14. März 2017

Familiäre Einstellungen und politische Ausrichtungen

Der amerikanische Prof. George Lakoff hat sich mit den Erziehungsmetaphern der US-amerikanischen Gesellschaft beschäftigt. Er teilt sie in das »Strenge-Vater-Modell« und das »Fürsorgliche-Eltern-Modell«. Das erstere Modell geht davon aus, dass der sorgende Vater von seinen Kindern Gehorsam und Folgsamkeit erwarten kann, und diese über Belohnung und Bestrafung auf den rechten Weg bringt. Dieses Modell favorisieren nach Lakoff die Wähler der Republikaner. Das zweite Modell will die Kinder in ihrer Entwicklung fördern und zu eigenständigen, selbstverantwortlichen Menschen erziehen, die sich sozial verhalten und ihre Mitmenschen respektieren und ihnen helfen. Dieses Modell favorisieren die Wähler der Demokraten. Lakoff sieht in dem »Strenger-Vater-Modell« die Begründung für die Haltung der republikanischen Wähler, die Bedürftigen sich selbst zu überlassen, denn diese haben ihr Unglück selbst verschuldet, da sie nicht diszipliniert genug waren und den Anweisungen nicht folgten. Hilfe würde inakzeptables Verhalten belohnen. Gleichzeitig neigen die Anhänger dieser Metapher zu Intoleranz gegenüber anderen Lebensformen und Meinungen anderer, da jede alternative Lebensform oder abweichende Meinung die väterliche Autorität untergräbt und in Frage stellt. Diese Ideologie teilt die Welt ein in »richtig oder falsch«, »Gut und Böse«. Die das »Fürsorgliche-Eltern-Modell« vertreten, verhalten sich gegenüber Andersdenkenden und alternativen Lebensformen toleranter und aufgeschlossener. Auch Gott kann man sich sowohl als strengen wie fürsorglichen Vater vorstellen. Als strenger Vater verlangt er bedingungslosen Gehorsam, bestraft das Übertreten und Hinterfragen göttlicher Gebote und vernichtet diejenigen, die nicht an ihn glauben. Dies ist der Gott des alten Testaments. Das neue Testament beschreibt mehr einen fürsorglichen Vater, der großzügig und gnädig ist, seine Kinder liebt, ihnen ihre Sünden vergibt und sogar seinen eigenen Sohn für sie opfert.
 (aus dem Newsletter der Milton-Erickson-Gesellschaft 2/2017, Dipl.-Psych. Ortwin Meiss, Vorstandsmitglied MEG und Leiter des Milton Erickson Institut Hamburg)

The Left, the Right, and the Family View of Government {6:11}


FORA.tv
Hochgeladen am 21.08.2009
Complete video at: http://fora.tv/2009/08/03/Politics_of... Linguist George Lakoff divides conservative and progressive views on government by analogies to two types of families: the strict father model, in which there is no moral authority above the father, and the nurturing parent model, which is based on empathy, protection, and empowerment. ----- George Lakoff makes plain how the words used by politicians translate to the public's support for various political issues. Language matters - especially when it comes to politics. A founder of the field of cognitive science, Lakoff takes an in-depth look at the ways in which our brains understand politics, breaking down the politics of language. - Commonwealth Club of California George P. Lakoff is a professor of linguistics (in particular, cognitive linguistics) at the University of California, Berkeley, where he has taught since 1972. Although some of his research involves questions traditionally pursued by linguists, such as the conditions under which a certain linguistic construction is grammatically viable, he is most famous for his ideas about the centrality of metaphor to human thinking, political behavior and society. He is particularly famous for his concept of the "embodied mind" which he has written about in relation to mathematics. In recent years he has applied his work to the realm of politics, and founded a progressive think tank, the Rockridge Institute.

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Understanding Trump’s Use Of Language {14:48}

Mike Malloy
Veröffentlicht am 30.08.2016
Responsible reporters in the media normally transcribe political speeches so that they can accurately report them. But Donald Trump’s discourse style has stumped a number of reporters. Some in the media (Washington Post, Salon, Slate, Think Progress, etc.) have called Trump’s speeches “word salad.” Some commentators have even attributed his language use to “early Alzheimer’s,” citing “erratic behavior” and “little regards for social conventions.” I don’t believe it. I have been repeatedly asked in media interviews about such use of language by Trump. So far as I can tell, he is simply using effective discourse mechanisms to communicate what his wants to communicate to his audience. I have found that he is very careful and very strategic in his use of language. The only way I know to show this is to function as a linguist and cognitive scientist and go through details. Full story: http://www.huffingtonpost.com/george-... SUBSCRIBE http://www.youtube.com/MikeMalloyVideo PLEASE SUPPORT THE MIKE MALLOY YOUTUBE CHANNEL http://tinyurl.com/MalloyChannelDonat...


Fact Checking Donald Trump without repeating Lies - science behind trump lies , Prof Lakoff {4:05}

Onthemarket Blog
Veröffentlicht am 26.02.2017
President Trump recently attacked the news media as the fake news when speaking at CPAC, including Obama Care , Sweden attacks all which have been found to be falsehoods and fake news . Retired emeritus professor of Cognitive Science and Linguistics at the University of Berkeley California George Lakoff , currently the director of the Neurol Mind and Society , describes how to fact check trump . Knowledge of how to present the facts is required, if you just negate what trump is saying you will just strengthen him , examples given Richard Nixon said I am not a crook and people thought of him as a crook. Lakoff wrote a book don't think of an elephant , which makes you think of an elephant .If you repeat what Donald trump says then negate it ,and repeat what he said ,it makes you think of what he said more. In your brain your neural circuits have to activate what you are negating in order to negate it and that only strengthens what your negating . Trump is diverting attention from the real issues like Russia and his foreign policy his business connections and on and on . So when Trump said Obama care supports very few false fake , you should really be reporting it as Obama care supports 22 million people fact https://en.wikipedia.org/wiki/Patient... ,but trump said today very few people had Obama Care as an example #Russia #neurology #theyoungturks #tyt #infowars #trump #factchecking #trump #science #obamacare #sweden #stockholm #linguistics #news #politics #trump #donaldtrump #lies #liar #fakenews #psychology #psychologist #oscars #donaldtrump #cpac #cpac2017 #professorgeorgelakoff #UnivesityofBerkeley #facts #news #press #conservatives #democrats #conservatives #senate #congress #impeachment #capitolhill #senators #republicans #USA #cognitive #cognitivescience

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Why Don't Facts Move People? {1:48}

Climate One
Veröffentlicht am 26.06.2015
UC Berkeley linguistics professor George Lakoff discusses why facts don't change people's minds when it comes to climate change. To deniers, "it's not like they're denying it [...] it's like it's not even a fact," said Lakoff. Speakers: Per Espen Stoknes, Economist and Psychologist; [Put book in bio, not title] Author, What We Think About When We Try Not to Think About Global Warming George Lakoff, Professor of Linguistics, UC Berkeley Kari Norgaard, Associate Professor of Sociology, University of Oregon This program was recorded before a live audience on May 12, 2015.

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George Lakoff on the role of government {7:27}

IshTheilheimer
Hochgeladen am 17.11.2008
An interview with George Lakoff, November 14, 2008, at Persuading to Win 2008, the Straight Goods symposium.

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How to Make Friends and Manipulate Irrational Voters {1:14:01}

New America
Hochgeladen am 03.06.2008
Are Americans irrational when it comes to politics -- voting against their own interests? Or is this phenomenon a function of the interaction between mind, politics and society? George Lakoff is a New York Times bestselling author and his new book, The Political Mind: Why You Can't Understand 21st Century American Politics with an 18th Century Mind, will be released May 2008.

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George Lakoff, "Retaking Political Discourse" {1:10:01}

I-House Berkeley
Veröffentlicht am 01.03.2012
George Lakoff lectures at the International House at U.C. Berkeley on "Retaking Political Discourse." Recorded December 1, 2011 as part of the I-House's 'Globalization Series' lectures.

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