Die Folgen sind immens: Wer länger im Schichtdienst arbeitet, ist nicht nur anfälliger für Geschwüre, Herzkrankheiten und bestimmte Krebsarten. Auch die kognitiven Fähigkeiten lassen rapide nach, wie eine Studie zeigt.
Jahrelange Schicht- und Nachtarbeit verringert einer aktuellen Studie zufolge die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen. Bei Menschen, die mehr als zehn Jahre unregelmäßigen Arbeitszeiten ausgesetzt waren, nähmen die kognitiven Fähigkeiten deutlich schneller ab als bei anderen Berufstätigen, hieß es in einer im US-Fachmagazin "Occupational and Environmental Medicine" veröffentlichten Studie.
Aus früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass unregelmäßige Arbeitszeiten und Nachtarbeit zu Geschwüren, Herzkrankheiten und bestimmten Krebsarten führen können. Über die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten war bislang wenig bekannt.
Betroffen seien insbesondere Menschen, die länger als zehn Jahre Schichtarbeit leisteten, erklärte Studienleiter Jean-Claude Marquié vom Forschungsinstitut CNRS in Toulouse. Diese Belastung entspreche einem Alterungsprozess von zusätzlich sechseinhalb Jahren. Sich nach dem Ausscheiden aus dem Schichtdienst davon zu erholen, dauere mindestens fünf Jahre. Allerdings müssten die Ergebnisse noch in anderen Studien bestätigt werden.
Krähen schnitten bei einem physikalischen Experiment besser ab als sechs Jahre alte Kinder. Forscher untersuchten, wie gut die Tiere Wasserverdrängung verstehen. Kinder verstehen das Prinzip erst ab zehn Jahren.
mehr: - Krähen verstehen Physik besser als Sechsjährige (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 04.11.2014)
Terra X Rätsel Mensch - Wie wir denken [43:28]
An diesem Abend ging ich hinauf in den zweiten Stock des Forschungsinstituts: dabei stolperte ich auf der unbeleuchteten Treppe über einen Spucknapf. Als ich an die Tür klopfte. sagte eine Stimme: »Augenblick«, dann öffnete ein junger Mann mit muskulösen Schultern und langen Armen. die bis zu den Knien hinab zu reichen schienen, die Tür. Er war einen ganzen Kopf größer als ich. »Ich bin Little Guo«, sagte er und schüttelte mir unter Einsatz seines gesamten Oberkörpers die Hand, daß mir die Zähne klapperten. Er bat mich in sein Labor, in dem dicht an dicht dreißig oder mehr Hocker standen. Bereits beim Eintreten spürte ich, daß sich ringsum allerhand bewegte, doch brauchte ich ein paar Sekunden, um mir Klarheit zu verschaffen über das, was ich da sah. Auf jedem Schemel hockten drei Mäuse, beschnupperten nervös die Ränder der Sitzfläche und spitzten gelegentlich hinunter, als wollten sie gleich springen. »Mäuse!« sagte Little Guo, klatschte mir kräftig auf die Schulter und strahlte. Er erklärte mir, daß er derzeit ein Experiment durchführe, bei dem Mäuse in Dreiergruppen gekennzeichnet und gewogen werden, weil man ihre Abwehrkräfte gegen eine bestimmte Krankheit testen wolle. »Aber springen sie denn nicht herunter?«, fragte ich ihn. »Nein, sie haben Angst vor der Höhe! Das habe ich schon früher ausprobiert.« Während er die Mäuse wog, erzählte er mir, sein Lehrer Zheng sei ein hervorragender nei-gong-Boxer. Nei-gong bedeutet wörtlich »innere Fähigkeit« und bezieht sich auf Kampfkunststile wie etwa t'ai-chi-ch'uan […] Wir trafen eine Verabredung für die nächste Woche und wollten uns soeben über einen Treffpunkt einigen, als es plötzlich geschah: Eine Maus hatte ihre Angst vor der Höhe überwunden und sprang auf den Boden, flitzte wie verrückt herum und quietschte hingebungsvoll. Sofort wurden auch die anderen Mäuse ganz aufgeregt, beugten sich wei ter über die Ränder ihrer Schemel und folgten den Bewegungen der herumsausenden Maus mit Augen und Ohren. »Das ist doch unmöglich!« Little Guo stürzte sich auf die Maus, verfehlte sie aber. Die Maus wetzte, verfolgt von Little Guo, unter den Hockern hindurch und blieb schließlich in einer Ecke des Raumes unter einem Labortisch stehen. Bedächtig kroch Little Guo auf sie zu, die riesigen, derben Hände wie Schaufeln zum Zupacken bereit. Ich wollte nicht hinsehen, weil ich so das Gefühl hatte, Little Guo würde gleich auf der Maus landen und sie zerquetschen, aber bevor er sich auf sie stürzte, flitzte sie nach links weg und entwischte. Little Guo wirbelte herum, um ihr nachzusetzen, traf dabei mit seinem Unterarm einen Hocker und fegte weitere drei Mäuse in die Freiheit. Wilde Aufregung ergriff die noch auf ihren Schemeln hockenden Mäuse, die jetzt eine nach der anderen auf den Boden sprangen.
Director: Shirley Sun Starring: Mark Salzman, Pan Qingfu, Jeanette Lin Tsui, Vivian Wu, Sun Xudong, Official Content From Live Home Video The adventures of an American teacher in China. One of the few recommended martial arts pictures! Movie, Iron And Silk Movie,Iron And Silk Trailer,Iron And Silk 1991, Shirley Sun,Mark Salzman, Pan Qingfu, Jeanette Lin Tsui, Vivian Wu, Sun Xudong,
siehe auch: - MARK SALZMAN: An Atheist in Free Fall (New York Library, 27.02.2011) Author Mark Salzman (Iron and Silk, The Soloist, Lying Awake), became a stay-at-home parent in 2001.
Eight years and three failed book manuscripts later, he had a nervous breakdown.
He joins LIVE to tell a sad story with a happy ending
Meet Mark Salzman [3:56]
Hochgeladen am 23.01.2012
Mark Salzman's career as a novelist and memoirist, classically trained cellist, actor, and martial artist have earned him innumerable accolades and awards over the course of his life. "If there were a prize for most winning writer, Salzman would cop it," wrote The New York Times. His first book, the bestselling memoir Iron & Silk, was nominated for a Pulitzer Prize and made into a film of the same name, starring Salzman as himself. In his new memoir, THE MAN IN THE EMPTY BOAT, Salzman confronts a year of catastrophe in which he suffers from acute anxiety, debilitating panic attacks, and a crippling case of writer's block, all compounded by the sudden loss of his sister. Here Salzman speaks about what inspired him to get through one of the most difficult times in his life, then click to explore his work now available as an ebook from Open Road Media.
Wenn man das zierlichste Näschen Von seiner liebsten Braut Durch ein Vergrößerungsglas Näher beschaut, Dann zeigen sich haarige Berge, Daß einem graut.
Kolumne: Stadt, Land, Flucht. Alle warten auf den Richtigen. Jenen Partner, mit dem sie für immer zusammen bleiben. Vielleicht schalten wir mal einen Gang runter, machen uns locker und lassen das Leben kommen Kinder sind der Grund, um Ehen zu schließen. Und nicht geschlossene Ehen sind der Grund, keine Kinder zu bekommen. Wieso haben wir bloß noch immer dieses romantische Bild der perfekten Beziehung im Kopf, wenn es darum geht, loszulegen mit dem Nachwuchs? Diese sogenannte normale Familie ist sowieso ein Auslaufmodell. Fast jede dritte Familie hat sich mittlerweile verabschiedet vom Muster „Vater, Mutter, Kind“. Für den Mikrozensus von 2013 wurden 20 Prozent Alleinerziehender und zehn Prozent nichtehelicher oder gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ermittelt. Das Rad dreht sich weiter: „Vater, Mutter, Kind – forever, foreverever“ ist nicht das Modell, auf das man setzen sollte.
mehr: - Konservatives Familienmodell – Vergesst Vater, Mutter, Kind (Cicero, 26.10.2014)
Identität Wir leben in einer Wirtschaft, die das Ethos verändert und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale belohnt Stabil und von äußeren Einflüssen weitgehend unabhängig: So betrachten wir gemeinhin unsere Identität. Im Laufe jahrzehntelanger Forschung und therapeutischer Praxis bin ich allerdings zu der Überzeugung gelangt, dass wirtschaftliche Veränderungen nicht nur auf unsere Wertvorstellungen, sondern auch auf unsere Persönlichkeit großen Einfluss haben. 30 Jahre neoliberales Wirtschaften, immer weiter dereguliert wirkende Marktkräfte und Privatisierung fordern ihren Tribut. Gnadenloser Erfolgsdruck ist zur Norm geworden. Die neoliberale Leistungsgesellschaft fördert bestimmte Persönlichkeitsmerkmale und bestraft andere.
Bestimmte Eigenschaften sind für das berufliche Weiterkommen heute unabdingbar. Am wichtigsten ist es, sich gut ausdrücken zu können, denn man muss so viele Menschen wie möglich für sich gewinnen. Der Kontakt kann dabei nur oberflächlich sein, das fällt nicht weiter auf. Schließlich trifft dies heutzutage auf die meisten zwischenmenschlichen Kontakte zu.
Des Weiteren muss man sich und die eigenen Fähigkeiten „gut verkaufen“ können – man kennt viele Leute, verfügt über jede Menge Erfahrung und hat erst vor kurzem ein größeres Projekt beendet. Wenn sich später herausstellt, dass das meiste davon heiße Luft war, ist dies lediglich der Ausweis für eine andere nützliche Eigenschaft: Man ist in der Lage, überzeugend zu lügen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Deshalb übernimmt man auch nie Verantwortung für sein Verhalten.
Außerdem ist man flexibel und impulsiv, immer auf der Suche nach neuen Anreizen und Herausforderungen. In der Praxis führt das zu riskantem Verhalten, aber keine Sorge – nicht man selbst wird hinterher die Scherben zusammenkehren müssen.