Männer sind öfter krank als Frauen, trinken mehr Alkohol, werden eher arbeitslos – oder arbeiten sich zu Tode. Sie halten mit dem gesellschaftlichen Wandel nicht mehr Schritt. Ist es Zeit für eine Männerbewegung?
Ein Junge, elf Jahre alt, glücklich, klug und geliebt von seiner Familie, bringt sich um. Noch heute, drei Jahre später, wissen die Eltern und Schwestern nicht: Warum wollte Rico nicht mehr leben? Barfuß geht Rico ins Zimmer der Eltern und legt sich zwischen Simon und Simone, Rico ist elf, bester Schüler der sechsten Klasse, der Vater stammt aus dem Tal, die Mutter aus Deutschland, zwei Ärzte, gemeinsam führen sie die einzige Praxis in einem Schweizer Dorf, 1600 Meter über dem Meer, jeden Morgen legte er sich zwischen uns und begann zu kuscheln, zu plappern, zehn Minuten lang, ein fröhliches Kind, ein lustiger Bub war Rico, liebenswert und klug, klein, hübsch, ein bisschen frech vielleicht oder laut. Aber Probleme machte er uns nie, sagt der Vater, Simon. mehr: - Selbstmord: "Bitte verzeih mir. dein lieber Sohn" (Erwin Koch, die Welt, 25.11.2013)
Excerpts from an Interview with Mike Wolfe KBND Radio, Bend, Oregon.
"I
am destroying the whole idea of the separation, of a split between
matter and mind, body and soul, materialism and spiritualism."
Ständig steigender materieller Wohlstand ist das Glücksversprechen der westlichen Kultur. Dieses einzulösen, wird immer schwieriger. Dafür gibt es viele Gründe. Doch was geschieht, wenn dieses Glücksversprechen nicht mehr erfüllt wird? Solange die Bevölkerungen der früh industrialisierten Länder darauf ausgerichtet bleiben, ihren materiellen Wohlstand zu mehren, wird dessen Rückgang zu heftigen Reaktionen führen - bis hin zur Infragestellung der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Solchen Reaktionen gilt es vorzubeugen oder sie zumindest zu dämpfen. Deshalb sollten materielle Wohlstandseinbußen durch nicht-materielle Wohlstandsformen ausgeglichen werden. --- Mehr Videos, die Dir die Augenöffnen: http://www.youtube.com/user/wissen2012 ---