Trauer und Wut, Freude und Überraschung - Emotionen sind nicht nur Beigaben zum Verstand. Sie sichern unser Überleben. Ohne Ekel würden wir Schimmel essen, Ärger macht uns wachsam. Und auch bei wichtigen Entscheidungen gilt: Der Bauch ist oft klüger, als man denkt.
mehr:
- Psychologie: Ich fühle, also bin ich (Bas Kast, ZON, 23.11.2009)
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siehe auch:
- Die Liebe: und wie sich Leidenschaft erklärt (Amazon smile)
Käuferrezensionen (Amazon)
Montag, 23. November 2009
Donnerstag, 19. November 2009
Depressionen, Hirnstoffwechsel, Psychopharmaka und die Wissenschaft
Entstehung und Abwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache
Helfen Antidepressiva gegen Niederschlagenheit? Sind Depressionen überhaupt eine Folge von "Hirnstoffwechselkrankheiten"?
Irving Kirsch, ein englischer Psychologe, bezweifelt es und rät Betroffenen statt zu Psychopharmaka zu einer Verhaltenstherapie. Sein neues Buch lässt kein gutes Haar am "Mythos Antidepressiva".
mehr:
- Entstehung und Abwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache (Matthias Becker, Telepolis, 01.10.2009)
siehe auch:
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
Helfen Antidepressiva gegen Niederschlagenheit? Sind Depressionen überhaupt eine Folge von "Hirnstoffwechselkrankheiten"?
Irving Kirsch, ein englischer Psychologe, bezweifelt es und rät Betroffenen statt zu Psychopharmaka zu einer Verhaltenstherapie. Sein neues Buch lässt kein gutes Haar am "Mythos Antidepressiva".
mehr:
- Entstehung und Abwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache (Matthias Becker, Telepolis, 01.10.2009)
siehe auch:
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
Montag, 28. September 2009
Das schlecht informierte Walroß
„Wie läuft’s dort unten?“, bellte das Alte Walross von dem großen Felsen hinunter, auf gute Nachrichten wartend. Dort konferierten die jüngeren Walrosse. Es lief nicht gut, aber niemand wollte dem Alten Mann die schlechten Nachrichten überbringen. Er war das größte und klügste Walroß der Herde und verstand sein Geschäft, aber sie wollten nicht seine Stimmung vermiesen.
„Was sagen wir ihm?“, flüstere Basil, sein Stellvertreter. Er erinnerte sich noch, wie der alte Mann raste, als er ihm einst von dem schlechten Heringsfang berichtete, und er hatte keine Lust, dies erneut zu erleben. Der Wasserstand fiel zuletzt kontinuierlich, und es war angesichts der schwindenden Heringe notwendig geworden, weiter zu ziehen. Jemand sollte es dem Alten sagen. Aber wer? Und wie?
Schließlich wagte es Basil: „Es läuft sehr gut, Boss.“ Der Gedanke an den sinkenen Wasserpegel lastete schwer auf ihm, aber er fuhr fort: „Es scheint, als ob der Strand immer größer zu werden scheint.“ Der alte Mann grunzte: „Fein, das gibt uns ein wenig mehr Spielraum.“
Der nächste Tag brachte weitere Probleme. Eine neue Walrossherde war in die Bucht gekommen, und angesichts der Heringsknappheit konnte dies gefährlich werden. Niemand wollte es dem Boss sagen, obwohl er der einzige war, der die notwendigen Maßnahmen hätte ergreifen können. Basil ging zu ihm: „Oh, übrigens Boss, wir haben eine neue Herde auf unserem Gebiet.“ Der Alte Mann erschrak, und er füllte seine Lunge für einen gewaltigen Brüller. Basil, eilig: „Natürlich erwarten wir keine Probleme. Sie sind keine Heringsfresser wie wir. Sie sind eher an den kleineren Fischen interessiert. Und wie Du weißt, machen wir uns ja nichts aus denen.“ Der Alte Mann seufzte: „Gut, warum sollen wir uns dann darüber aufregen…“
Es lief auch fortan nicht gut. Eines Tages bemerkte der Alte Mann, daß ein Teil der Herde zu fehlen schien. Er rief seinen alten Weggefährten zu sich und raunte gereizt: „Was geht hier vor sich, Basil? Wo sind sie alle?“ Der arme Basil hatte nicht den Mut, dem Alten Mann zu sagen, daß sich viele der jüngeren Walrosse der neuen Herde angeschlossen hatten. Nervös räuspernd sagte er: „Nun, Boss, wir haben die Zügel ein wenig angezogen, ‚totes Holz’ losgeworden. Schließlich ist eine Herde nur so gut wie die Walrosse in ihr.“ „Man muß den Laden im Griff haben“, grunzte der Alte Mann. „Schön zu hören, daß alles so gut läuft.“ Nicht lange, und jeder außer Basil hatte sich der neuen Herde angeschlossen. Basil wußte, daß es Zeit war, dem Alten Mann die Wahrheit zu sagen. Angsterfüllt, aber entschlossen wagte er sich auf den großen Felsen. „Chef, ich habe schlechte Nachrichten. Der Rest der Herde hat uns verlassen.“ Das Alte Walross war so erstaunt, daß er nicht einmal einen Brüller rausbrachte. „Mich verlassen? Alle weg? Aber warum? Wie konnte das passieren?“ Basil hatte nicht den Mut, es ihm zu sagen, und so zuckte er nur hilflos mit den Schultern. „Ich kann es nicht verstehen“, sagte das Alte Walross. „Gerade jetzt, wo alles so gut lief.“
„Was sagen wir ihm?“, flüstere Basil, sein Stellvertreter. Er erinnerte sich noch, wie der alte Mann raste, als er ihm einst von dem schlechten Heringsfang berichtete, und er hatte keine Lust, dies erneut zu erleben. Der Wasserstand fiel zuletzt kontinuierlich, und es war angesichts der schwindenden Heringe notwendig geworden, weiter zu ziehen. Jemand sollte es dem Alten sagen. Aber wer? Und wie?
Schließlich wagte es Basil: „Es läuft sehr gut, Boss.“ Der Gedanke an den sinkenen Wasserpegel lastete schwer auf ihm, aber er fuhr fort: „Es scheint, als ob der Strand immer größer zu werden scheint.“ Der alte Mann grunzte: „Fein, das gibt uns ein wenig mehr Spielraum.“
Der nächste Tag brachte weitere Probleme. Eine neue Walrossherde war in die Bucht gekommen, und angesichts der Heringsknappheit konnte dies gefährlich werden. Niemand wollte es dem Boss sagen, obwohl er der einzige war, der die notwendigen Maßnahmen hätte ergreifen können. Basil ging zu ihm: „Oh, übrigens Boss, wir haben eine neue Herde auf unserem Gebiet.“ Der Alte Mann erschrak, und er füllte seine Lunge für einen gewaltigen Brüller. Basil, eilig: „Natürlich erwarten wir keine Probleme. Sie sind keine Heringsfresser wie wir. Sie sind eher an den kleineren Fischen interessiert. Und wie Du weißt, machen wir uns ja nichts aus denen.“ Der Alte Mann seufzte: „Gut, warum sollen wir uns dann darüber aufregen…“
Es lief auch fortan nicht gut. Eines Tages bemerkte der Alte Mann, daß ein Teil der Herde zu fehlen schien. Er rief seinen alten Weggefährten zu sich und raunte gereizt: „Was geht hier vor sich, Basil? Wo sind sie alle?“ Der arme Basil hatte nicht den Mut, dem Alten Mann zu sagen, daß sich viele der jüngeren Walrosse der neuen Herde angeschlossen hatten. Nervös räuspernd sagte er: „Nun, Boss, wir haben die Zügel ein wenig angezogen, ‚totes Holz’ losgeworden. Schließlich ist eine Herde nur so gut wie die Walrosse in ihr.“ „Man muß den Laden im Griff haben“, grunzte der Alte Mann. „Schön zu hören, daß alles so gut läuft.“ Nicht lange, und jeder außer Basil hatte sich der neuen Herde angeschlossen. Basil wußte, daß es Zeit war, dem Alten Mann die Wahrheit zu sagen. Angsterfüllt, aber entschlossen wagte er sich auf den großen Felsen. „Chef, ich habe schlechte Nachrichten. Der Rest der Herde hat uns verlassen.“ Das Alte Walross war so erstaunt, daß er nicht einmal einen Brüller rausbrachte. „Mich verlassen? Alle weg? Aber warum? Wie konnte das passieren?“ Basil hatte nicht den Mut, es ihm zu sagen, und so zuckte er nur hilflos mit den Schultern. „Ich kann es nicht verstehen“, sagte das Alte Walross. „Gerade jetzt, wo alles so gut lief.“
Sonntag, 27. September 2009
Die Erleuchtung
Milarepa hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergpfad herabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug. Milarepa wußte augenblicklich, daß dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte.
"Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?"
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
"Ja, ich sehe!" rief Milarepa. "Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?"
Abermals lächelte der alte Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.
"Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?"
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
"Ja, ich sehe!" rief Milarepa. "Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?"
Abermals lächelte der alte Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.
Samstag, 26. September 2009
6 Tips zur Sex-Abwehr
In langjährigen Beziehungen lässt die sexuelle Aktivität meist deutlich nach.
Für den Anfang kriegen Sie ein paar Tipps, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie keinen (!) Sex haben wollen!
Abwehr-Tipp Nummer 1:
Ihr Partner muss Sie so lieben und Sie so attraktiv finden, wie Sie sind – egal, wie sie sich geben und kleiden, egal wie gepflegt Sie sind. Prüfen Sie das. Treiben Sie das auf die Spitze. Ziehen Sie bei Ihrem Lebenspartner die schlampigsten Sachen an, bleiben Sie am Wochenende ungeduscht und unrasiert.
Abwehr-Tipp Nummer 2:
Ihre eigenen Ansprüche – schrauben Sie sie hoch! Erwarten Sie, dass Ihr Partner immer gut drauf, immer fit ist. Immer gepflegt. Ihr Partner sollte wie in der Werbung nach seinem Arbeitstag frohgelaunt vorgefahren kommen, einen Blumenstrauß in der einen, eine Flasche Champagner in der anderen Hand haben und augenzwinkernd sagen: „Schatz, heute Abend werde ich dich ein bisschen verwöhnen ... sei gespannt, mit was ich dich diesmal überraschen werde!“
Abwehr-Tipp Nummer 3:
Wenn Sie tatsächlich spontan oder geplant zur Tat schreiten, dann muss es auch ein richtiger Fest-AKT werden. Es darf dann kein gewöhnliches Nümmerchen sein, so ein bisschen 0815 und danach geht man wieder zur Tagesordnung über. Nein, das wäre ganz falsch, sich zu überlegen, dass es so etwas auch mal geben könnte.
Abwehr-Tipp Nummer 4:
Keine halben Sachen – gehen Sie deshalb auch nur miteinander ins Bett (oder wohin auch immer), wenn Sie beide so richtig Lust haben. Am besten haben Sie schon den ganzen Tag gelacht und geschakert, anzügliche Bemerkungen gemacht und an sich selbst und am Partner gemerkt, wie die Lust und die Vorfreude kontinuierlich angestiegen sind. Abends können Sie es kaum erwarten und fallen dann übereinander her.
Abwehr-Tipp Nummer 5:
Vergleichen Sie! Vergleichen ist immens wichtig: Vergleichen Sie Ihren Partner am besten mit Brad Pitt oder Angela Jolie. Sie können sogar noch eine Schippe drauf legen, indem Sie einen Nachbarn beziehungsweise eine Nachbarin zum Vergleich heranziehen
Abwehr-Tipp Nummer 6:
Setzen Sie Ihren Partner unter Druck: Sagen Sie ihm, dasss Sie vollstes Verständnis für seine Situation haben, aaaaaaber ... so könne es ja nicht weitergehen oder JETZT müsse sich aber was ändern. Mit „WAS ändern“,meinen Sie natürlich, dass sich Ihr Partner ändern muss. Setzen Sie ihm ein Ultimatum.
Mehr dazu und ausführlicher im Podcast "Abenteuer Familie Nummer 40§".
Für den Anfang kriegen Sie ein paar Tipps, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie keinen (!) Sex haben wollen!
Abwehr-Tipp Nummer 1:
Ihr Partner muss Sie so lieben und Sie so attraktiv finden, wie Sie sind – egal, wie sie sich geben und kleiden, egal wie gepflegt Sie sind. Prüfen Sie das. Treiben Sie das auf die Spitze. Ziehen Sie bei Ihrem Lebenspartner die schlampigsten Sachen an, bleiben Sie am Wochenende ungeduscht und unrasiert.
Abwehr-Tipp Nummer 2:
Ihre eigenen Ansprüche – schrauben Sie sie hoch! Erwarten Sie, dass Ihr Partner immer gut drauf, immer fit ist. Immer gepflegt. Ihr Partner sollte wie in der Werbung nach seinem Arbeitstag frohgelaunt vorgefahren kommen, einen Blumenstrauß in der einen, eine Flasche Champagner in der anderen Hand haben und augenzwinkernd sagen: „Schatz, heute Abend werde ich dich ein bisschen verwöhnen ... sei gespannt, mit was ich dich diesmal überraschen werde!“
Abwehr-Tipp Nummer 3:
Wenn Sie tatsächlich spontan oder geplant zur Tat schreiten, dann muss es auch ein richtiger Fest-AKT werden. Es darf dann kein gewöhnliches Nümmerchen sein, so ein bisschen 0815 und danach geht man wieder zur Tagesordnung über. Nein, das wäre ganz falsch, sich zu überlegen, dass es so etwas auch mal geben könnte.
Abwehr-Tipp Nummer 4:
Keine halben Sachen – gehen Sie deshalb auch nur miteinander ins Bett (oder wohin auch immer), wenn Sie beide so richtig Lust haben. Am besten haben Sie schon den ganzen Tag gelacht und geschakert, anzügliche Bemerkungen gemacht und an sich selbst und am Partner gemerkt, wie die Lust und die Vorfreude kontinuierlich angestiegen sind. Abends können Sie es kaum erwarten und fallen dann übereinander her.
Abwehr-Tipp Nummer 5:
Vergleichen Sie! Vergleichen ist immens wichtig: Vergleichen Sie Ihren Partner am besten mit Brad Pitt oder Angela Jolie. Sie können sogar noch eine Schippe drauf legen, indem Sie einen Nachbarn beziehungsweise eine Nachbarin zum Vergleich heranziehen
Abwehr-Tipp Nummer 6:
Setzen Sie Ihren Partner unter Druck: Sagen Sie ihm, dasss Sie vollstes Verständnis für seine Situation haben, aaaaaaber ... so könne es ja nicht weitergehen oder JETZT müsse sich aber was ändern. Mit „WAS ändern“,meinen Sie natürlich, dass sich Ihr Partner ändern muss. Setzen Sie ihm ein Ultimatum.
Mehr dazu und ausführlicher im Podcast "Abenteuer Familie Nummer 40§".
gefunden bei Das Abenteuer L(l)eben
Freitag, 25. September 2009
Glückliche Greise
TORONTO – Je älter, desto zufriedener. Dieses Ergebnis präsentierten Lauren Carstensen (Stanford Center on Longevity) und Susan Turk Charles (Universität von Kalifornien in Irvine) in ihrem Vortrag auf der Jahrestagung der
AMERICAN PSYCHOLOGICAL ASSOCIATION in Toronto. Ihre Aussagen basieren auf einer Analyse mehrerer Studien zum Thema „Glück“. Demnach haben ältere Menschen aufgrund ihrer Lebenserfahrung oft eine positivere Einstellung als jüngere. Sie können besser Situationen und Beziehungen einschätzen sowie mit Spannungen und Stress umgehen. Auch der Umgang mit Kritik fiele leichter. Nicht unwesentlich sei dabei die Einsicht, dass die verbleibende Lebenszeit effizient genutzt und weniger Energie auf unlösbare Probleme verschwendet werden sollte. Die psychische Verfassung werde im Alter im Gesamtdurchschnitt besser.
AMERICAN PSYCHOLOGICAL ASSOCIATION in Toronto. Ihre Aussagen basieren auf einer Analyse mehrerer Studien zum Thema „Glück“. Demnach haben ältere Menschen aufgrund ihrer Lebenserfahrung oft eine positivere Einstellung als jüngere. Sie können besser Situationen und Beziehungen einschätzen sowie mit Spannungen und Stress umgehen. Auch der Umgang mit Kritik fiele leichter. Nicht unwesentlich sei dabei die Einsicht, dass die verbleibende Lebenszeit effizient genutzt und weniger Energie auf unlösbare Probleme verschwendet werden sollte. Die psychische Verfassung werde im Alter im Gesamtdurchschnitt besser.
Der Kassenarzt Nr. 15 (September 2009)
Donnerstag, 24. September 2009
Missverständnisse aus dem Land des Lächelns
GLASGOW - Freude, Trauer, Ärger, Angst, Ekel und Überraschung kennen alle Kulturen. Bisher glaubte man, dass die mit der jeweiligen Emotion verbundene Mimik ebenfalls universell gilt. Ein Forscherteam um Rachel Jack von der Universität Glasgow räumt nun mit diesem Trugschluss auf, wie CURRENT BIOLOGY berichtet. Dazu zeigten sie 13 Europäern und 13 Asiaten Abbildungen mit den sechs Basisemotionen und einem neutralen Gesichtsausdruck.Europäern fiel es leicht, die Gefühle zuzuordnen. Währenddessen hatten Asiaten vor allem Schwierigkeiten mit den Ausdrücken für Angst und Ekel. Beim Aufzeichnen der Augenbewegungen fiel auf, dass die Europäer das gesamte Gesicht scannen, die Asiaten sich fast nur auf die Augen konzentrieren. So sind Angst und Ekel nur schwer zu unterscheiden. Auch asiatische Emoticons sehen entsprechend anders aus: ˆ.ˆ (Freude) und O.O (Überraschung).
Der Kassenarzt Nr. 15
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