Was bereuen wir, wenn unser Leben zu Ende geht? Eine Palliativpflegerin, die viele Menschen am Sterbebett bis zum Tod begleitete, hat darüber ein Buch geschrieben.
Falsche Entscheidungen und Versäumnisse bewegen die Menschen in ihren letzten Stunden. Das, was all die anderen wollten – einen sicheren Job zum Beispiel, ein geregeltes Einkommen –, das wollte Bronnie Ware nie. Nach Jahren in einer Bank kündigt die damals Ende Zwanzigjährige ihre Stelle und zieht durch die Welt, macht erst Station auf einer Südseeinsel, wo sie in einer Bar arbeitet, dann in Surrey im Südosten Englands.
Dort arbeitet die Australierin zum ersten Mal in dem Job, den sie für mehr als acht Jahre ausüben wird: Bronnie Ware wird Palliativpflegerin – für Todkranke, für Sterbende, für die, die ihren Tod kommen sehen, und die, die nichts davon wissen wollen.
Bronnie Ware begleitet ihre Patienten zu Hause in den Tod – und hört in den Wochen, Tagen und Stunden in den Gesprächen mit den Sterbenden stets dasselbe Bedauern und dieselben Vorwürfe: das Bedauern darüber, nicht das Leben gelebt zu haben, das sie sich gewünscht hatten. Reue angesichts der Entscheidungen, die man getroffen oder nicht getroffen hat. Vorwürfe gegenüber sich selbst, weil diese Erkenntnis erst kam, als es bereits zu spät war.
"Wenn sie sterben, kommt eine Menge Furcht und Ärger aus den Menschen heraus", sagt Bronnie Ware, "und dieses 'Ich wünschte, ich hätte ...', das kommt auch immer wieder." Darüber hat Bronnie Ware nun ein Buch geschrieben, "The Top Five Regrets of the Dying" , übersetzt etwa "Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".
Für sich selbst hat Bronnie Ware entschieden, dass sie nur noch das macht, was sie wirklich will. "Ich weiß ja, was ich sonst auf meinem Sterbebett bereue", sagt sie.
mehr:
- Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern (Nina Trentmann, Welt, 05.05.2012)
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Samstag, 5. Mai 2012
Sonntag, 22. April 2012
»Natürlich nehmen wir den Mann mit.«
Auf einen solchen Artikel habe ich lange gewartet:
Weitere Links:
- Feministisches Institut: Alice Schwarzers Aufruf gegen Prostitution ein "Muster der Demagogie" (genderama, ein von Arne Hoffman betriebenes Blog, 06.11.2013)
- "Niggger mich nicht!" Langjähriger Antirassist bezieht Position gegen Männerfeindlichkeit (genderama, 16.01.2013)
- Die Zeit: "Das verteufelte Geschlecht" (Genderama-Blog, 16.04.2012)
- Die Opferverliebtheit des Feminismus oder: die Sehnsucht nach traditioneller Männlichkeit (Gerhard Amendt, streitbar.eu, in: Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla (Hg.): Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie. Essays und Analysen. Gießen: Psychosozial-Verlag 2009, S. 41–55.)
- Konflikt: Wie erleben Väter eine Trennung? (vaeter.nrw.de, aus den lila blättern, 35/2007
- Scheidungsväter: Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben (wochenendvater.de, 15.01.2007)
- Das privilegierte Geschlecht (Post, 13.04.2003)
- Micus, Christiane – Friedfertige Frauen und wütende Männer? – Theorien und Ergebnisse zum Umgang der Geschlechter mit Aggression (Juventa-Verlag, 2002, bei googlebooks, s. Einleitung)
siehe auch:
- Die Lynndie-England-Story – Der Folter-Skandal von Abu Ghraib als Herausforderung für männliche Vergeschlechtlichungen Neuer Kriege (Eva Kreisky, 2004)
"Gegen den Strich - eMANNzipation" - WDR markt vom 09.11.2015
Dads With Lightning Fast Reflexes Compilation {6:34}
GESCHLECHTERVERHÄLTNIS
Das verteufelte Geschlecht
Wie wir gelernt haben, alles Männliche zu verachten. Und warum das auch den Frauen schadet. Ein Essay
Gleich zu Beginn der Finanzkrise sah das Magazin der Süddeutschen Zeitung,
wie sich ein unheimlicher Penis der Zerstörung erhob. Neben dem
Foto eines erigierten Büroturms und unter der moralstickigen
Überschrift Hochmut kommt vor dem Phall
schrieb das Blatt: »Die Wirtschaftskrise ist vor allem eine Krise
der Männer.« Um in Klammern und kokett hinzuzufügen: »Im Ernst:
Wäre Frauen der ganze Mist passiert?«
Die einzig sinnvolle Antwort »Klar, warum denn nicht?« fiel dem Autor nicht ein.
mehr:
- Geschlechterverhältnis – Das verteufelte Geschlecht (Christoph Kucklick, ZEIT Online, 12.04.2012, man beachte auch die Kommentare!)
- Hochmut kommt vor dem Phall (Hermann Droske, Süddeutsche Zeitung Magazin, 12.03.2009)
- Geschlechterverhältnis – Das verteufelte Geschlecht (Christoph Kucklick, ZEIT Online, 12.04.2012, man beachte auch die Kommentare!)
- Hochmut kommt vor dem Phall (Hermann Droske, Süddeutsche Zeitung Magazin, 12.03.2009)
Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun. [Doris Lessing, zitiert in: Lay off men, Lessing tells feminists, Guardian, 14.08.2001 – Google-Übersetzer]
- Feministisches Institut: Alice Schwarzers Aufruf gegen Prostitution ein "Muster der Demagogie" (genderama, ein von Arne Hoffman betriebenes Blog, 06.11.2013)
- "Niggger mich nicht!" Langjähriger Antirassist bezieht Position gegen Männerfeindlichkeit (genderama, 16.01.2013)
- Die Zeit: "Das verteufelte Geschlecht" (Genderama-Blog, 16.04.2012)
- Die Opferverliebtheit des Feminismus oder: die Sehnsucht nach traditioneller Männlichkeit (Gerhard Amendt, streitbar.eu, in: Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla (Hg.): Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie. Essays und Analysen. Gießen: Psychosozial-Verlag 2009, S. 41–55.)
- Konflikt: Wie erleben Väter eine Trennung? (vaeter.nrw.de, aus den lila blättern, 35/2007
- Scheidungsväter: Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben (wochenendvater.de, 15.01.2007)
- Das privilegierte Geschlecht (Post, 13.04.2003)
- Micus, Christiane – Friedfertige Frauen und wütende Männer? – Theorien und Ergebnisse zum Umgang der Geschlechter mit Aggression (Juventa-Verlag, 2002, bei googlebooks, s. Einleitung)
siehe auch:
- Die Lynndie-England-Story – Der Folter-Skandal von Abu Ghraib als Herausforderung für männliche Vergeschlechtlichungen Neuer Kriege (Eva Kreisky, 2004)
"Gegen den Strich - eMANNzipation" - WDR markt vom 09.11.2015
Männerrechte ORG
Am 10.11.2015 veröffentlicht
Am 10.11.2015 veröffentlicht
markt vom 09.11.2015
Beim Thema Gleichstellung denkt fast jeder sofort an Frauen. Aber wer denkt an die Männer? Wir tun das heute mal. Denn auch Jungen und Männer haben mit gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen. Mit welchen und wie, zeigt markt in "Gegen den Strich".
Beim Thema Gleichstellung denkt fast jeder sofort an Frauen. Aber wer denkt an die Männer? Wir tun das heute mal. Denn auch Jungen und Männer haben mit gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen. Mit welchen und wie, zeigt markt in "Gegen den Strich".
Dads With Lightning Fast Reflexes Compilation {6:34}
Viralzo
Am 11.06.2016 veröffentlicht
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Some dads have lightning fast reflexes!
Get The Cheapest Games At G2A!
https://goo.gl/nNoMmA
Breaktime - Silent Film Light by Kevin MacLeod
is licensed under a Creative Commons Attribution-
license(https://creativecommons.org/licenses/...)
Source: http://incompetech.com/music/royalty-...
Artist: http://incompetech.com/
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Source: http://incompetech.com/music/royalty-...
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You've Got a Friend In Me - LIVE Performance by 4-year-old Claire Ryann and Dad {2:25}
The Crosbys
Am 17.01.2017 veröffentlicht
We have a studio recorded version of this song, but wanted to do a LIVE cover of it!
CLICK TO SUBSCRIBE - https://www.youtube.com/channel/UCfrR...
Studio Recorded Version: https://www.youtube.com/watch?v=Mzhk2...
To use this video in a commercial player or in a broadcast please contact licensing@storyful.com
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Videos aktualisiert am 21.08.2017Dienstag, 3. April 2012
Adressen und Downloads
Internetadressen:
- Gewalt gegen Frauen im häuslichen Bereich (bei ms.niedersachsen.de)
- Beratungsstelle Sallstraße
-
Downloads:
- Flyer: Hilfe für Opfer von Gewalttaten (bei awo-psychiatriezentrum.de)
- Gewalt gegen Frauen im häuslichen Bereich (bei ms.niedersachsen.de)
- Beratungsstelle Sallstraße
-
Downloads:
- Flyer: Hilfe für Opfer von Gewalttaten (bei awo-psychiatriezentrum.de)
Montag, 2. April 2012
Die beiden Tagebücher
Ihr Tagebuch:
Am Samstagabend hat er sich echt komisch verhalten. Wir wollten noch auf ein Bier ausgehen. Ich war den ganzen Tag mit meinen Freundinnen beim Einkaufen und kam deswegen zu spät – womöglich war er deswegen sauer. Irgendwie kamen wir gar nicht miteinander ins Gespräch, sodass ich vorgeschlagen habe woanders hinzugeben, wo man sich besser unterhalten kann. Er war zwar einverstanden, aber blieb so schweigsam und abwesend.
Ich fragte, was los ist, aber er meinte nur »Nichts«. Dann fragte ich, ob ich ihn vielleicht geärgert habe. Er sagte, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass ich mir keine Sorgen machen soll. Auf der Heimfahrt habe ich ihm dann gesagt, dass ich ihn liebe, aber er fuhr einfach weiter.
Ich versteh ihn einfach nicht, warum hat er nicht einfach gesagt »Ich liebe dich auch.« Als wir nach Hause kamen, fühlte ich, dass ich ihn verloren hatte, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte. Er saß nur da und schaute fern, er schien weit weg und irgendwie abwesend.
Schließlich hin ich dann ins Bett gegangen. Er kam zehn Minuten später nach, und zu meiner Überraschung hat er auf meine Liebkosungen reagiert, und wir haben uns geliebt. Aber irgendwie hatte ich immer noch das Gefühl, dass er abgelenkt und mit seinen Gedanken weit weg ist.
Das alles wurde mir zu viel, sodass ich beschlossen habe, offen mit ihm über die Situation zu reden, aber da war er bereits eingeschlafen.
Ich habe mich in den Schlaf geweint. Ich weiß nicht mehr weiter.
Mein Leben hat keinen Sinn mehr…
Am Samstagabend hat er sich echt komisch verhalten. Wir wollten noch auf ein Bier ausgehen. Ich war den ganzen Tag mit meinen Freundinnen beim Einkaufen und kam deswegen zu spät – womöglich war er deswegen sauer. Irgendwie kamen wir gar nicht miteinander ins Gespräch, sodass ich vorgeschlagen habe woanders hinzugeben, wo man sich besser unterhalten kann. Er war zwar einverstanden, aber blieb so schweigsam und abwesend.
Ich fragte, was los ist, aber er meinte nur »Nichts«. Dann fragte ich, ob ich ihn vielleicht geärgert habe. Er sagte, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass ich mir keine Sorgen machen soll. Auf der Heimfahrt habe ich ihm dann gesagt, dass ich ihn liebe, aber er fuhr einfach weiter.
Ich versteh ihn einfach nicht, warum hat er nicht einfach gesagt »Ich liebe dich auch.« Als wir nach Hause kamen, fühlte ich, dass ich ihn verloren hatte, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte. Er saß nur da und schaute fern, er schien weit weg und irgendwie abwesend.
Schließlich hin ich dann ins Bett gegangen. Er kam zehn Minuten später nach, und zu meiner Überraschung hat er auf meine Liebkosungen reagiert, und wir haben uns geliebt. Aber irgendwie hatte ich immer noch das Gefühl, dass er abgelenkt und mit seinen Gedanken weit weg ist.
Das alles wurde mir zu viel, sodass ich beschlossen habe, offen mit ihm über die Situation zu reden, aber da war er bereits eingeschlafen.
Ich habe mich in den Schlaf geweint. Ich weiß nicht mehr weiter.
Mein Leben hat keinen Sinn mehr…
Sein Tagebuch:
Heute hat der VfB verloren, aber wir hatten prima Sex.Sonntag, 1. April 2012
Literatur online
- Allen, Jon G., Peter Fonagy, Anthoy W. Bateman – Mentalisieren in der psychotherapeutischen Praxis
- Anderssen-Reuster, Ulrike – Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode
- Psychologie der Massen (Psychologie des foules, Gustave Le Bon, 1885 - textlog.de)
- Felix Baritsch – Sprache, Erkenntnis und Ethik bei Wittgenstein und Nagarjuna. Eine Untersuchung in komparativer Sprachphilosophie
(Diplomica-Verlag, Hamburg, 2016)
- Sigmund Freud
(Projekt Gutenberg) – Werkverzeichnis (mit Links)- Anderssen-Reuster, Ulrike – Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode
- Psychologie der Massen (Psychologie des foules, Gustave Le Bon, 1885 - textlog.de)
- Felix Baritsch – Sprache, Erkenntnis und Ethik bei Wittgenstein und Nagarjuna. Eine Untersuchung in komparativer Sprachphilosophie
(Diplomica-Verlag, Hamburg, 2016)
- Sigmund Freud
- Psychodynamische Psychotherapie: Die Irrationalität durchdringen
(Götz Egloff, Deutsches Ärztblatt, August 2012)
- Freimüller, Tobias – Alexander Mitscherlich: Gesellschaftsdiagnosen und Psychoanalyse nach Hitler
- Fromm, Mitscherlich, Schulz & Spitz – Psychologie für Nichtpsychologen
- Gottwald, Peter – Moderne Spritualität – die zeitgemäße Aktualisierung des Mystischen
- Hansen, Hans Harald – Sprachliches Handeln und Transaktionsanalyse
- Emil Kaufmann, Macht und Arbeit, Jean-Paul Sartre und die europäische Neuzeit
- Mentzos, Stavros – Hysterie
- Mentzos, Stavros – Lehrbuch der Psychodynamik: die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen
- Mentzos, Stavros – Psychodynamische Modelle in der Psychiatrie
- Micus, Christiane – Friedfertige Frauen und wütende Männer? – Theorien und Ergebnisse zum Umgang der Geschlechter mit Aggression
- Prohl, Inken – Zen für Dummies – Das Unaussprechliche des Zen
- Rosenberg, Herbert A. – Sackgassen und Deutungen
- Rudolf, Grande, Hennigsen – Die Struktur der Persönlichkeit: theoretische Grundlagen zur psychodynamischen Therapie struktureller Störungen
- Sprenger, Reinhard K. – Die Entscheidung liegt bei dir!
- Wagner, Angelika C. – Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte
- Walker, Wolfgang – Abenteuer Kommunikation
- Rosenberg, Herbert A. – Sackgassen und Deutungen
- J.P. Sartre – Ist der Existentialismus ein Humanismus? (Zitiert nach W. Trutwin: Gespräch mit dem Atheismus, Göttingen 1970, S. 62 ff. , gefunden auf Rolf Dobers Seite)
- Mentzos, Stavros – Psychodynamische Modelle in der Psychiatrie
- Micus, Christiane – Friedfertige Frauen und wütende Männer? – Theorien und Ergebnisse zum Umgang der Geschlechter mit Aggression
- Prohl, Inken – Zen für Dummies – Das Unaussprechliche des Zen
- Rosenberg, Herbert A. – Sackgassen und Deutungen
- Rudolf, Grande, Hennigsen – Die Struktur der Persönlichkeit: theoretische Grundlagen zur psychodynamischen Therapie struktureller Störungen
- Sprenger, Reinhard K. – Die Entscheidung liegt bei dir!
- Wagner, Angelika C. – Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte
- Walker, Wolfgang – Abenteuer Kommunikation
- Rosenberg, Herbert A. – Sackgassen und Deutungen
- J.P. Sartre – Ist der Existentialismus ein Humanismus? (Zitiert nach W. Trutwin: Gespräch mit dem Atheismus, Göttingen 1970, S. 62 ff. , gefunden auf Rolf Dobers Seite)
Donnerstag, 29. März 2012
Zuwendungsmedizin mit Abstand am schlechtesten bezahlt
Gemeinsame Pressemitteilung der DPtV, bvvp und VAKJP vom 23.03.2012
Die Veröffentlichung des Jahresberichts 2010 des Zentralinstitutes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (ZI) zur wirtschaftlichen Situation in der vertragsärztlichen Versorgung der Jahre 2006 bis 2008 zeigt einerseits deutlich, dass die Vertragsärzte insgesamt den kalkulatorischen Arztlohn von 105.572 € um gut 13.000 € verfehlen.
Der Jahresbericht zeigt aber auch, dass die Psychotherapeuten, die psychosomatisch tätigen Ärzte und die Psychiater, also die Gruppen, die fast ausschließlich mit Gesprächs- und Zuwendungsleistungen arbeiten, weit abgeschlagen an letzter Stelle der ärztlichen Einkommen stehen.
Mit dem kalkulatorischen Arztlohn hat der Bewertungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen für eine voll ausgelastete Arztpraxis mit 51 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit definiert, wie viel ein Arzt oder Psychotherapeut verdienen können soll. Der kalkulatorische Arztlohn entspricht einem Bruttogehalt eines Krankenhausoberarztes vor Steuern und vor Abzug der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge.
Das ZI-Praxis-Panel (ZIPP) analysiert jährlich die Einkommenssituation von Vertragsärzten und -psychotherapeuten auf der Grundlage der von Steuerberatern testierten Einkommensunterlagen. Das ZIPP soll zukünftig jährlich berichten, welche Unterschiede zwischen den an der vertragsärztlichen Versorgung beteiligten Fachgruppen bestehen und wie sich diese Unterschiede auswirken.
Um die Zahlen vergleichbar zu machen, wurden die Einnahmen auf eine voll ausgelastete Kassenpraxis ohne Privatpatienten mit einer Wochenarbeitszeit von 51 Stunden standardisiert. Bei diesem Vergleich zeigt sich, dass Psychotherapeuten, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychiater ganz schlecht wegkommen: Unter vergleichbaren Bedingungen erzielen Psychotherapeuten lediglich 65% des kalkulatorischen Arztlohnes, nämlich 68.557 € pro Jahr, psychosomatisch tätige Ärzte 65% (Jahresüberschuss 68.876 €) und Psychiater 69% (Jahresüberschuss 72.797 €). Wenn man von diesen Beträgen noch die Beiträge zur Altersvorsorge und Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von etwa 20.000 € inkl. des Arbeitgeberbeitrags, den der Niedergelassene selbst bezahlen muss, abzieht, lässt sich erfassen, was als Verdienst vor Steuern noch übrig bleibt: viel zu wenig im Vergleich zu anderen Arztgruppen und im Vergleich beispielsweise zu den Einkommen angestellter Akademiker. Einigen Arztgruppen geht es da deutlich besser: z.B. liegen die Rheumatologen mit 165.365 € deutlich über dem kalkulatorischen Arztlohn.
Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass die meisten Arztgruppen den kalkulatorischen Arztlohn nicht erreichen, sondern auch, dass die Honorare sehr ungleich auf dieArztgruppen verteilt sind. Dabei gehören die Psychiater, die psychosomatisch tätigen Ärzte und die Psychotherapeuten, die allesamt keine Apparatemedizin betreiben, zu den klaren Verlierern der Honorarverteilung.
Die unterzeichnenden Verbände fordern daher eine gesetzliche Vorschrift, die sicherstellt, dass die ausschließlich mit zuwendungsorientierten Leistungen arbeitenden Praxen der Psychotherapeuten, Psychosomatiker und Psychiater bei gleichem Arbeitseinsatz ein Einkommen erzielen können, das dem in anderen fachärztlichen Versorgungsbereichen tätigen Vertragsärzten entspricht.
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)
Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP)
bvvp e.V. Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten
Schwimmbadstr. 22, 79100 Freiburg
Tel. 0761-7910245 Fax: 0761 7910243
Mail: bvvp@bvvp.de
www.bvvp.de
Die Veröffentlichung des Jahresberichts 2010 des Zentralinstitutes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (ZI) zur wirtschaftlichen Situation in der vertragsärztlichen Versorgung der Jahre 2006 bis 2008 zeigt einerseits deutlich, dass die Vertragsärzte insgesamt den kalkulatorischen Arztlohn von 105.572 € um gut 13.000 € verfehlen.
Der Jahresbericht zeigt aber auch, dass die Psychotherapeuten, die psychosomatisch tätigen Ärzte und die Psychiater, also die Gruppen, die fast ausschließlich mit Gesprächs- und Zuwendungsleistungen arbeiten, weit abgeschlagen an letzter Stelle der ärztlichen Einkommen stehen.
Mit dem kalkulatorischen Arztlohn hat der Bewertungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen für eine voll ausgelastete Arztpraxis mit 51 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit definiert, wie viel ein Arzt oder Psychotherapeut verdienen können soll. Der kalkulatorische Arztlohn entspricht einem Bruttogehalt eines Krankenhausoberarztes vor Steuern und vor Abzug der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge.
Das ZI-Praxis-Panel (ZIPP) analysiert jährlich die Einkommenssituation von Vertragsärzten und -psychotherapeuten auf der Grundlage der von Steuerberatern testierten Einkommensunterlagen. Das ZIPP soll zukünftig jährlich berichten, welche Unterschiede zwischen den an der vertragsärztlichen Versorgung beteiligten Fachgruppen bestehen und wie sich diese Unterschiede auswirken.
Um die Zahlen vergleichbar zu machen, wurden die Einnahmen auf eine voll ausgelastete Kassenpraxis ohne Privatpatienten mit einer Wochenarbeitszeit von 51 Stunden standardisiert. Bei diesem Vergleich zeigt sich, dass Psychotherapeuten, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychiater ganz schlecht wegkommen: Unter vergleichbaren Bedingungen erzielen Psychotherapeuten lediglich 65% des kalkulatorischen Arztlohnes, nämlich 68.557 € pro Jahr, psychosomatisch tätige Ärzte 65% (Jahresüberschuss 68.876 €) und Psychiater 69% (Jahresüberschuss 72.797 €). Wenn man von diesen Beträgen noch die Beiträge zur Altersvorsorge und Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von etwa 20.000 € inkl. des Arbeitgeberbeitrags, den der Niedergelassene selbst bezahlen muss, abzieht, lässt sich erfassen, was als Verdienst vor Steuern noch übrig bleibt: viel zu wenig im Vergleich zu anderen Arztgruppen und im Vergleich beispielsweise zu den Einkommen angestellter Akademiker. Einigen Arztgruppen geht es da deutlich besser: z.B. liegen die Rheumatologen mit 165.365 € deutlich über dem kalkulatorischen Arztlohn.
Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass die meisten Arztgruppen den kalkulatorischen Arztlohn nicht erreichen, sondern auch, dass die Honorare sehr ungleich auf dieArztgruppen verteilt sind. Dabei gehören die Psychiater, die psychosomatisch tätigen Ärzte und die Psychotherapeuten, die allesamt keine Apparatemedizin betreiben, zu den klaren Verlierern der Honorarverteilung.
Die unterzeichnenden Verbände fordern daher eine gesetzliche Vorschrift, die sicherstellt, dass die ausschließlich mit zuwendungsorientierten Leistungen arbeitenden Praxen der Psychotherapeuten, Psychosomatiker und Psychiater bei gleichem Arbeitseinsatz ein Einkommen erzielen können, das dem in anderen fachärztlichen Versorgungsbereichen tätigen Vertragsärzten entspricht.
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)
Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP)
bvvp e.V. Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten
Schwimmbadstr. 22, 79100 Freiburg
Tel. 0761-7910245 Fax: 0761 7910243
Mail: bvvp@bvvp.de
www.bvvp.de
Mittwoch, 7. März 2012
Vortragsankündigung: Die Schulung der Geduld
Für Sonntag, 15. April lädt die Buddhistische Gemeinschaft Chöling e. V. in Hannover zu einem Vortrag mit Diskussion und Meditationsübungen ein.
Vortragender ist Oliver Petersen, Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosphie, 16 Jahre lang buddhistischer Mönch, Ausbildung in Gestalttherapie
mehr Infos zu Oliver Petersen beim HAPP Hannover
Link zur Vortragsankündigung auf der Internetpräsenz der Buddhistischen Gemeinschaft Chöling e. V. in Hannover
Vortragender ist Oliver Petersen, Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosphie, 16 Jahre lang buddhistischer Mönch, Ausbildung in Gestalttherapie
mehr Infos zu Oliver Petersen beim HAPP Hannover
Link zur Vortragsankündigung auf der Internetpräsenz der Buddhistischen Gemeinschaft Chöling e. V. in Hannover
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