http://www.ted.com Philip Zimbardo knows how easy it is for nice people to turn bad. In this talk, he shares insights and graphic unseen photos from the Abu Ghraib trials. Then he talks about the flip side: how easy it is to be a hero, and how we can rise to the challenge.
Das Experiment geriet sehr schnell außer Kontrolle. Nach drei Tagen zeigte ein Gefangener extreme Stressreaktionen und musste entlassen werden. Einige der Wärter zeigten sadistische Verhaltensweisen, speziell bei Nacht, wenn sie vermuteten, dass die angebrachten Kameras nicht in Betrieb waren. Teilweise mussten die Experimentatoren einschreiten, um Misshandlungen zu verhindern. Nach nur sechs Tagen (zwei Wochen waren ursprünglich geplant) musste das Experiment abgebrochen werden, insbesondere, weil die Versuchsleiter feststellten, dass sie selbst ihre Objektivität verloren, ins Experiment hineingezogen wurden und gegen den Aufstand der Gefangenen agierten. (Stanford-Prison-Experiment, Eskalation und Abbruch des Experiments, Wikipedia)
„Der schlimmste Schaden jedoch, der dem deutschen Volkskörper aus den augenblicklichen Zuständen erwachsen wird, ist die maßlose Verrohung und sittliche Verkommenheit, die sich in kürzester Zeit unter wertvollem deutschen Menschenmaterial wie eine Seuche ausbreiten wird. Wenn hohe Amtspersonen der SS und Polizei Gewalttaten verlangen und sie in der Öffentlichkeit belobigen, dann regiert in kürzester Zeit nur noch der Gewalttätige. Überraschend schnell finden sich Gleichgesinnte und charakterlich Angekränkelte zusammen, um, wie es in Polen der Fall ist, ihre tierischen und pathologischen Instinkte auszutoben. Es besteht kaum noch Möglichkeit, sie im Zaum zu halten, denn sie müssen sich mit Recht von Amtswegen autorisiert und zu jeder Grausamkeit berechtigt fühlen.“– Johannes Blaskowitz: Denkschrift zur militärpolitischen Lage vom 6. Februar 1940[11]
Die Linie, die Gut und Böse trennt, geht nicht durch Staaten, Klassen oder politische Parteien – sondern durch jedes menschliche Herz – durch alle menschlichen Herzen. Diese Linie verändert sich. In uns pendelt sie hin und her mit den Jahren. Und sogar in Herzen, die vom Bösen ergriffen sind, gibt es noch einen kleinen Brückenkopf des Guten.Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918-2008) russisch-sowjetischer Romanschriftsteller, Dramatiker, Der Archipel Gulag, Scherz Verlag, Bern, 1974
2004 sagte Zimbardo vor Gericht im Fall von „Chip“ Frederick, einer Wache im Abu-Ghraib-Gefängnis, aus. Er argumentierte, dass Fredericks Strafe gemindert werden sollte, da sein Experiment gezeigt habe, dass nur wenige der Atmosphäre in einem Gefängnis widerstehen können. Als Systemkritiker, der sich mit dem Einfluss „toxischer Situationen“ auf menschliches Verhalten beschäftigt, reagierte Zimbardo voller Zorn auf die Behauptung der Bush-Regierung, „ein paar faule Äpfel“ seien für den Skandal verantwortlich, mit der Äußerung: „Nicht die Äpfel sind faul, sondern das Feld.“ Der Richter schien anderer Meinung zu sein, er verurteilte Frederick zur Höchststrafe. Dies führte Zimbardo in einem Interview in der New York Times aus und wurde u. a. in der Welt und Der Tagesspiegel behandelt.[3][4][Philip Zimbardo, Biografie, Wikipedia]
As the 'hooded man' in the infamous Abu Ghraib pictures, Haj Ali became an icon of everything that was wrong with the US occupation. He tells his story and we hear from other prisoners
"They stretched my hands in this position and attached the wires to them", states Haj Ali. "It felt like my eyes were popping out. I couldn't stand it." He spent three months being physically and psychologically tortured at Abu Ghraib. Interrogators wanted him to use his knowledge as a community leader to inform on other people. "They said 'give us the name of anyone you hate and we'll see it as co-operation and help you.'" In a nearby cell, army general Abu Maan was also being interrogated. "They stripped me and took photos of me in degrading positions", he recalls. Both men are angry that only junior officers have been disciplined for the abuse that went on at Abu Ghraib. Ilham al-Jumaili's husband Munadel was tortured to death there. It's his corpse that Sabrina Harman was photographed gloating over. "We didn't expect America to take Munadel and never return him", she laments. The victims of Abu Ghraib remain haunted by their experiences. In the words of Haj Ali "Only one thing has changed. The cameras have now disappeared The abuse still continues."
SBS - Ref. 2870
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mein Kommentar:
Genauso wie im Ersten Weltkrieg die Verantwortlichen in Militär und Politik nicht wissen wollten, daß die menschliche Psyche in entsetzlichen Situationen zusammenbrechen kann (Kriegszitterer, Post, 27.09.2012; siehe auch: Harry Farr, engl. Wikipedia), genauso wollen Verantwortliche in Militär und Poiitik bis heute nicht wissen, daß Moral in entsetzlichen Situationen zusammenbrechen kann. Die Täter auf Seiten Hitler-Deutschlands sind in meinen Augen vor allem Opfer. Opfer, weil sie von der Entsetzlichkeit, mit der sie konfrontiert waren, überfordert waren.
Wie reagiert ein menschliches Wesen, wenn es von Terroristen als Geisel genommen wird und um sein Leben fürchten muß?
Wie Menschen in Ausnahmesituationen regieren können, hat das Milgram-Experiment eindrücklich untersucht.
In solchen Ausnahmesituationen reagiert das Gehirn scheinbar so, daß die Desorientiertheit abnimmt: ob sich die Geiseln mit den Überzeugungen der Terroristen identifizieren oder sich Entführte in einer Liebesbeziehung mit den Entführern stabilisieren – möglicherweise wird es so einfacher, das Entsetzliche und unaushaltbar Erscheinende auszuhalten.
»Nicht die Äpfel sind faul, sondern das Feld«(Philip Zimbardo in der Gerichtsverhandlung von »Chip« Frederick)
Von Außenstehenden ist das Verhalten von Menschen in Extremsituationen kaum nachvollziehbar.
Man macht es sich zu leicht, wenn man als Außenstehender das Verhalten von Ingrid Betancourt kritisiert:
Jeder mache mit sich selbst ein kleines Experiment: Man stelle sich vor, man sei Soldat und bekomme den Befehl, Zivilisten zu erschießen oder nackte Leichen aus einer Gaskammer in eine Grube zu werfen: Ist es nicht erträglicher, die Opfer als Untermenschen oder minderwertige Verbrecher zu sehen denn als menschliche Wesen?
Um eine psychiatrische Chronifizierung zu erreichen, bedarf es noch einiger Handlungen mehr - und auch noch »freundlicher Hilfestellung« durch die Umgebung: 7) Vermeiden Sie es, Ihr Verhalten so darzustellen, daß die Umgebung es als
verständlich und einfühlbar wahrnehmen könnte (sonst erreichen Sie »nur«
eine neurotische Chronifizierung). 8) Verhindern Sie aber auch, daß Ihre Umgebung den Eindruck bekommt, das
Ganze würde Ihnen Spaß machen oder wäre von Ihnen gewollt (sonst besteht die Chance, daß das Ganze unter der Rubrik »Persönlichkeitsstörung« oder »Delinquenz« verläuft, das bringt viel Streit und offenen Konflikt mit der Umgebung mit sich). 9) Ermöglichen Sie es unbedingt, daß man Sie in einer psychiatrischen Einrichtung vorstellt, denn ohne Diagnose werden Sie nicht als krank anerkannt. Ohne offiziellen »Krankenstatus« wird aber Ihre Umgebung immer wieder im Zweifel sein, ob Ihr Verhalten ausschließlich Ausdruck Ihrer »Geisteskrankheit« oder nicht doch auch Ihrer Lust und Unlust, Ihrer Vorlieben und Entscheidungen ist. Sie brauchen die Bestätigung Ihrer Weltsicht durch Ärzte, Pflegepersonal, Sozialarbeiter und Psychologen. 10) Bauen Sie nun Ihre »Minussymptomatik« oder Ihre »produktiven Symptome« weiter aus. Dann können Sie mit etwas Hilfe die Voraussetzungen erreichen, um sozialrechtlich als erwerbsgemindert, als dauerhaft psychisch behindert oder Frührentner anerkannt zu werden. 11) Verändern Sie systematisch Ihren Bekanntenkreis. Halten Sie sich in Kliniken, Tagesstätten, Patientenclubs, beschützenden Einrichtungen auf, bis Ihr Freundeskreis vorwiegend aus Menschen besteht, die die Welt ähnlich sehen wie Sie. 12) Spätestens jetzt haben Sie es geschafft. Es existiert eine Krankenakte, die unabhängig von Ihnen selbst ein Eigenleben führt und laufend vervollständigt wird. Achtung: Risiken und Nebenwirkungen dieses »Baukastens«: Ab Punkt 9 ist der Prozeß nicht mehr aus eigener Kraft umkehrbar. Sie laufen Gefahr, daß jeder Versuch, sich wieder »normal« zu verhalten (z. B. durch offensive Veränderung Ihrer gegenwärtigen Lage) als Beweis Ihrer Verrücktheit gegen Sie gekehrt wird (z. B. als »beginnender Schub«)!
1) Vermeiden Sie es, Unterschiede im Zeitverlauf wahrzunehmen. Richten Sie
daher Ihre Aufmerksamkeit auf das, was gleich geblieben ist, beachten Sie
nicht, was sich verändert hat.
2) Vermeiden Sie es, Veränderungen in Ihrem Leben, wenn sie sich schon nicht
umgehen lassen, durch Übergangsrituale deutlich zu markieren. Feiern Sie
weder Geburtstage noch bestandene Prüfungen, weder Ihre Hochzeit noch
ihre Pensionierung, gehen Sie weder zu Jubiläen noch zu Begräbnissen.
3) Betrachten Sie sich grundsätzlich als Opfer, nie als Täter/Akteur vergangener
Geschehnisse. Analysieren Sie möglichst ausführlich, wie und warum Ihre
lieblosen oder überfürsorglichen Eltern, Ihre unterdrückerischen Lehrer,
Mitschüler, Chefs und Kollegen, Ihre Krankheit oder die gesellschaftlichen
Verhältnisse Ihnen noch nie eine Wahlmöglichkeit gegeben haben.
4) Wenn Sie sich so eine stabile Problem-Vergangenheit geschaffen haben: lassen
Sie sich nicht von der Idee irritieren, Sie könnten es sich heute vielleicht
bessergehen lassen als damals. Gehen Sie von der Devise aus: »Meine
Vergangenheit ist mein Schicksal«.
5) Beschreiben Sie sich Ihr gegenwärtiges Verhalten möglichst als Ausdruck von
Defiziten, nie etwa als sinnvolle oder gar kreative Reaktion auf gegebene
Umstände. Betrachten Sie Ihr Verhalten und das anderer Menschen nie in
seinem Kontext, sondern als Ausdruck ewig gleichbleibender Eigenschaften
oder Defekte.
6) Vermeiden Sie es, sich die Zukunft detailliert auszumalen, allenfalls global als
ein finsteres oder leeres Loch. Falls es Ihnen derzeit schlechtgeht: vermeiden
Sie vor allem, sich genau zu vergegenwärtigen, was sie anders als heute tun
würden, wenn es Ihnen wieder besserginge.
Wenn dies mental geschafft ist, müssen Sie sich nur noch entsprechend verhalten,
und Sie haben ein stabil chronifiziertes inneres problemdeterminierendes
Erlebensmuster. Hilfreich ist nun, wenn wichtige Menschen um Sie herum diese
Ansichten teilen, Sie darin bestärken und Sie entsprechend als einen »hilflosen
armen Wurm« behandeln.
Daniel Dennett explains consciousness and free will.
siehe auch: - Reflections on FREE WILL (Daniel C. Dennett, SamHarris.org, 26.01.2014) Bewusstsein Wenn angesehene Wissenschaftler ernsthaft überlegen, ob Smartphones eine Seele haben, dürfen wir uns ruhig noch einmal fragen: Wer sind wir? Oder was?
Der Krieg zwischen Philosophen und Neurologen beginnt im Frühjahr 1994 in Tucson, Arizona. Er wird von einem jungen, damals weitgehend unbekannten Philosophen namens David Chalmers ausgelöst. In einem Vortrag spricht Chalmers an diesem Vormittag über das Bewusstsein. Damit meint er die Fähigkeit, die Welt auf eine eigene Weise zu sehen, eigene Erfahrungen zu machen. Oder – um es in einer Sprache zu sagen, die bei einem Hirnforscher ein Aneurysma auslösen kann – eine Seele zu haben. Chalmers ruft damit eines der größten, vielleicht das größte Rätsel des menschlichen Lebens in Erinnerung.
Den Wissenschaftlern, die sich an der Universität von Arizona versammelt haben, ist klar, dass sie etwas Anrüchiges tun. Das Bewusstsein gilt in der wissenschaftlichen Welt 1994 noch weitgehend als Tabuthema, zu esoterisch, um es ernst zu nehmen. Manche der Anwesenden setzen mit der Konferenzteilnahme ihren Ruf aufs Spiel. Die ersten beiden Vorträge des Tages sind aber wenig aufregend. Dann ist Chalmers dran. Mit langen Haaren und von Kopf bis Fuß in Jeans gekleidet, sieht der 27-jährige Australier aus, als hätte er sich auf dem Weg zum Metallica-Konzert verlaufen. „Er ging aufs Podium, Haare bis zum Hintern, und tänzelte herum wie Mick Jagger“, erinnert sich Stuart Hameroff, der Organisator der Konferenz. „Aber dann fing er an zu reden. Und alle wachten auf.“
Wie das Gehirn die Seele macht [Dokumentation] [26:53]
Veröffentlicht am 24.02.2015
Eine Dokumentation über die Seele des Menschen und der Zusammenhang zum Gehirn
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Der Ausdruck Seele hat vielfältige Bedeutungen, je nach den unterschiedlichen mythischen, religiösen, philosophischen oder psychologischen Traditionen und Lehren, in denen er vorkommt. Im heutigen Sprachgebrauch ist oft die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge beim Menschen gemeint. In diesem Sinne ist „Seele“ weitgehend mit dem Begriff Psychesynonym. „Seele“ kann aber auch ein Prinzip bezeichnen, von dem angenommen wird, dass es diesen Regungen und Vorgängen zugrunde liegt, sie ordnet und auch körperliche Vorgänge herbeiführt oder beeinflusst.
Darüber hinaus gibt es religiöse und philosophische Konzepte, in denen sich „Seele“ auf ein immaterielles Prinzip bezieht, das als Träger des Lebens eines Individuums und seiner durch die Zeit hindurch beständigen Identität aufgefasst wird. Oft ist damit die Annahme verbunden, die Seele sei hinsichtlich ihrer Existenz vom Körper und damit auch dem physischen Tod unabhängig und mithin unsterblich. Der Tod wird dann als Vorgang der Trennung von Seele und Körper gedeutet. In manchen Traditionen wird gelehrt, die Seele existiere bereits vor der Zeugung, sie bewohne und lenke den Körper nur vorübergehend und benutze ihn als Werkzeug oder sei in ihm wie in einem Gefängnis eingesperrt. In vielen derartigen Lehren macht die unsterbliche Seele allein die Person aus; der vergängliche Körper wird als unwesentlich oder als Belastung und Hindernis für die Seele betrachtet. Zahlreiche Mythen und religiöse Dogmen machen Aussagen über das Schicksal, das der Seele nach dem Tod des Körpers bevorstehe. In einer Vielzahl von Lehren wird angenommen, dass eine Seelenwanderung (Reinkarnation) stattfinde, das heißt, dass die Seele nacheinander in verschiedenen Körpern eine Heimstatt habe.
In der Frühen Neuzeit wurde ab dem 17. Jahrhundert das traditionelle, aus der antiken Philosophie stammende Konzept der Seele als Lebensprinzip aller Lebewesen, das die körperlichen Funktionen steuert, zunehmend abgelehnt, da es zur Erklärung der Affekte und Körpervorgänge nicht benötigt werde. Einflussreich war das Modell von René Descartes, der nur dem Menschen eine Seele zuschrieb und deren Funktion auf das Denken beschränkte. An Descartes’ Lehre knüpfte die Debatte über das „Leib-Seele-Problem“ an, die weiterhin andauert und heute Gegenstand der Philosophie des Geistes ist. Dabei geht es um die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen.
In der modernen Philosophie wird ein breites Spektrum von stark divergierenden Ansätzen diskutiert. Es reicht von Positionen, die von der Existenz einer eigenständigen, körperunabhängigen seelischen Substanz ausgehen, bis zum eliminativen Materialismus, dem zufolge alle Aussagen über Mentales unangemessen sind, da ihnen nichts in der Realität entspreche; vielmehr seien alle scheinbar „mentalen“ Zustände und Vorgänge restlos auf Biologisches reduzierbar. Zwischen diesen radikalen Positionen stehen unterschiedliche Modelle, die zwar Mentalem nicht die Realität absprechen, aber den Begriff der Seele nur bedingt in einem mehr oder weniger schwachen Sinn zulassen. [Seele, Wikipedia]
================ Gerhard Roth: Wie das Gehirn die Seele macht [1:09:32]
Veröffentlicht am 14.07.2015
In seinem Vortrag aus der Veranstaltungsreihe "Hirnforschung, was kannst du? Potenziale und Grenzen" von Gemeinnütziger Hertie-Stiftung und Frankfurter Allgemeinen Zeitung untersucht Gerhard Roth, wie die psychischen Prozesse im Gehirn entstehen, die uns empfindungsfähig und – schlussendlich – zum Menschen machen.
The Consciousness Chronicles is a DVD series that explores the phenomenon of consciousness from many different angles. Each volume features exclusive in-depth interviews with some of the world's leading pioneers in consciousness research.
Each volume of the Chronicles looks at four specific areas of research.
VOLUME 1 - Two disc set, 255 minutes • Introduction to studying Consciousness - David Chalmers, Susan Blackmore • Time and Space - Rupert Sheldrake, Dick Bierman, Harald Atmanspacher, John Jacobson • Altered States - Marilyn Schlitz, Frank Echenhofer, Zoran Josipovic, Arthur Hastings • Quantum Theory- Stuart Hameroff
VOLUME 2 - Two disc set, 288 minutes • Aritificial Intelligence and the Singularity - David Chalmers, Ben Goertzel, Anirban Bandyopadhaya • Consciousness and Creativity - Robert J. Sawyer, Robert Pepperell, James Kerwin • Sex and Consciousness - Jenny Wade, Torsten Passie, Kelopatra Ormos, Barry Komisaruk • Embodiment - Henrik Ehrsson, Frederique de Vignemont
VOLUME 3 - Two disc set, 289 minutes • What is Reality? - Menas Kafatos, Deepak Chopra, Paavo Pylkkanen, Lothar Schafer • Transformation of Consciousness - Cassandra Vieten, Za Choeje Rinpoche • Synesthesia - Maureen Seaberg, Berit Brogaard, Jason Padgett • Consciousness and the End of Life - Pim van Lommel, Rudolph Tanzi, Peter Fenwick
The Chronicles are produced by Nick Day and are recorded at the annual Toward a Science of Consciousness conference, based in Tucson, AZ http://www.consciousness.arizona.edu
Constructive comments are welcome, personal attacks will be removed - Moderator
The Hard Problem of Consciousness [11:29]
Veröffentlicht am 29.01.2014
What is consciousness? Is it emergent or fundamental? Can we ever know? Will we ever know?
David Chalmers: Wie lässt sich das Bewusstsein erklären? [18:37]
Veröffentlicht am 14.07.2014
Unser Bewusstsein ist ein fundamentaler Teil unserer Existenz, sagt Philosoph David Chalmers. "Es gibt nichts, das wir direkter erleben..., aber gleichzeitig ist es des rätselhafteste Phänomen des Universums." Er erklärt einige Denkweisen über den inneren Film in unseren Köpfen.
Zum Schwierigen Problem Das Gehirn, so beginnt Chalmers, werfe alle möglichen Fragen auf, um Wissenschaftler zu beschäftigen. Wie lernen wir? Wie speichern wir Erinnerungen? Wie nehmen wir Dinge wahr? Warum ziehen wir unsere Hand blitzschnell von einem heißen Wasserstrahl zurück? Doch seien all dies „einfache Probleme“. Wenn genug Zeit und Geld zur Verfügung stünden, würde man sie lösen können, sagt Chalmers.
Es gebe nur ein einziges wirklich schwieriges Problem des Bewusstseins. Dieses aber ist so aufwühlend, dass die Wissenschaftler es nach Chalmers’ Vortrag fortan groß schreiben werden – das Schwierige Problem des Bewusstseins. Es lautet: Warum fühlen sich all die komplizierten Hirnvorgänge für uns überhaupt nach etwas an? Warum sind wir nicht bloß brillante Roboter? Fähig, Informationen zu speichern, auf Geräusche, Gerüche und Temperaturen zu reagieren, aber ohne inneres Leben? Und wie kann unser Gehirn, dieser 1,4 Kilogramm schwere Klumpen beige-rosigen Gewebes, etwas derart Mysteriöses hervorbringen wie Erfahrungen?
Was Chalmers’ Publikum aus seiner Lethargie reißt, ist die Art, wie er die Frage stellt. Über Jahrhunderte hatten sich Philosophen mit dem sogenannten Geist-Körper-Problem beschäftigt. Doch Chalmers’ eigentümliche Art, es wiederzubeleben, „wirkte über die Philosophie hinaus und rüttelte alle auf“, erinnert sich Hameroff. „Sie ließ uns fragen: Womit zum Teufel befassen wir uns hier überhaupt?“
Zwei Jahrzehnte später wissen wir erstaunlich viel über das Gehirn. Keine Woche vergeht, ohne dass wir lesen können, in welcher Hirnregion Wissenschaftler Spielsucht oder Faulheit verorten, wo die Liebe auf den ersten Blick beginnt. Und das sind nur die Erkenntnisse, die Schlagzeilen machen. Zugleich ist auch im Bereich der künstlichen Intelligenz der Fortschritt rasant. Doch wie ein lästiger Verwandter, der kurz zu Besuch kommt und partout nicht wieder gehen will, schwebt über alldem das Schwierige Problem.
»Das Problem des Bewusstseins liegt unbehaglich an der Grenze zwischen Wissenschaft und Philosophie.«[David Chalmers, The Conscious Mind]
Hochgeladen am 22.07.2009 Nothing can possibly go wrong ... go wrong ... go wrong ...
The truth behind the old joke is that most robots are programmed with a fairly rigid "model" of what they and the world around them are like. If a robot is damaged or its environment changes unexpectedly, it can't adapt.
Cornell researchers have built a robot that works out its own model of itself and can revise the model to adapt to injury. First, it teaches itself to walk. Then, when damaged, it teaches itself to limp. alter Info-Text: Veröffentlicht am 27.10.2013 Starfish, a four-legged robot, walks by using an internal self-model it has developed and which it continuously improves. If it loses a limb, it can adapt its internal self-model. This experiment demonstrates how a legged robot automatically synthesizes a predictive model of its own topology (where and how its body parts are connected) through limited yet self-directed interaction with its environment, and then uses this model to synthesize successful new locomotive behavior before and after damage. The legged robot learned how to move forward based on only 16 brief self-directed interactions with its environment. These interactions were unrelated to the task of locomotion, driven only by the objective of disambiguating competing internal models.
Visit this link: http://creativemachines.cornell.edu/e... (Cornell Creative Machines Lab) Josh Bongard, of the Department of Computer Science at the University of Vermont, and his colleagues Victor Zykov and Hod Lipson have created an artificial starfish that gradually develops an explicit internal self-model. Their four-legged machine uses actuation-sensation relationships to infer indirectly its own structure and then uses this self-model to generate forward locomotion. When part of its leg is removed, the machine adapts its self-model and generates alternative gaits — it learns to limp. It can restructure its body representation following the loss of a limb; thus, in a sense, it can learn. As its creators put it, it can "autonomously recover its own topology with little prior knowledge," by constantly optimizing the parameters of its resulting self-model. The starfish not only synthesizes an internal self-model but also uses it to generate intelligent behavior. ---------- This robot needs to learn how to walk. The challenge is that it does not know what it looks like, right? If you look at this robot, you can see it has four legs. But the robot has no clue what it looks like - it does not know if it's a snake, if it's a spider- it actually has no clue how these eight motors and legs are arranged. It does even know about legs! What does it do? So imagine yourself sitting in the black box, no windows no nothing, just a black box. And all you have are 8 knobs, and as you turn the 8 knobs... these knobs are connected somehow through motors and as you turn these knobs, you can feel the box moving left and right. You don't know how the motors are connected with the morphology from the machine This is what this robot feels. So how does it learn to walk? It can do trial and error, and move the knobs and try and guess your way. But an alternative is to do a kind of systematic exploration. So how does this robot work? It begins by making a random motion, randomly moving the motors. okay this is called motor-babbling... Just moving the motors in a random way and then, it collects all the sensor information and forms hypotheses about what it might be. And what you can see in the top left are all the hypotheses, different shapes, different self-images that it came up with that explain its sensation with the relationship between activation and sensation. It then looks for the next action to do, the next action to do that causes the most disagreements between predictions of these laws. Within a relatively small number of these babbling actions, it will figure out what it looks like. Now with that self model, it can figure out how to move and because the model is pretty close to reality, what makes the model move will make the robot move in reality as well. When you look at this robot, you have to remember that it was not programmed to move; it did not have a model of itself before it started nor did it do trials of walking before moving. So we kinda bypassed these three things and we allowed it, through this idea of self-modeling, to learn how do this task. ---------- Higher animals use some form of an internal model of themselves for planning complex actions and predicting their consequence, but it is not clear if and how these self-models are acquired or what form they take. This kind of simulation happens in human brains all the time. A wide range of research suggests that action planning requires this kind of simulation in order to be implemented properly. We don't usually visualize actions explicitly and certainly not for the simple reaching tasks as above. The simulation precedes very quickly and unconsciously based on a wide source of proprioceptive and visual information. While this simulation is usually unconscious, there are few domains (the high jumpers in Olympic track and field) in which it is used very explicitly, very consciously, as people engage in mental simulation.
A Robot Teaches Itself How to Walk [5:16]
Hochgeladen am 15.02.2012 Cornell University professor Hod Lipson demonstrates how a robot can teach itself to walk without any knowledge of its form and function. "Within a relatively small number of these babbling actions, it will figure out what it looks like," Lipson says. He adds that eventually "it can figure out how to move."
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Join an audience at swissnex San Francisco as scientists from Switzerland and the US discuss their research on humanoid robots, cognitive robotics, and artificial intelligence (AI). Hear how some robots self-reflect, self-improve, and adapt to new circumstances, and whether it's possible for robots of the future to possess the same cognitive characteristics as humans.
Cornell University's Hod Lipson is seeking to understand if machines can learn analytical laws automatically. For centuries, scientists have attempted to identify and document analytical laws underlying physical phenomena in nature. Despite the prevalence of computing power, the process of finding natural laws and their corresponding equations has resisted automation. Lipson has developed machines that take in information about their environment and discover natural laws all on their own, even learning to walk.
Rolf Pfeifer directs the Artificial Intelligence Lab at the University of Zurich. Together with his scientific assistant Pascal Kaufmann, Pfeifer presents current AI research and a humanoid robot in the Ecce family referred to as Cronos. Instead of copying only the outward form of a human, Cronos mimics the inner structures as well—bones, joints, muscles, and tendons—and thus has more human-like actions and interactions in the world.
»Der Wahnsinn besteht darin, sich auf die gleiche Art und Weise zu verhalten und ein anderes Ergebnis zu erwarten.« (Albert Einstein)
»Der Beseelung der Maschine entspricht strikt proportional die Entseelung des Menschen.“(Peter Sloterdijk)
Wie lernt das Gehirn? - Prof.Dr. Gerald Hüther [2:44]
Veröffentlicht am 09.10.2012
Interview zum Thema Lernen
The Thinking Ape: The Enigma of Human Consciousness [1:16:35]
Veröffentlicht am 19.10.2012
What is the origin and nature of consciousness? If consciousness is common to humans and animals alike, what are the defining traits of human consciousness?
Nobel laureate psychologist Daniel Kahneman, philosopher David Chalmers, expert in primate cognition Laurie Santos, and physician-scientist Nicholas Schiff will discuss what it means to be "conscious" and examine the human capacities displayed in cognitive, aesthetic, and ethical behaviors, with a focus on the place and function of the mind within nature.
The New York Academy of Sciences Wednesday, October 10, 2012
This event is part of The Emerging Science of Consciousness Series, which brings together leading experts from various fields to discuss how the latest research is challenging our understanding of the very nature and function of consciousness in our daily lives.
17drums
Veröffentlicht am 27.10.2015We welcome back Miss RachelFlowers for another ELP project. Her work is always superb, but the 'Fugue' segment here is amazing! We also welcome new collaborator Steve Barber on the chimes. We always seek authenticity in these projects and Steve, (as a huge Carl Palmer fan), had the tubular bells and graciously accepted our invitation to play them for us. Len's vocals once again, are right on the mark. Of course, Misi, Balint and George are always perfection in motion. Special thanks again to Csaba for his audio assistance, and to Misi for all of the editing, and without whom none of this would be possible. Enjoy this early ELP classic!
BEST WITH HEADPHONES!
Rachel Flowers: Nord Organ, Grand Piano - https://www.youtube.com/user/12string... - (USA)
Mihály Tunkli (Misi) - Hammond Organ - http://www.youtube.com/user/mokusmisi (HUNGARY)
Len Audsley - Vocals - http://www.youtube.com/justsingit72 (USA)
George Barabás - Synths - https://www.youtube.com/user/xbgyuri (HUNGARY)
Bálint Holubecz: Bass Guitar - http://www.youtube.com/user/rottenbor... - (HUNGARY)
Steve Barber - Chimes - https://www.youtube.com/user/audiophi... (USA)
Dave Becher - Drums, Percussion - http://www.youtube.com/17drums (USA)
We give special thanks and acknowledgments to Presentation Magazine (www.presentationmagazine.com) for their heartbeat-monitor simulation, and to Péter Kasó for reprogramming it to fit the music perfectly!
The use of any copyrighted material is under the guidelines of "fair use" in title 17 § 107 of the United States code, and is meant solely for INSTRUCTIONAL and ENTERTAINMENT purposes only.
alter Info-Text: Hochgeladen am 13.06.2011 (Zeitangaben sind deshalb nur Anhalte)
From Trilogy (1972) 0:00 - 6:41 The Endless Enigma Part 1 6:42 - 8:38 Fugue 8:38 - 10:42 The Endless Enigma Part 2
Die inneren Hinweisreize, die in einem Gefühlszustand aktiviert werden, werden vom Säugling zunächst nicht bewusst erlebt oder nicht kategorial zusammengefasst. Erst die wiederholte Präsentation einer äußeren Spiegelung seines Affektausdrucks sensibilisiert den Säugling für die eigenen inneren Zustände und ermöglicht ihm spezifische Gruppen dieser Hinweisreize zu identifizieren, zu distinkten Emotionskategorien zuzuordnen und die spezifischen dispositionellen Emotionszustände zu repräsentieren. mehr: Das soziale Biofeedbackmodell der mütterlichen Affektspiegelung in - Die Theorie des sozialen Biofeedbacks durch mütterliche Affektspiegelung in - Peter Fonagy, Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst (GoogleBooks) siehe auch - http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2010/mentalisieren.pdf (Mentalisieren – Ein zeitgemäßes Konzept für Einzel- und Gruppenpsychotherapie; Vorlesung von Ulrich Schultz-Venrath bei den Lindauer Psychotherapiewochen 26.-30.04.2010, PDF einer PP-Präsentation); aus diesem Vortrag stammen die folgenden Bildschirmfotos:
Mentalizing refers to our ability to attend to mental states in ourselves and in others as we attempt to understand our own actions and those of others on the basis of intentional mental states. A focus on this very human activity as a therapeutic intervention forms the core of mentalization based treatment (MBT). MBT was initially developed for the treatment of borderline personality disorder (BPD) although it is now being used on a wide range of disorders.
Our Chief Executive Peter Fonagy talks more about Mentalization in the interview. For more information on MBT trainings, please visit: http://www.annafreud.org/courses.php
Mindscape: Peter Fonagy, PhD, on Child & Adolescent Relationship Development [12:03]
Veröffentlicht am 10.01.2014
Menninger's Chief of Staff John M. Oldham, MD, MS, interviews attachment expert Peter Fonagy, PhD, University College London, and discusses how Menninger helps teens and families relearn essential skills, including mentalizing, to help improve a child's ability to develop and sustain relationships.
Höre auf deinen Bauch, folge deinen Gefühlen, vertraue auf deine Impulse. So der Tenor, in dem uns wissenschaftliche Bücher in den letzten Jahren darauf eingeschworen haben, unserem rationalen, abwägenden Denken nicht mehr die Bedeutung beizumessen, die ihm gebührt.
»Mit Selbststeuerung lässt sich im Leben vieles, ohne sie nichts erreichen. Ihr tiefer Sinn liegt darin, zu uns selbst, zu unserer ureigenen Identität zu finden.« (Joachim Bauer)
Das erinnert mich an eine Geschichte, die mir mal mein ehemaliger Tai Chi-Lehrer, Yürgen Oster, von seinem Lehrer, Gia-Fu Feng, erzählte: Ende der 70er holte er Gia-Fu am Flughafen im San Franzisco ab und machte mit ihm einen Stadtbummel. Der sah die ganzen Hippies: Die langhaarigen Männchen mit verwaschenen Jeans und weißen T-Shirts, die Weibchen mit weiten, bunten, gebatikten Röcken, ohne BH, alle braungebrannt Sandalen und mindestens einer Halskette. Gia-Fu stieß ihn an und meinte: »That’s what you call freedom? That is what you call freedom?«