Montag, 14. März 2016

Angewandte Psychoanalyse: Masse und Mob – Wie sich Emotionen in der Menge entladen, und wie sie gesteuert werden können

Wenn Menschenmassen in Bewegung geraten verursacht das bei vielen Beobachtern ein mulmiges Gefühl. Emotionalisierte Fußballfans, Massenproteste oder auch riesenhafte Großveranstaltungen werden nicht selten als bedrohlich empfunden.

Es herrscht Furcht vor Gewalt, Krawall oder Massenpanik. Dahinter steckt eine ganz bestimmte Vorstellung von dem, was mit Menschen in Massenansammlungen geschieht: die Masse als unkontrollierbarer Mob. Auch der Umgang der Polizei mit emotionalisierten Menschenmengen wurde lange von dieser Perspektive geprägt.

Doch seit einigen Jahren ändert sich das. Die moderne Massenpsychologie sieht die Prozesse in Menschenmengen sehr viel differenzierter und auch Polizeistrategen kommen im Umgang mit großen Protestgruppen zu anderen Einsichten.

mehr:
- Masse und Mob: Wie sich Emotionen in der Menge entladen, und wie sie gesteuert werden können (Bettina Mittelstrass, Deutschlandfunk, 20.02.2014)

siehe auch:
- TFF BÜCHERTIPP: Edward Bernays – Propaganda / Gratis PDF Download (Lola Metzonalli, TheFalseFlag, 11.12.2016)
Propaganda 2.0? Strategien zur Manipulation von Kriegs- und Krisenberichterstattung via WWW (Magisterarbeit, Stefan G. Meier, hypertxtr.net, 07.03.2014)
Edward Bernays – Leading Jew PR Man and 'Minister of Propaganda' in America (First Light Forum, 06.11.2009)


Da ist der Weg zu Verschwörungstheorien nicht mehr weit:
- Edward Bernays beim Honigmann (Blog anscheinend geschlossen, Stand: 05.02.2018)


Der «unpolitische» Freud war der Ansicht, daß der Zwang zur Kulturarbeit die «Beherrschung der Masse durch eine Minderheit» erforderte, «denn die Massen sind träge und uneinsichtig, sie lieben den Triebverzicht nicht».  […] 
«verspüre eine starke Neigung, mich meinen Affekten zu überlassen, fühle mich in der ganz unwissenschaftlichen Einstellung bestärkt, dass die Menschen so durchschnittlich und im großen Ganzen doch elendes Gesindel sind.» […] 
«Denn die Kindlein, sie hören es nicht gerne, wenn die angebotenen Neigung des Menschen zum Bösen, zu Aggressionen, Destruktion und damit auch zur Grausamkeit erwähnt wird.»  [aus: Annette Meyhöfer, Eine Wissenschaft des Träumens, Verlag Albrecht Knaus, München, 2006, S. 674f. (1. Freud-Zitat ohne Quellenangabe, 2. Freud-Zitat (zum Antisemitismus) aus Sigmund Freud–Arnold Zweig, Briefwechsel, 2. Dez. 1927, S. 11), 3. Freud-Zitat ohne Quellenangabe]

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Bernays war Pionier in der Anwendung von Forschungsergebnissen der noch jungen Psychologie und Sozialwissenschaften in der angewandten Öffentlichkeitsarbeit. Seine Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit halfen, die Psychoanalyse Freuds in den Vereinigten Staaten von Amerika zu popularisieren. Das Freudsche Menschenbild ist grundlegend für Bernays Wirken und Argumentation: Der Mensch ist ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf. Dies gilt insbesondere für die Psychologie der Masse. Auf dieser Grundlage entwickelte er Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung auf Basis damals aktueller Erkenntnisse der Massenpsychologie. Bernays argumentierte:
„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Er bezeichnete diese auf Wissenschaft basierende Technik der Meinungsformung als engineering of consent (sinngemäß: Technik zur Herstellung von Zustimmung und Konsens). Bernays wohl bekanntestes Buch Propaganda beginnt mit dem Kapitel Organising Chaos und den Worten:
„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“ [Edward Bernays, Theoretische_Grundlagen, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 05.02.2018]
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Masse und Macht ist ein 1960 erschienenes Hauptwerk des späteren Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti. Es versucht, die Dynamik von Menschenmassen zu beschreiben und zu analysieren und der Frage auf den Grund zu gehen, warum und in welchen Situationen Menschenmassen einzelnen Befehlshabern gehorchen oder Anführern folgen.
Es beginnt mit der Behauptung: „Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes. […] Es ist die Masse allein, in der der Mensch von seiner Berührungsfurcht erlöst werden kann.“[1] Diese Sätze kann man so lesen, dass der Mensch von Natur aus kein soziales Wesen sei. Nicht Empathie charakterisiere den Menschen, sondern die Furcht vor der Berührung anderer Menschen. Befinde sich der Mensch in der Öffentlichkeit, verlangten zufällige Berührungen mit anderen Menschen nach einer Entschuldigung. Stehe der Mensch im Aufzug, dränge er sich in eine Ecke, um nicht in Kontakt mit den Anderen zu geraten. Und das Einschließen in die Häuser sei nichts anderes als ein Versuch des Menschen, sich dem bedrohlichen Fremden in der Welt zu entziehen.
Einzig in der Masse, diesem von „Affekten“ geleiteten Gebilde, verliere der Mensch seine Furcht vor der Berührung, könne es zu einem Zustand der „Entladung“ kommen, zu dem Moment, an dem alle „ihre Verschiedenheiten loswerden und sich als gleiche fühlen“. Der Verlust jeder Individualität werde dabei als befreiender Akt betrachtet, da der Einzelne nicht mehr alleine der chaotischen Welt gegenüber stehe. Jetzt, da sich alle gleich fühlten, sei die Furcht vor dem Fremden innerhalb der Masse zwar aufgehoben, doch das Andersartige der Welt da draußen werde der Masse umso deutlicher bewusst. Das Andersartige gefährde das „Überleben“ der Masse, da es Alternativen zu dem Zustand der Gleichheit aufzeige. Und so sei die auffälligste Eigenschaft einer Masse die „Zerstörungssucht“. Um ihr eigenes Überleben zu sichern, wolle sie das Andere vernichten. (Masse und Macht, Wikipedia) 
Masse und Macht ist nicht nur das Hauptwerk des späteren Nobelpreisträgers für Literatur, Elias Canetti, es ist seine Obsession, an der er über zwanzig Jahre arbeitet. Masse und Macht ist ein ausuferndes Werk, angesiedelt zwischen AnthropologieSozialpsychiatrieEthnologiePhilosophieMythenüberlieferung und vermeidet einzig den von Gustave Le Bon und Sigmund Freud geprägten Begriff der klassischen Massenpsychologie. Canetti sah in diesem Ansatz den Versuch bürgerlicher Kräfte, das Phänomen der politisierten Volksmasse zu neutralisieren. Die Masse interpretierten sie nicht wie Karl Marx und Friedrich Engels positiv als aktives Revolutionsheer, sondern negativ und kulturkritisch als „Gesamtheit der nicht besonders Qualifizierten“ (José Ortega y Gasset).
Persönlich von den Septemberunruhen 1870 in Paris geprägt begründete der französische Arzt Gustave Le Bon 1895 mit seiner Studie „Psychologie des foules“ die Massenpsychologie. Le Bon erkannte in der Volksmasse die „jüngste Herrscherin der Gegenwart“. Ihn beschäftigte die Frage, welche destruktiven Kräfte durch ihre Herrschaft freigesetzt werden können. So wie zwei Jahrzehnte später Sigmund Freud in seiner 1921 veröffentlichten Studie „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ sah Le Bon in der Masse den Sieg des triebhaft Unbewussten über den menschlichen Geist. Die Beeinflussbarkeit einer Masse führe dazu, dass sie sich einer höheren Idee oder einem vermeintlich höheren Wesen unterwerfe. Irrationalität und Pseudo-Religiosität erhalten somit eine entscheidende politische Komponente.
Sigmund Freud baute auf Le Bons Überlegungen auf. Die Masse, so deutete er, werde zweifach libidinös gebunden. Einmal verbänden sich die Individuen durch den Herdentrieb miteinander, des anderen brauche eine Masse immer auch einen Führer, dem sie bedingungslos folgen könne. Freud verglich dieses Phänomen mit dem Zustand der Verliebtheit. Der Führer sei das idealisierte Sexualobjekt der Masse, das unerreichte Ich-Ideal, in dessen Person all die unerfüllten Wünsche der Masse projiziert werden.
Während der Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno (1903–1969) in Freuds Studie eine geniale Vorausdeutung des Nationalsozialismussah, war für Elias Canetti Freuds psychoanalytische These völlig unzureichend. Weder unterschied Freuds Analyse zwischen spontanen Massenbewegungen und hierarchisch strukturierten Gruppen, noch war die Libido-Bindung an den Führer eine ausreichende Erklärung für autoritäre Machtstrukturen. [Masse und Macht, Massenpsychologie, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 05.02.2018] 

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siehe auch:
- Der Neffe Freuds – oder: wie Edward Bernays lernte, die Massen zu lenken (Hermann Ploppa, zeitgeist online, 08.07.2015)
Propaganda ist der exekutive Arm der unsichtbaren Regierung … In fast jedem Aspekt unseres Lebens, ob nun in der Sphäre von Politik oder im Geschäftsleben, in unserem sozialen Verhalten oder in unserem moralischen Empfinden, werden wir beherrscht von dem vergleichsweise kleinen Personenkreis, der über die mentalen Vorgänge und sozialen Muster der Massen Bescheid weiß. Sie ziehen die Fäden, die das öffentliche Bewusstsein steuern, und die althergebrachten gesellschaftlichen Kräfte für sich dienstbar machen. Die neue Methoden ersinnen, die Welt an sich zu binden und sie zu führen.“

Diese Erkenntnisse enthüllt Edward Bernays 1928 in seinem wichtigsten Buch, das den offenherzigen Titel „Propaganda“ trägt.1 Das ist das Gute an Bernays, dass er nie um den heißen Brei herumredet. Schließlich enthüllt sich hier einer der erfolgreichsten Public-Relations-Unternehmer aller Zeiten. Wenn er sich selber mit dem Wörtchen „wir“ in die Reihe der Manipulierten und klammheimlich Überrumpelten stellt, so ist das natürlich nur gekonnte Rhetorik. Lediglich eingeführt, um die Leser mitzunehmen.
  1. Englischer Originaltext abrufbar unter www.historyisaweapon.com/defcon1/bernprop.html. Die Zitate im Artikel wurden vom Autor ins Deutsche übertragen, stets bemüht, möglichst nah am Ton des Originals zu bleiben.

- Edward Bernays: Spindoktor und Schöpfer der PR (Klaus Uhrig, Bayerischer Rundfunk, 01.02.2013, Sendemanuskript, PDF)
- PR-Erfinder Bernays: Der Überzeugungstäter (SPON, 30.09.2009)
Edward Bernays, der Neffe Sigmund Freuds, ist heute wenig bekannt. Dabei gilt er als Vater der modernen Public Relations. Fast im Alleingang erfand er die Methoden der heutigen Werbemaschinerie. Das Magazin "Life" wählte ihn dafür 1990 unter die 100 einflussreichsten Menschen unseres Jahrhunderts. Mit seiner Arbeit legte er den Grundstein für eine Konsumkultur, in der Menschen kaufen, was sie nicht wollen und Bedürfnisse befriedigen, die sich nicht haben. Bis dahin pries Werbung die Funktionalität und die Haltbarkeit von Produkten an. Bernays aber setzte auf die Gefühle, nicht den Verstand.
- Watch Out for the Top Banana (Larry Tye, CabinetMagazine, Nr. 23, 2006)
Bernays helped mastermind that war for his fruit company client, drawing on every public relations tactic and strategy he had refined since giving birth to the profession forty years before. Historians have written extensively about that propaganda campaign, but always relied on the sketchy account Bernays provided in his autobiography and the limited materials available from the American and Guatemalan governments. Upon Bernays’s death in 1995, however, Library of Congress made public fifty-three boxes of his papers on United Fruit that paint in vivid detail his behind-the-scenes maneuvering and show how, in 1954, he helped topple Guatemala’s left-leaning regime. Those papers offer insights into how the United States viewed its Latin neighbors as ripe for economic exploitation and political manipulation—and how the propaganda war Bernays waged in Guatemala set the pattern for future US-led campaigns in Cuba and, much later, Vietnam.


“This whole matter of effective counter-Communist propaganda is not one of improvising,” Bernays noted in a 1952 memo to United Fruit’s publicity chief. “What is needed,” he added, is “the same type of scientific approach that is applied, let us say, to a problem of fighting a certain plant disease.”




Eines der effektivsten Experimente die Bernays gelungen ist und wodurch er seine Karriere in Amerika startete und damit berühmt wurde war, wie er die Frauen zum Rauchen brachte.
Wir schreiben das Jahr 1920 in New York. Für Frauen war bis dahin das Rauchen völlig tabu. Einer seiner ersten Kunden war Georg Hill, Präsident der American Tobacco Corporation, und er beauftragte Bernays dieses Tabu zu brechen. Er sagte: „Wir verlieren die Hälfte unseres Marktes, weil Männer ein Verbot für das Rauchen der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesprochen haben. Können Sie etwas dagegen machen?“ Bernays sagte darauf: „Lassen Sie mich darüber nachdenken“. Und dann sagte er: „Darf ich einen Psychoanalytiker konsultieren, um heraus zu finden was Zigaretten für die Frauen bedeuten?“ Worauf er den bedeutendsten Psychoanalytiker der Zeit, Dr. A. Brill, anrief und um Hilfe bat. Für ein grosses Honorar sagte dieser dann Bernays, die Zigarette ist für die Frau ein Symbol des Penis und ein Zeichen von männlicher sexueller Potenz. Er sagte noch, wenn sie einen Weg finden die Zigarette und die Herausforderung der männlichen Macht miteinander zu verbinden, dann würden Frauen rauchen, weil sie dann einen eigenen Penis haben würden.


Jedes Jahr findet in New York am Ostermontag eine grosse Parade statt, wo Tausende teilnehmen. Bernays entschied sich dort ein Ereignis zu inszenieren, um Dr. Brill's Vorschlag in die Tat umzusetzen. Er überredete eine Gruppe von reichen Debütantinnen aus bester Gesellschaft, Zigaretten unter ihren Röcken zu verstecken, an der Parade teilzunehmen und bei einem Signal von ihm die Zigaretten auf dramatische Art und Weise anzuzünden und zu rauchen. Dann informierte Bernays die Presse und sagte, er hätte gehört eine Gruppe von Suffragetten würde eine Demonstration vorbereiten, in dem sie etwas anzünden würden, was sie „Fackeln der Freiheit“ nennen. Er wusste es würde einen Aufschrei geben und er wusste die Fotografen würden dort sein, um diesen Moment festzuhalten. Den passenden Slogan „Fackeln der Freiheit“ hatte er schon als Schlagzeile den Journalisten vordiktiert.



So, jetzt haben wir ein Symbol, junge Frauen die in der Öffentlichkeit rauchen, und auf der anderen Seite diesen Satz, mit dem jeder der für die Gleichberechtigung ist, die Frauen in der folgenden Debatte natürlich unterstützen muss. Wir haben hier Emotionen, eine erinnerungswerte Aktion und einen rationalen Spruch, alles zusammen.



Am nächsten Tag wurde über dieses inszenierte Ereignis nicht nur in den Zeitungen von New York berichtet, sondern überall in Amerika und auf der ganzen Welt. Von diesem Moment an gingen die Verkäufe der Zigaretten bei den Frauen in die Höhe und die Zigarettenindustrie war mit Bernays äusserst zufrieden. Er machte das Rauchen für die Frauen in der Gesellschaft mit einem symbolischen Akt akzeptabel. 
Was Bernays schaffte war die Vorstellung, dass wenn Frauen rauchen, dann wären sie stark und unabhängig, eine Idee die bis heute anhält. Er realisierte damit, dass es möglich war Menschen zu einem irrationalen Handeln zu bewegen, wenn man ein Produkt mit emotionalen Wünschen, Begierden und Gefühlen verbindet. Die Idee, dass das Rauchen die Frauen frei macht, ist selbstverständlich völlig irrational, aber es gab ihnen das Gefühl unabhängig zu sein. Tatsächlich ist ja das Gegenteil der Fall, weil man durch das Rauchen Nikotinsüchtig wird und dadurch abhängig und weniger frei ist. Aber der angewendete psychologische Trick bedeutete, dass irrelevante Objekte zu einem starken emotionalem Symbol verwandelt werden konnten, wie man damit in den Augen der anderen gesehen werden möchte. Was Bernays erkannte war, man verkauft nicht Produkte an den Intellekt, "Du musst dieses Auto kaufen weil es das Beste ist", sondern "Du solltest dieses Auto haben weil Du Dich damit gut fühlst. Du brauchst diese Schuhe nicht, du fühlst dich besser mit diesen Schuhen." Er erfand die Vorstellung einer emotionalen Verbindung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung.
Was Bernays erreichte war total faszinierend für die amerikanische Industrie, denn er bot ihnen die Lösung zu einem Problem an. Wovor sie nämlich grosse Angst nach dem I. WK hatten war die Überproduktion durch die Einführung des Fliessbandes. Es würde ein Punkt erreicht werden, wo zu viele Produkte auf dem Markt wären, die Menschen aber alles was sie benötigten bereits hätten und nichts mehr neues kaufen würden. [Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation, Alles Schall und Rauch, 16.04.2007, abgerufen am 08.12.2016]
siehe (bzw. höre) auch:
- Edward Bernays: Spindoktor und Schöpfer der PR (Klaus Uhrig, Bayern2, 23.10.2015)
- The Madness of Normalcy (Hybridrogue1’s Blog, 20.09.2014)
- Public Relations: Der erste Verdreher (Dirk Schäfer, Süddeutsche Zeitung, 19.05.2010) 
- PR-Erfinder Bernays: Der Überzeugungstäter (Philipp Schnee, SPON, 30.09.2009)
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Bernays's most extreme political propaganda activities were said to be conducted on behalf of the multinational corporation United Fruit Company (today's Chiquita Brands International) and the U.S. government to facilitate the successful overthrow (see Operation PBSUCCESS) of the democratically elected president of Guatemala, Colonel Jacobo Arbenz Guzman. Bernays's propaganda (documented in the BBC documentary, The Century of the Self), branding Arbenz as communist, was published in major U.S. media. According to a book review by John Stauber and Sheldon Rampton of Larry Tye's biography of Bernays, The Father of Spin: Edward L. Bernays & The Birth of PR, "The term 'banana republic' actually originated in reference to United Fruit's domination of corrupt governments in Guatemala and other Central American countries."[28] [Edward Bernays, Overthrow of government of Guatemala, engl. Wikipedia, abgerufen am 14.03.2016]
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Subconscious Fascism - Edward Bernays {13:58}

Am 23.05.2015 veröffentlicht
The INFOWAR Armory
For Educational Purposes:
Edward Bernays "Father of Public Relations" explains the true meaning of public relations with a few examples.

Spin-Doktoren - Teil 1 von 2 {50:49}

Am 16.05.2012 veröffentlicht
filmreiheanarch1e
Der erste Teil der Dokumentation schildert das Aufkommen und die Entwicklung der "Spin Doctors" vor dem Hintergrund der amerikanischen und europäischen Geschichte. Der erste bekannte "Spin Doctor" war Edward Bernay, ein Neffe Sigmund Freuds. Er interessierte sich für massenpsychologische Erscheinungen und entwickelte in den 20er Jahren das, was heute unter dem Begriff Public Relations bekannt ist.
Aber erst Ende der 60er Jahre erfährt das Polit-Marketing in den USA mit der Verbreitung des Fernsehens seinen Aufschwung. Zunächst mit John F. Kennedy, der, von Joe Napolitan beraten, Richard Nixon bei einem Fernsehduell schlug. Dann mit Lyndon B. Johnson, der seinen Konkurrenten Barry Goldwater dank der Erfindung der Negativ-Werbung im Jahr 1964 mit einem nur wenige Sekunden dauernden Spot des talentierten Tony Schwartz besiegte.
Der Film stützt sich auf die Aussagen der wichtigsten Beteiligten und zeigt die ständigen Verbesserungen der Berechnungsverfahren, der Umfragetechniken und die zunehmende Bedeutung der Medien, die den Politikern neue Perspektiven bieten. Der Erfinder der politischen Meinungsumfragen, John Gorman, erzählt, wie seine Umfragen den Nobody Jimmy Carter ins Weiße Haus gebracht haben. Aber auch wie sein Partner Pat Caddell falsche Daten lieferte, die Jimmy Carter zu einer Rede veranlassten, die seine Präsidentschaft ruinierte. http://www.arte.tv/de/Spin-Doktoren--...

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Die Operation PBSUCCESS (auch Operation SUCCESS) war eine 1954 vom US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIAdurchgeführte Geheimdienstoperation mit dem Ziel, den demokratisch gewählten Präsidenten von GuatemalaJacobo Árbenz Guzmán, zu stürzen. Es war die erste große verdeckte Operation der 1949 gegründeten CIA in Zentralamerika und wurde wegen ihres zunächst innerhalb der US-Regierung so gesehenen „Erfolgs“ zum Vorbild für weitere derartige Aktivitäten in Lateinamerika und in vielen Ländern weltweit. Ein kleiner Teil der CIA-internen, lange als Geheimsache unter Verschluss gehaltenen Akten zu der Operation ist mittlerweile öffentlich zugänglich.
Die Aktion ging unter anderem auf das Drängen des US-Lebensmittelkonzerns United Fruit Company (heute Chiquita Brands International) zurück, der ausgedehnten Grundbesitz in Guatemala besaß und durch die von Arbenz geplante Landreform seine Interessen gefährdet sah. Der damalige CIA-Direktor Allen Welsh Dulles war nebenbei als Rechtsanwalt und Lobbyist für das Unternehmen tätig. Die CIA bildete eine Ad-hoc-„Befreiungsarmee“ von ungefähr 400 Kämpfern in Nicaragua aus und versorgte sie mit Waffen. Unter dem Befehl von Castillo Armas drang diese am 18. Juni 1954 über Honduras nach Guatemala ein. Arbenz musste daraufhin am 27. Juni 1954 zurücktreten.
Der so herbeigeführte Staatsstreich verursachte erhebliche politische Instabilität in dem sich damals gerade in einer Stabilisierungsphase befindlichen bzw. friedlichen Land und markierte den Beginn von vier Jahrzehnten repressiver Gewaltherrschaftverschiedener, sich gegenseitig ablösender Militärdiktaturen, die fast durchweg von den USA politisch, militärisch und geheimdienstlich unterstützt wurden.[1] Während dieses so bezeichneten „Bürgerkriegs“ in Guatemala wurden bis zu seinem Ende 1996 mindestens 140.000 Guatemalteken durch das Militär und staatlich gesteuerte, inoffizielle paramilitärische Todesschwadronenermordet. Eine große Zahl wurde dabei zum Opfer der Praxis des so genannten Verschwindenlassens, sie werden auch als Desaparecidos bezeichnet.[2] Verschiedene Menschenrechtsorganisationen schätzen die Opferzahl noch höher, auf über 250.000. [Operation PBSUCCESS, Wikipedia, abgerufen am 05.02.2018]
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Operation PBSUCCESS - Guatemala ☀ {3:13}

Am 06.05.2013 veröffentlicht
PressPlayObey
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US CIA Intervention in Guatemala 1954 - 1of5.mp4 {9:36}

Am 18.03.2010 veröffentlicht
TruthGlobal
The United States, with the connivance of John Foster Dulles and the CIA, overthrew the legitimate democratically elected government of Guatemala at the request of the United Fruit Company. They installed a military dictatorship which led to the mass murder of hundreds of thousands of innocent people in the years succeeding the CIA Coup.

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Nach Arévalo wurde 1951 Jacobo Árbenz Guzmán zum Präsidenten gewählt. Er setzte die Reformen seines Vorgängers fort. Der Arbeitsbeschaffung und der Verbesserung der Infrastruktur dienten der Bau der ersten Autobahn und eines großen Wasserkraftwerks. Beide Projekte liefen den Interessen mehrerer US-Firmen entgegen. Árbenz' Hauptaugenmerk lag aber auf einer Agrarreform, die den Kleinbauern zugutekam und eine Diversifizierung der Agrarproduktion zum Ziel hatte. Die Legalisierung der linken Arbeiterpartei beförderte dabei die Durchsetzung der Interessen von Bauern und Arbeitern. Die USA reagierten auf diese Entwicklung mit zunehmender Sorge um ihren Einfluss im Land, zumal Árbenz entschlossen war, auch die United Fruit zu verstaatlichen. United Fruit war zu dieser Zeit der größte private Landbesitzer in Guatemala. Das 1952 zustande gekommene Landreformgesetz gab der Regierung die Möglichkeit, Brachland unter bestimmten eng gefassten Bedingungen gegen Zahlung einer Entschädigung an Kleinbauern zu übertragen.
United Fruit war mit einer Brachquote von 85 Prozent einer der Hauptbetroffenen des neuen Gesetzes. Als die Regierung eine Entschädigung von drei Dollar pro Acre anbot, dem Wert wie er von United Fruit in der Steuererklärung angegeben worden war, machte das Unternehmen geltend, dass das Land tatsächlich 75 Dollar pro Acre wert sei. Mit Hilfe ausgezeichneter Kontakte zur US-Regierung (der Bruder des United-Fruit-Präsidenten war im US-Außenministerium für Lateinamerika zuständig, der Außenminister selbst hatte für United Fruit gearbeitet und dessen Bruder war sowohl Direktor der CIA als auch im Vorstand des Unternehmens)[25]startete United Fruit in den USA eine Public-Relations-Kampagne gegen Árbenz: Es sollte der Eindruck erweckt werden, dass Guatemala Gefahr lief, ein Satellitenstaat unter sowjetischer Führung zu werden. Die US-Politiker und United Fruit entschlossen sich daher, konservative Kräfte zu unterstützen, die sich den Sturz Árbenz' zum Ziel gesetzt hatten: Die so genannte Operation PBSUCCESS wurde von der CIA unterstützt, mit deren Hilfe eine kleine „Befreiungsarmee“ unter Colonel Carlos Castillo Armas von Honduras aus in Guatemala einfiel und die Regierung stürzte. Dem Coup waren Bombardierungen durch US-Piloten auf Guatemala-Stadt vorausgegangen.[26] [Geschichte Guatemalas, Von Estrada bis Árbenz, Wikipedia, abgerufen am 05.02.2018]
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Guatemalan Civil War: The Communist Takeover of Guatemala (720p) [24:44]

Am 02.09.2014 veröffentlicht
DOCUMENTARY TUBE
This documentary film is about the social changes that lead to a communist revolution in Guatemala.

1954, Guatemala - CIA & the United Fruit Company, Jacobo Arbenz [9:13]

Am 31.01.2010 veröffentlicht
911truthncDotOrg
Jacobo Arbenz, President of Guatemala, committed two sins in the eyes of the Eisenhower administration. First, when he opened the system to all political parties he recognized the Communists too. 
Arbenz also embarked on a massive land reform program. Less than 3 per cent of the land owners held more than 70 per cent of the land. So Arbenz nationalized more than 1 ½ million acres, including land owned by his own family and turned it over to peasants. Much of that land belonged to the United Fruit Company, the giant American firm that was intent on keeping Guatemala, quite literally, a banana republic. United Fruit appealed to its close friends in Washington, including the Dulles brothers, who said that Arbenz was openly playing the Communist game. He had to go.
The National Security Act of 47 gave us the National Security Council. Never have we had a National Security Council so concerned about the nations security that were always looking for threats and looking how to orchestrate our society to oppose those threats. National Security was invented, almost, in 1947, and now it has become the prime mover of everything we do as measured against something we invented in 1947." 
-- U.S. Navy Admiral Gene La Rocque in PBS Documentary "The Secret Government"

- Edward Bernays – Der Vater der Massenmanipulation (USAControl, 21.07.2008)
- Der Wille des Volkes, Bananen und die CIA (Konrad Hauser, The Intelligence, 13.03.2010)
Lange Jahre wurde angenommen, dass diese Kampagne auf Intervention der United Fruit Company (UFC) erfolgte. Die UFC hatte in Guatemala ihre größten Plantagen und war zudem noch Eignerin der International Railways of Central America und des damals einzigen Karibikhafens des Landes, Puerto Barrios. Die kürzlich freigegebenen Akten der CIA über die Aktion lassen jedoch den Einfluss der United Fruit Company eher gering erscheinen. [Guatemala, Geschichte, Wikipedia, zitiert in obigem Artikel]
- Die Türen der Wahrnehmung: Warum Amerikaner beinahe alles glauben (Dr. Tim O'Shea (www.thedoctorwithin.com), Übersetzt von Kai Hackemesser, Marsch’s gesammelte Werke, Datum unbekannt)
- Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post, 17.12.2015)
- Nach Köln: Hat der Feminismus versagt? (Egester, Linke Zeitung, 16.01.2016)
“Wir stecken heute mitten im Informationskrieg. Immer mehr Menschen erkennen das und wachen sozusagen auf. Diese wachen Menschen lehnen Kriegspropaganda ab und versuchen, sich ein eigenes Bild von der Welt und den politischen Ereignissen zu machen, zum Beispiel indem sie verschiedene alternative Medien konsumieren. Es ist heute wichtig zu verstehen, dass die Massenmedien in diesem laufenden Informationskrieg benutzt werden, um die Menschen zu lenken und zu steuern. Wie Edward Bernays in seinem Buch ‘Propaganda’ schon 1925 erklärte, kann man das Denken der Öffentlichkeit ganz genauso dirigieren wie eine Armee die Körper ihrer Männer dirigiert. Aber nur so lange wie die gelenkten Menschen sozusagen schlafen und sich dieser Steuerung gar nicht bewusst sind. Wenn sie aber mal aufwachen und die Realität des Informationskrieges erkennen, wird es viel schwieriger, sie zu lenken. Dann funktioniert die Regel von Bernays nicht mehr, und genau das erleben wir derzeit bei tausenden von Menschen.” [Daniele Ganser im Interview mit Jens Wernicke, gefunden in Vorsicht, Verschwörungstheoretiker! Kein halber, nein, ein Ganser, Hartmut Barth-Engelbart, auf seiner Seite, 01.06.2016]


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1956 wurde eine neue Verfassung in Kraft gesetzt. Unter Armas Regierung wurde die von Jacobo Arbenz Guzmán durchgeführte Agrarreform wieder rückgängig gemacht. Er ließ die Minifundisten von ihren neuen Parzellen vertreiben und gab bis 1956 der United Fruit und den Latifundisten das Land zurück. Mit Beginn seiner Regierungszeit bekam das Wort reforma agraria in Guatemala die Bedeutung von Kolonisierungsprojekten.
Die Alphabetisierungskampagnen wurden abgebrochen, zivilgesellschaftliche Organisationen zerschlagen, die kommunistische Partei verboten. Viele engagierte Aktivisten und Befürworter der Agrarreform und der Volksbildungsbewegung wurden liquidiert. 1956 verabschiedete Castillo eine neue Verfassung, in welcher alle sozialen Errungenschaften außer Kraft gesetzt wurden. Komplementär dazu wurden Wohnbauprogramme für Arbeiter initiiert und andere soziale Bedürfnisse zu Propagandazwecken wie „Vida mejor“ instrumentalisiert. Nach der Beendigung des internationalen Boykotts konnte die Straße von Guatemala-Stadt zum Atlantik fertiggestellt werden. [Carlos Castillo Armas, Regierungszeit, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 05.02.2018]
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Die Kunst der Manipulation - Edward Bernays {8:33}
Am 08.10.2013 veröffentlicht
grasinggrounds
Eine Übersetzung amerikanischer Beiträge zum Thema, mit ergänzenden Beispielen früher deutscher Werbespots um den Blick für das derzeitige Angebot zu schärfen. Quellen:
http://www.youtube.com/watch?v=qiKMmr...
http://www.youtube.com/watch?v=E9TDjK...
http://www.youtube.com/watch?v=wuwgEX...

HOW TO CONTROL WHAT PEOPLE DO | PROPAGANDA BY EDWARD BERNAYS | ANIMATED BOOK REVIEW [8:30]

Am 26.10.2015 veröffentlicht
Eudaimonia
Propaganda is a book written by Edward Bernays. He was Sigmund Freud's nephew and is seen by many as the father of public relations. This is an animated summary of the book and his life.
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I read books about successful people and make animated videos about them.
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The Invention of Public Relations {51:55}

Am 25.04.2015 veröffentlicht
Robert Blumer
The invention of Public Relation and an interview with a PR pioneer, Freud's nephew, Edward Bernays

Edward Bernays: Architect of the Consumer Mind. {59:08}

Am 20.08.2013 veröffentlicht
Michael Cross
Michael Cross, author of the "Freedom from Conscience" series and host of UCY Radio's "Unlock the Door" deals with how Bernays changed the world of marketing and politics.
Site of "Unlock the Door" radio show:  http://ucy.tv/Default.aspx?PID=118&
Fan site on Facebook: https://www.facebook.com/michaelcross...
A review of "Freedom from Conscience" books -- http://finest.se/jasmincroft/

Chomsky on Edward Bernays Father of Propaganda {6:50}

Am 01.06.2012 veröffentlicht
daddygad

Propaganda Terms in the Media and What They Mean - Noam Chomsky {9:41}

Am 01.06.2012 veröffentlicht
The Film Archives
[Das Youtube-Video hat inzwischen einen leicht veränderten Info-Text, Stand: 05.02.2018]
1989
Watch the full speech: http://thefilmarchived.blogspot.com/2...
The United States and the Soviet Union both used propaganda extensively during the Cold War. Both sides used film, television, and radio programming to influence their own citizens, each other, and Third World nations. The United States Information Agency operated the Voice of America as an official government station. Radio Free Europe and Radio Liberty, which were, in part, supported by the Central Intelligence Agency, provided grey propaganda in news and entertainment programs to Eastern Europe and the Soviet Union respectively. The Soviet Union's official government station, Radio Moscow, broadcast white propaganda, while Radio Peace and Freedom broadcast grey propaganda. Both sides also broadcast black propaganda programs in periods of special crises.
In 1948, the United Kingdom's Foreign Office created the IRD (Information Research Department), which took over from wartime and slightly post-war departments such as the Ministry of Information and dispensed propaganda via various media such as the BBC and publishing.
The ideological and border dispute between the Soviet Union and People's Republic of China resulted in a number of cross-border operations. One technique developed during this period was the "backwards transmission," in which the radio program was recorded and played backwards over the air. (This was done so that messages meant to be received by the other government could be heard, while the average listener could not understand the content of the program.)
When describing life in capitalist countries, in the US in particular, propaganda focused on social issues such as poverty and anti-union action by the government. Workers in capitalist countries were portrayed as "ideologically close". Propaganda claimed rich people from the US derived their income from weapons manufacturing, and claimed that there was substantial racism or neo-fascism in the US.
When describing life in Communist countries, western propaganda sought to depict an image of a citizenry held captive by governments that brainwash them. The West also created a fear of the East, by depicting an aggressive Soviet Union. In the Americas, Cuba served as a major source and a target of propaganda from both black and white stations operated by the CIA and Cuban exile groups. Radio Habana Cuba, in turn, broadcast original programming, relayed Radio Moscow, and broadcast The Voice of Vietnam as well as alleged confessions from the crew of the USS Pueblo.
George Orwell's novels Animal Farm and Nineteen Eighty-Four are virtual textbooks on the use of propaganda. Though not set in the Soviet Union, these books are about totalitarian regimes that constantly corrupt language for political purposes. These novels were, ironically, used for explicit propaganda. The CIA, for example, secretly commissioned an animated film adaptation of Animal Farm in the 1950s with small changes to the original story to suit its own needs.
The United States and Iraq both employed propaganda during the Iraq War. The United States established campaigns towards the American people on the justifications of the war while using similar tactics to bring down Saddam Hussein's government in Iraq.
The extent to which the US government was guilty of propaganda aimed at its own people is a matter of discussion. The book Selling Intervention & War by Jon Western argued that president Bush was "selling the war" to the public.
President George W. Bush gave a talk at the Athena Performing Arts Center at Greece Athena Middle and High School Tuesday, May 24, 2005 in Rochester, NY. About half way through the event Bush said, "See in my line of work you got to keep repeating things over and over and over again for the truth to sink in, to kind of catapult the propaganda."
People had their initial reactions to the War on Terror, but with more biased and persuading information, Iraq as a whole has been negatively targeted. America's goal was to remove Saddam Hussein's power in Iraq with allegations of possible weapons of mass destruction related to Osama Bin Laden. Video and picture coverage in the news has shown shocking and disturbing images of torture and other evils being done under the Iraqi Government.
http://en.wikipedia.org/wiki/Propaganda

KenFM über: Was ist Propaganda? {17:49}

Am 24.01.2014 veröffentlicht
KenFM
Was ist Propaganda?
Propaganda ist Manipulation. Diese Manipulation dient der Täuschung. Propaganda ist das A und O heutiger Medienberichterstattung und wird als Waffe immer dann zum Einsatz gebracht, wenn es darum geht, ein bevorstehendes Ereignis so zu beeinflussen, dass das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht.
Propaganda ist eine Art Spiel und folgt den Spielregeln der Soziologie. Propaganda zielt immer auf die Masse ab. Derjenige, der die Propaganda betreibt, möchte vor allem die Meinungshoheit erobern. Sprich: Definieren, was die Massen später als Wahrheit akzeptieren.
Ausgehend von DIESER Wahrheit fällt die Öffentlichkeit, an die die Propaganda wie ein Medikament verabreicht wird, später ihr Urteil.
Beispielsweise, ob sich die eigene Armee an einem Waffengang in Land X beteiligen soll oder nicht.
Propaganda, die von einer Regierung kreiert wird, richtet sich vor allem an deren eigene Bevölkerung. Sie gilt es in erster Linie zu manipulieren, denn über sie hat die Regierung die größte Macht.
Warum, liegt auf der Hand. Die eigene Bevölkerung kann dem Informations-Hurrikan, der mit der Propagandaschlacht ab Punkt X losgetreten wird, nicht wirklich ausweichen. Schon gar nicht in modernen Mediengesellschaften.
Es geht der Propaganda nie darum, dass sich der mündige Bürger anhand aller verfügbarer Quellen eine EIGENE Meinung bildet. Propaganda will, dass du die Meinung des Propaganda-Auftraggebers übernimmst. Auch Propaganda bietet dem kritischen Konsumenten von Nachrichten unterschiedliche Quellen, nur entstammen diese in Wahrheit den selben Think-Tanks. Sie wurden im Vorfeld auf Einheitlichkeit getrimmt.
Kein Bürger hat im Alltag die Zeit, alle angegebenen Quellen auf Herz und Nieren zu prüfen. Kaum ein Bürger ahnt, dass, auch wenn er unterschiedliche Zeitungen zu einem Thema liest, die Quellen, auf die er sich am Ende des Tages berufen kann, extrem übersichtlich sind. Die gesamte Propaganda-Maschine ist hochkomplex und wurde über Jahrzehnte immer weiter „verbessert".
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ma...
http://www.rp-online.de/politik/georg... http://www.atlantik-bruecke.org/willk...
http://www.stern.de/politik/deutschla...
http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_B...
http://tinyurl.com/kfjgx33
http://tinyurl.com/lab2xxw
http://www.spiegel.de/politik/ausland...
http://www.berliner-zeitung.de/politi...
http://www.nzz.ch/aktuell/internation...
http://www.fr-online.de/syrien/syrien...
http://www.berliner-zeitung.de/politi...
http://www.zeit.de/politik/ausland/20...
http://derstandard.at/1252771834274/I...
http://persiangulffund.com/qatar-the-...
http://www.wsws.org/de/articles/2013/...
http://www.focus.de/politik/ausland/k...
http://www.jungewelt.de/2014/01-22/05...
http://www.spiegel.de/politik/ausland...
http://www.stern.de/politik/ausland/b...
http://tinyurl.com/o35um8g
http://www.policymic.com/articles/793...
http://www.youtube.com/watch?v=X-nGkQ...
http://www.sueddeutsche.de/politik/pr...
http://www.sueddeutsche.de/politik/st...
http://tinyurl.com/ntabpaw
Krieg tötet wahllos. In der „Hoffnung", unter den Opfern wären auch einen Handvoll derer, die man gerne loswerden möchte.
Jeder, der das geschehen lässt, macht sich moralisch betrachtet zumindest der Unterlassenen Hilfeleistung schuldig. Beihilfe zum Massenmord bringt den Sachverhalt jedoch eher auf den Punkt.
Was kann uns von der Generation unserer Großeltern unterscheiden? Dass wir aufstehen, wenn es darauf ankommt!
Es kommt immer darauf an.

Dr. Daniele Ganser: "Medienkompetenz - Wie funktioniert Kriegspropaganda?" (Berlin, 23.10.2015) {2:10:00}

Am 09.02.2016 veröffentlicht
KenFM
Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?
Unter dieser Überschrift lud der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser am 23.10.2015 nach Berlin in das Kino Babylon.
Aufgrund der enormen Nachfrage sprach der Schweizer an zwei zusätzlichen Tagen vor ausverkauftem Saal über die Mechanik der Propaganda. Der Fokus lag natürlich auf der Macht der Massenmedien. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag wenn es darum geht, ein Volk auf einen Krieg vorzubereiten.
Im Vorfeld erschaffen die Massenmedien ein Feindbild. Angst als Hebel, und das Verbiegen der Wahrheit als Ziel. So wurden und werden Kriege medial vorbereitet. Wer sich davor schützen will, gerade dieser Tage, muss ins Archiv der Geschichte. Es geht darum, das Muster der Mechanik zu dechiffrieren, die Techniken uns Ausspielkanäle der Kriegspropaganda zu benennen.
Ganser ist als Historiker, der nur anhand von Fakten argumentiert, längst selbst ins Fadenkreuz der Propagandamaschine geraten. Dennoch beugt er sich nicht dem Druck, der auch - oder gerade - auf Wissenschaftler ausgeübt wird und der vor allem über die zahllosen Kanäle der Rüstungsindustrie die wirtschaftliche Zerstörung der Abtrünnigen zum Ziel hat.
„Für den Triumph der Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!“
Ganser tut aber nicht nichts. Er tut viel. In diesen Zeiten, in denen Krieg längst wieder alltäglich geworden ist, gibt es nur noch wenige Wissenschaftler, die ihre Stimme erheben und auf ihr Gewissen hören. Dr. Daniele Ganser ist einer von ihnen.
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zuletzt bearbeitet am 05.02.2018

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